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Glossar

Bildung

Jeder Mitgliedstaat ist für die Gestaltung seiner Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie für die Lehrinhalte verantwortlich. Gemäß Artikel 165 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) ist es Aufgabe der Union, zur Entwicklung einer qualitativ hoch stehenden Bildung beizutragen, indem sie die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten fördert und deren Tätigkeit erforderlichenfalls unterstützt und ergänzt.

Die politische Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und den EU-Organen basiert auf dem „strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020)“, der durch eine Reihe von Förderprogrammen ergänzt wird. Das Programm für lebenslanges Lernen fördert Austausch, Zusammenarbeit und Mobilität. Es umfasst vier Einzelprogramme:

  • Comenius (Vorschul- und Schulbildung);
  • Erasmus (Hochschulbildung);
  • Leonardo da Vinci (Berufsbildung);
  • Grundtvig (Erwachsenenbildung).

Diese Einzelprogramme werden durch ein Querschnittsprogramm, das eine hohe Qualität der Ergebnisse gewährleisten soll sowie durch das Jean Monnet Programm ergänzt, das weltweit das Verständnis für den europäischen Integrationsprozess verbessern soll.

Zudem fördert die EU die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Programms Erasmus Mundus für Hochschulbildung sowie im Rahmen des Programms Tempus, das auf die Modernisierung der Hochschulbildung in den EU-Nachbarstaaten abzielt.

Siehe auch:

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