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Europäischer Entwicklungsfonds

Der durch den Vertrag von Rom (1957) geschaffene Europäische Entwicklungsfonds (EEF) ist das wichtigste Hilfsinstrument der Gemeinschaft im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP-Staaten) und den überseeischen Ländern und Gebieten (ÜLG).

Der EEF finanziert Projekte oder Programme, die zur wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Entwicklung der betreffenden Länder beitragen. Er umfasst mehrere Instrumente, wie nichtrückzahlbare Hilfe, Risikokapital und Darlehen an den Privatsektor.

Der EEF wird von den Mitgliedstaaten finanziert und ist noch nicht in den Gemeinschaftshaushalt eingegliedert. Die Hilfe für die ÜLG soll allerdings ab 1. Januar 2008 in den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Union einbezogen werden, während die Hilfe für die AKP-Länder weiterhin - zumindest im Zeitraum 2008-2013 - aus dem EEF finanziert wird.

Jeder EEF wird für einen Zeitraum von rund fünf Jahren geschlossen. Die Laufzeit der EEF richtet sich im Allgemeinen nach der der Partnerschaftsabkommen. Für den neunten EEF (2000-2007) stehen Mittel in Höhe von 13,5 Milliarden EUR bereit. Die Restbeträge aus den vorausgegangenen EEF belaufen sich auf über 9,9 Milliarden EUR. Die Europäische Investitionsbank (EIB) steuert zudem aus ihren eigenen Mitteln einen Beitrag in Höhe von 1,7 Milliarden EUR für die Laufzeit des neunten EEF bei.

Siehe auch:

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