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Glossar

Beschäftigung

Seit dem Inkrafttreten des Vertrages von Amsterdam (Mai 1999), durch den ein neuer Titel „Beschäftigung" (Titel VIII) in den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft eingefügt wurde, ist die Förderung eines hohen Beschäftigungsniveaus als eines der Ziele der Europäischen Gemeinschaft festgeschrieben.

Im Bereich Beschäftigung verfügt die Union über eine (die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten) ergänzende Zuständigkeit. Ziel ist insbesondere die Entwicklung einer Europäischen Beschäftigungsstrategie (EBS). Die EBS ist das wichtigste Instrument zur Lenkung und Koordinierung der beschäftigungspolitischen Prioritäten der Mitgliedstaaten auf europäischer Ebene.

Für die finanzielle Unterstützung der Beschäftigungspolitik stehen folgende Töpfe zur Verfügung:

  • Das Programm PROGRESS 2007-2013. Damit soll die Verwirklichung der Ziele der Union in den Bereichen Beschäftigung und Soziales finanziell unterstützt werden.
  • Die Schwerpunktmaßnahmen des Europäischen Sozialfonds, die in die EBS integriert sind.
  • Das Programm für gegenseitiges Lernen. Dieses wurde 2005 im Rahmen der Anreizmaßnahmen zur Beschäftigungsförderung ins Leben gerufen, insbesondere, um die effizientesten Maßnahmen in den Schlüsselbereichen der EBS zu verbreiten.

Die wichtigsten europäischen Einrichtungen im Bereich Beschäftigung sind:

  • Die Europäische Beobachtungsstelle für die Beschäftigung, ein 1982 von der Kommission in Zusammenarbeit mit den Behörden der Mitgliedstaaten gegründetes System zur gegenseitigen Unterrichtung über beschäftigungspolitische Maßnahmen.
  • Das EURES-Netz. Letzteres trägt zur Entwicklung eines für alle offenen europäischen Arbeitsmarktes bei, indem es den Austausch von Stellenangeboten und -gesuchen sowie von Informationen über Lebensbedingungen und den Erwerb von Qualifikationen über Regionen- und Ländergrenzen hinweg ermöglicht.

Siehe auch:

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