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Glossar

Wettbewerb

Ein Markt mit freiem Wettbewerb erlaubt es den Unternehmen, unabhängig von einander im selben Bereich tätig zu sein und um die Gunst der Verbraucher zu kämpfen. Anders ausgedrückt handelt es sich um einen Markt, auf dem jedes Unternehmen dem Wettbewerbsdruck durch die anderen ausgesetzt ist. Eine wirksame Konkurrenz schafft für die Untenehmen somit eine Wettbewerbsumgebung und bietet auch den Verbrauchern zahlreiche Vorteile (niedrigere Preise, bessere Qualität, größere Auswahl usw.).

Die europäische Wettbewerbspolitik soll einen freien und lauteren Wettbewerb innerhalb der Europäischen Union garantieren. Die gemeinschaftlichen Wettbewerbsregeln (Artikel 101 bis 109 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union – VAEU) haben fünf Schwerpunkte:

  • Verbot wettbewerbswidriger Vereinbarungen und aufeinander abgestimmter Verhaltensweisen sowie der missbräuchlichen Ausnutzung einer beherrschenden Stellung, die geeignet sind, den Wettbewerb auf dem Gemeinsamen Markt zu behindern (Kartellregeln);
  • vorbeugende Kontrolle der Unternehmenszusammenschlüsse von europäischer Dimension, um eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs auszuschließen;
  • Kontrolle der von den Mitgliedstaaten gewährten Beihilfen, die durch die Begünstigung bestimmter Unternehmen oder Produktionszweige den Wettbewerb zu verfälschen drohen;
  • Einführung des Wettbewerbs in bestimmten Sektoren (z. B. Telekommunikation, Verkehr oder Energie), in denen staatliche Unternehmen bislang eine Monopolstellung hatten;
  • Zusammenarbeit mit den Wettbewerbsbehörden außerhalb der Union.

Die Europäische Kommission und die nationalen Wettbewerbsbehörden achten auf die Einhaltung der gemeinschaftlichen Wettbewerbsregeln. Ihre Zusammenarbeit ihm Rahmen des „Europäisches Wettbewerbsnetzes" (ECN) sorgt für die effektive, kohärente Anwendung dieser Regeln.

Siehe auch:

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