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Abkommen über Partnerschaft und Entwicklung mit Bangladesch

Dieses Abkommen stärkt die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union (EU) und Bangladesch. Es hebt die große Bedeutung der sozialen Entwicklung des Landes, die mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung und dem Umweltschutz einhergehen sollte, hervor.

RECHTSAKT

Beschluss 2001/332/EG des Rates vom 26. Februar 2001 über den Abschluss des Kooperationsabkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Volksrepublik Bangladesch über Partnerschaft und Entwicklung.

Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Volksrepublik Bangladesch über Partnerschaft und Entwicklung.

ZUSAMMENFASSUNG

Die bestehende Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union (EU) und Bangladesch soll zur nachhaltigen Entwicklung des Landes und zur Armutsbekämpfung beitragen, da Bangladesch zu den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) gehört.

Kooperationsbereiche

Die besondere Aufmerksamkeit der Partner gilt der Drogen- und Aidsbekämpfung. Zu den Schwerpunkten ihrer Zusammenarbeit gehören:

  • Maßnahmen zur Prävention, Überwachung und Eindämmung von AIDS;
  • Informations- und Bildungsmaßnahmen;
  • verbesserter Zugang zu Gesundheitsleistungen und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für Kranke;
  • Wiedereingliederung Drogenabhängiger.

Die handelspolitische Zusammenarbeit soll den Handel ausbauen und die Märkte öffnen. Sie erfolgt im Einklang mit dem Übereinkommen zur Errichtung der Welthandelsorganisation (WTO). Dementsprechend sollen die Partner Handelshemmnisse beseitigen und Fragen im Zusammenhang mit der Ausfuhr und Wiederausfuhr prüfen. Sie sollen die Zusammenarbeit im Zollbereich und den Informationsaustausch verbessern.

Darüber hinaus muss das Land seine Bemühungen in Bezug auf die Rechte an geistigem und gewerblichem Eigentum vorantreiben.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit soll insbesondere:

  • die Kontakte zwischen den Wirtschaftsbeteiligten, der Geschäftswelt, den Unternehmen und Investoren erleichtern;
  • das Umfeld für Unternehmen und die Investitionsbedingungen verbessern, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen;
  • den Technologietransfer fördern.

Das Abkommen beruht auf dem Grundsatz des gegenseitigen Zugangs der Partner zu ihren öffentlichen Beschaffungsmärkten. Sie wenden den Grundsatz des ungehinderten Zugangs zum internationalen Seeverkehrsmarkt an.

Im Bereich der Umwelt soll die Zusammenarbeit vor allem:

  • die Risiken von Naturkatastrophen verringern und insbesondere die Bodendegradation bekämpfen;
  • die Umweltpolitik entwickeln und die Ausbildung des Personals fördern;
  • nachhaltige und saubere Energiequellen fördern.

Die Partner sorgen für den Austausch von Wissen im Bereich Wissenschaft und Technologie. Sie arbeiten im Bereich der Bekämpfung der Herstellung von Drogen und der Geldwäsche zusammen.

Ein wesentliches Element der Partnerschaft ist die Förderung der Grundrechte und der Qualifikationen der Arbeitnehmer. Die Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) müssen angewendet werden (in den Bereichen Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Koalitionsfreiheit, Gewerkschaftsrechte usw.). Zudem müssen Maßnahmen zum Ausbau der Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten ergriffen werden, insbesondere für die ärmsten Bevölkerungsgruppen.

Regionale Zusammenarbeit

Kooperationsmaßnahmen können mit anderen Ländern der Region vorzugsweise in folgenden Bereichen durchgeführt werden:

  • technische Hilfe und Ausbildung von Fachpersonal;
  • Förderung des Regionalhandels;
  • Unterstützung regionaler Kooperationseinrichtungen (wie dem Südasiatischen Verband für regionale Zusammenarbeit (SAARC));
  • Studien über regionale Fragen wie vor allem Verkehr, Kommunikation, Umwelt und Gesundheit.
Letzte Änderung: 14.07.2011
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