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Glossar

Wohlergehen der Tiere

Das Wohlergehen der Tiere wurde 1974 zum ersten Mal in einer Rechtsvorschrift berücksichtigt. Die entsprechenden Anforderungen wurden insbesondere in einem ergänzenden Protokoll festgeschrieben, das dem Vertrag von Amsterdam (1997) beigefügt wurde. Das Protokoll über den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere legt neue Vorschriften für das Vorgehen der Europäischen Union in diesem Bereich fest. Darin wird amtlich anerkannt, dass Tiere fühlende Wesen sind, und die europäischen Organe werden verpflichtet, den Anforderungen auf dem Gebiet des Wohlergehens der Tiere bei der Ausarbeitung und Umsetzung der gemeinsamen Politikbereiche Rechnung zu tragen.

Die europäischen Tierschutzvorschriften zielen darauf ab, den Tieren vor allem in drei Bereichen, nämlich der Tierhaltung, der Beförderung und der Schlachtung, unnötiges Leiden zu ersparen. Maßnahmen in diesen Bereichen sind von wesentlicher Bedeutung, nicht nur aus ethischen und moralischen Gründen, sondern auch im Hinblick auf die Tiergesundheit und die Lebensmittelqualität. Im Rahmen einer Gesamtstrategie für die Lebensmittelsicherheit ist diese Notwendigkeit auch bei anderen Gemeinschaftspolitiken (Agrarpolitik, Verkehr, Binnenmarkt und Forschung) zu berücksichtigen.

Das Lebensmittel- und Veterinäramt führt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten Kontrollen vor Ort durch, um dafür zu sorgen, dass die Gemeinschaftsvorschriften eingehalten werden. Mit der Erweiterung auf 27 Mitgliedstaaten wurde seine Rolle verstärkt.

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