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Pferdesportliche Veranstaltungen und innergemeinschaftlicher Handel mit Pferden

Die Europäische Union (EU) legt Vorschriften für den innergemeinschaftlichen Handel mit Sportpferden fest. Diese Vorschriften sollen die bestehenden Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten im Hinblick auf den Zugang zu pferdesportlichen Veranstaltungen beseitigen. Diese Vorschriften tragen insgesamt gesehen zum Abbau der Hindernisse für den Handel mit Equiden in der EU bei.

RECHTSAKT

Richtlinie 90/428/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 über den Handel mit Sportpferden und zur Festlegung der Bedingungen für die Teilnahme an pferdesportlichen Veranstaltungen. [Siehe ändernde(r) Rechtsakt(e)].

ZUSAMMENFASSUNG

Diese Richtlinie legt die Bedingungen für den Handel mit Sportpferden und für die Teilnahme an pferdesportlichen Veranstaltungen innerhalb der Europäischen Union (EU) fest.

Equiden

Diese Richtlinie gilt für Hauspferde, Hausesel und ihre Kreuzungen.

Art der Veranstaltung

Im Sinne dieser Richtlinie bedeutet der Begriff „Veranstaltung" jeden pferdesportlichen Wettstreit, insbesondere Pferderennen, Springreiten, Dressurreiten, Gespannfahren und Materialprüfungen, d. h. nach Gebäude und Gangart.

Teilnahme an Veranstaltungen

Bei den Vorschriften für Veranstaltungen sind Diskriminierungen zwischen den im Veranstaltermitgliedstaat eingetragenen und den in einem anderen EU-Mitgliedstaat eingetragenen Equiden untersagt. Alle Equiden der Mitgliedstaaten müssen demnach gleich behandelt werden. Das gilt insbesondere im Hinblick auf:

  • die Anforderungen für die Meldung zu einer Veranstaltung;
  • die schiedsrichterliche Beurteilung auf der Veranstaltung;
  • die Einkünfte oder Gewinne aus derartigen Veranstaltungen.

Folgende Veranstaltungen bleiben jedoch von diesen Bestimmungen unberührt:

  • Veranstaltungen mit in einem bestimmten Zuchtbuch eingeschriebenen Equiden zwecks Verbesserung der Rasse,,
  • regionale Veranstaltungen zur Auswahl von Equiden,
  • Veranstaltungen mit historischem bzw. traditionellem Charakter.

Die Mitgliedstaaten können für jede Veranstaltung einen bestimmten Prozentsatz der Einkünfte oder Gewinne für den Schutz, die Förderung und die Verbesserung der Zucht einbehalten. Seit 1993 ist dieser Prozentsatz auf 20 % der Einkünfte oder Gewinne begrenzt.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Richtlinie 90/428/EWG

17.7.1990

1.7.1990

ABl. L 224 vom 18.8.1990

Ändernde(r) Rechtsakt(e)Datum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Richtlinie 2008/73/EG

3.9.2008

1.1.2010

ABl. L 219 vom 14.8.2008

Die vorgenommenen Änderungen und Berichtigungen der Richtlinie 90/428/EWG wurden in den Ursprungstext eingearbeitet. Diese konsolidierte Fassung ist von rein dokumentarischem Wert.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Entscheidung 92/216/EWG der Kommission vom 26. März 1992 über die Erhebung von Daten bezüglich pferdesportlicher Veranstaltungen gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Richtlinie 90/428/EWG [Amtsblatt L 104 vom 22.04.1992]
Siehe konsolidierte Fassung
.

Letzte Änderung: 08.07.2010
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