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Glossar

Heranführungsstrategie

Die Heranführungsstrategie bildet während des gesamten Beitrittsprozesses den Rahmen für einen „strukturierten Dialog“ zwischen den beitrittswilligen Ländern und den Institutionen der Europäischen Union und liefert ihnen die dafür erforderlichen Instrumente.Sie wird für jeden Beitrittskandidaten separat festgelegt; jedes Land wird also nach seinen individuellen Leistungen beurteilt.

Die Heranführungsstrategie folgt den Vorgaben des Europäischen Rats von Luxemburg (Dezember 1997). Seinerzeit wurde eine intensivierte Heranführungsstrategie für die zehn Kandidatenländer in Mittel- und Osteuropa auf den Weg gebracht.Sie beruht vor allem auf

  • bilateralen Vereinbarungen;
  • den Beitrittspartnerschaften und den nationalen Programmen für die Übernahme des „gemeinschaftlichen Besitzstands“;
  • der Mitarbeit an den Programmen, in den Agenturen und Ausschüssen der Gemeinschaft;
  • dem politischen Dialog;
  • der Beurteilung der Kommission („Monitoring“);
  • der Heranführungshilfe;
  • der Kofinanzierung durch internationale Finanzinstitute.

Außer diesen Hauptinstrumenten kann die Heranführungsstrategie für jeden Beitrittskandidaten zusätzliche Instrumente vorsehen, die seinen spezifischen Bedürfnissen gerecht werden.

Siehe auch:

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