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Glossar

Europäischer Forschungsraum (EFR)

Im Europäischen Forschungsraum werden alle Mittel der Europäischen Union (EU) zusammengeführt, damit die Tätigkeiten in den Bereichen Forschung und Innovation sowohl auf der Ebene der Mitgliedstaaten als auch der Union besser koordiniert werden können. Der Europäische Forschungsraum soll dadurch zur Erreichung eines entscheidenden Ziels der EU beitragen, nämlich zu einer echten gemeinsamen Forschungspolitik zu gelangen.

Dieses Konzept wurde im Jahr 2000 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, mit dem Ziel, wirklich attraktive Möglichkeiten für Wissenschaftler zu schaffen.

Bislang musste die Forschung in Europa mit zahlreichen Schwierigkeiten fertig werden: kaum koordinierte Maßnahmen, isolierte nationale Forschungsstrukturen, unterschiedliche rechtliche und administrative Regelungen und geringe Investitionen in den Wissenssektor.

Der Vertrag von Lissabon stellt eine solide Rechtsgrundlage für die Schaffung des Europäischen Forschungsraums dar (Artikel 179 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU). Dieser Forschungsraum wird einen „Binnenmarkt" für Forschung und Forscher bilden. Er sollte es ermöglichen, Daten gemeinsam zu nutzen, Ergebnisse zu vergleichen, multidisziplinäre Untersuchungen durchzuführen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu übertragen und zu schützen und auf Spitzentechnologiezentren und fortgeschrittenste Ausrüstung zurückzugreifen.

Siehe auch:

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