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Alphabetischer Index

Glossar

Wettbewerbsfähigkeit

Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft zeichnet sich aus durch ein anhaltendes, hohes Produktivitätswachstum.

Im Rahmen der Lissabon-Strategie wurde das Ziel festgelegt, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Wettbewerbsfähigkeit ist damit zu einer der politischen Prioritäten der Europäischen Union geworden. Eine wettbewerbsfähige europäische Wirtschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwirklichung der wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Ziele der Gemeinschaft und damit auch für die Steigerung der Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger. Die von der Europäischen Union unternommenen Anstrengungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zielen auch ab auf eine Anpassung der europäischen Wirtschaft an neue Rahmenbedingungen: Strukturwandel, Verlagerung industrieller Aktivitäten in Schwellenländer, Verlagerung von Arbeitsplätzen und Ressourcen in neue Wirtschaftsbereiche, Risiko einer Deindustrialisierung.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Union wird vom Produktivitätswachstum bestimmt und hängt somit ab von der Leistung und den Perspektiven der europäischen Wirtschaft, insbesondere von ihrer Fähigkeit, strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Wenn sie wettbewerbsfähig sein will, muss die Union in jedem Fall leistungsfähiger werden in den Bereichen Forschung und Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie, Unternehmertum, Wettbewerb und allgemeine und berufliche Bildung.

Zur Untermauerung der EU-Maßnahmen in Sachen Wettbewerbsfähigkeit ist eine horizontale wirtschaftliche Analyse, verknüpft mit einer eingehenden Analyse der einzelnen Wirtschaftszweige, unverzichtbar.

Siehe auch:

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