RSS
Alphabetischer Index
Diese Seite steht in 5 Sprachen zur Verfügung

We are migrating the content of this website during the first semester of 2014 into the new EUR-Lex web-portal. We apologise if some content is out of date before the migration. We will publish all updates and corrections in the new version of the portal.

Do you have any questions? Contact us.


Innergemeinschaftlicher Handel mit Rinderembryonen und ihre Einfuhr aus Drittländern

Die Europäische Union hat einen harmonisierten Rahmen für den innergemeinschaftlichen Handel mit Embryonen von Hausrindern und die Einfuhr solcher Embryonen geschaffen, um der Ausbreitung von Tierseuchen vorzubeugen.

RECHTSAKT

Richtlinie 89/556/EWG des Rates vom 25. September 1989 über viehseuchenrechtliche Fragen beim innergemeinschaftlichen Handel mit Embryonen von Hausrindern und bei ihrer Einfuhr aus Drittländern [Vgl. ändernde(r) Rechtsakt(e)].

ZUSAMMENFASSUNG

Die Richtlinie regelt die viehseuchenrechtlichen Fragen beim innergemeinschaftlichen Handel mit Embryonen von Hausrindern und bei ihrer Einfuhr aus Drittländern.

Der innergemeinschaftliche Embryonenhandel ist auf Embryonen beschränkt, die die in der Richtlinie festgelegten Anforderungen in Bezug auf Befruchtung, Entnahme, Aufbereitung, Lagerung und Bescheinigungen erfüllen. Bei der Beförderung von Embryonen ist eine Gesundheitsbescheinigung mitzuführen, aus der hervorgeht, dass die Embryonen den Bestimmungen dieser Richtlinie entsprechen.

Die Richtlinie legt ein Verfahren für die Zulassung von Embryo-Entnahme- und Erzeugungseinheiten in den Mitgliedstaaten und in Drittländern fest. Alle Embryo-Entnahmeeinheiten werden bei der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats registriert und erhalten eine eigene Registriernummer.

Die Liste der Embryo-Entnahme- und Erzeugungseinheiten und ihre Registriernummer werden von den Mitgliedstaaten regelmäßig aktualisiert. Die Mitgliedstaaten übermitteln diese Liste anschließend den übrigen Mitgliedstaaten und der Öffentlichkeit.

Embryonen dürfen nur aus Drittländern eingeführt werden, die in einer Liste verzeichnet sind, die nach dem Verfahren des Artikels 18 im Hinblick auf bestimmte Kriterien erstellt wird (Gesundheitszustand des Viehbestands, die Informationen über ansteckende Krankheiten, Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten, die Struktur der Veterinärdienste, die Garantien, die das Land bietet usw.).

Die Richtlinie legt außerdem die Schutz- und Kontrollmaßnahmen im Entnahmeland und im Bestimmungsland fest.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Richtlinie 89/556/EWG

29.9.1989

1.1.1991

ABl. L 302, 19.10.1989

Ändernde(r) Rechtsakt(e)Datum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Richtlinie 90/425/EWG

26.7.1990

26.9.1990

ABl. L 224, 18.8.1990

Richtlinie 93/52/EWG

19.7.1993

31.12.1993

ABl. L 175, 19.7.1993

Verordnung 806/2003

5.6.2003

-

ABl. L 122, 16.5.2003

Richtlinie 2008/73/EG

3.9.2008

1.1.2010-

ABl. L 31, 14.8.2008

Die Änderungen und Berichtigungen der Richtlinie 89/556/EWG wurden in den Ursprungstext eingearbeitet. Diese konsolidierte Fassung hat lediglich Dokumentationswert.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Entscheidung 2006/168/EG er Kommission vom 9. März 2005 zur Festlegung der Veterinärbedingungen und Veterinärbescheinigungen für die Einfuhr von Rinderembryonen in die Gemeinschaft, die die Entscheidung 2005/217/EG außer Kraft setzt [Amtsblatt L 57 vom 28.2.2006].

Letzte Änderung: 23.06.2011
Rechtlicher Hinweis | Über diese Website | Suche | Kontakt | Seitenanfang