RSS
Alphabetischer Index

Glossar

Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)

Die GASP wurde mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen. Sie sieht die schrittweise Festlegung einer gemeinsamen Verteidigungspolitik vor, die zu einer gemeinsamen Verteidigung führen könnte.

Die Ziele der GASP werden in Artikel 24 des Vertrags über die Europäische Union festgelegt. Sie werden mit eigenen Rechtsinstrumenten verfolgt, wie etwa Gemeinsamen Aktionen und Gemeinsamen Standpunkten, die einstimmig im Rat verabschiedet werden.

Mit dem Vertrag von Lissabon wird die GASP im weiter gefassten Rahmen des auswärtigen Handelns der Union verankert. Der Vertrag von Lissabon legt die Grundsätze, die der Definition dieser Politik zugrunde liegen, neu auf. Er stärkt die Effizienz der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, indem er dem Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik den Auftrag überträgt, sicherzustellen, dass die Strategien und die vom Europäischen Rat und vom Rat erlassenen Beschlüsse durchgeführt werden. Bei der Erfüllung seines Auftrags wird er vom Europäischen Auswärtigen Dienst und vom Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee unterstützt.

Siehe auch:

Rechtlicher Hinweis | Über diese Website | Suche | Kontakt | Seitenanfang