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Glossar

Ländliche Entwicklung

Die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums ist die zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Sie richtet sich aus an den Zielen, die in Lissabon bzw. Göteborg für die Bereiche Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung definiert wurden. Die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums setzt vier Schwerpunkte:

  • Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, der Nahrungsmittel und der Forstwirtschaft;
  • Landschaftspflege und Umweltmanagement;
  • Lebensqualität und Diversifizierung in ländlichen Gebieten;
  • Gemeinschaftsinitiative „Leader".

Die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit getroffenen Maßnahmen stellen ab auf Humankapital und Sachkapital sowie auf die Nahrungsmittel, unter anderem auf die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte. Des Weiteren werden Maßnahmen ergriffen zum Schutz natürlicher Ressourcen, zur Optimierung land- und forstwirtschaftlicher Systeme von hohem Naturschutzwert sowie zur Verbesserung der Kulturlandschaften. Zur Erhöhung der Lebensqualität in ländlichen Gebieten werden Anreize für eine Diversifizierung der Wirtschaftstätigkeit gesetzt und Maßnahmen zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur getroffen. Im Rahmen der Initiative „Leader" soll die Diversifizierung der Wirtschaftstätigkeit in ländlichen Gebieten gefördert werden durch innovative, integrierte und partizipative Strategien für die territoriale Entwicklung.

Die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums wird auf der Grundlage eines eigens definierten Finanzrahmens und einer einheitlichen Programmplanung durchgeführt. Der Rat hat strategische Leitlinien für den Zeitraum 2007-2013 festgelegt, die in nationale strategische Pläne umzusetzen sind. Sämtliche Maßnahmen werden ab dem 1. Januar 2007 über einen einzigen Fonds finanziert, nämlich den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Siehe auch:

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