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Schutz des Euro vor Fälschungen

Der Euro ist ein zentrales Glied der europäischen Wirtschaft: Ihn vor Fälschungen zu schützen ist eine unbedingte Notwendigkeit. Dieser Beschluss soll sicherstellen, dass Banknoten und Münzen im Rahmen von Ermittlungen über Fälschungen des Euro einer kohärenten und wirksamen Prüfung unterzogen werden.

RECHTSAKT

Beschluss 2001/887/JI des Rates vom 6. Dezember 2001 über den Schutz des Euro vor Fälschungen.

ZUSAMMENFASSUNG

Zur Einführung des Euro zum 1. Januar 2002 ergänzt dieser Beschluss vorhandene Rechtsakte zum Schutz des Euro vor Fälschungen, wie:

Dieser Beschluss verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten dazu, im Rahmen von Ermittlungen über Fälschungen des Euro dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Prüfungen in Bezug auf vermutlich falsche Banknoten von den nationalen Analysezentren (NAZ) vorgenommen werden. Für die Prüfung vermutlich falscher Münzen sind die nationalen Münzanalysezentren (MAZ) zuständig. Die Ergebnisse dieser Prüfungen müssen dem Europäischen Polizeiamt (Europol) übermittelt werden.

Die nationalen Zentralstellen, die für Ermittlungen über Fälschungen in EU-Mitgliedstaaten zuständig sind, sind verpflichtet, zentral erfasste Informationen zu Ermittlungen über Fälschungen und Straftaten im Zusammenhang mit der Fälschung des Euro an Europol zu übermitteln, einschließlich der von Drittstaaten übermittelten Informationen. Die Informationen umfassen zumindest:

  • Angaben zu den beteiligten Personen;
  • Angaben zu den Straftaten;
  • die Umstände der Aufdeckung der Straftaten;
  • die Hintergründe der Beschlagnahme;
  • Verbindungen zu anderen Fällen.

Um die Zusammenarbeit bei den Ermittlungen über Fälschungen und Straftaten im Zusammenhang mit Eurofälschungen sicherzustellen, sollten die zuständigen Behörden der EU-Mitgliedstaaten die Kooperationsmöglichkeiten von Eurojust in Anspruch nehmen.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Beschluss 2001/887/JI

14.12.2001

-

ABl. L 329 vom 14.12.2001

Letzte Änderung: 10.01.2011

Siehe auch

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