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Dreigliedriger Sozialgipfel für Wachstum und Beschäftigung

Der dreigliedrige Sozialgipfel leistet einen Beitrag zur Effizienz des sozialen Dialogs für die Ausarbeitung und Durchführung der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Europäischen Union (EU). Er ist ein Gremium für den branchenübergreifenden sozialen Dialog, in dem Themen aus dem Bereich der allgemeinen Politik erörtert werden.

RECHTSAKT

Beschluss 2003/174/EG des Rates vom 6. März 2003 zur Einrichtung eines dreigliedrigen Sozialgipfels für Wachstum und Beschäftigung.

ZUSAMMENFASSUNG

Aufgabe des Gipfels ist es, den sozialen Dialog zwischen den europäischen Einrichtungen, den Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sicherzustellen. Der Gipfel findet im Rahmen eines branchenübergreifenden Dialogs statt. Auf der Tagesordnung stehen daher auch Themen, die alle Wirtschaftssektoren und Arbeitnehmer der Europäischen Union (EU) betreffen.

Im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) anerkennt die Union den Beitrag des Dreigliedrigen Sozialgipfels zum sozialen Dialog (Artikel 152).

Arbeitsweise

Der Gipfel tritt mindestens einmal jährlich zusammen, und zwar vor der Frühjahrstagung des Europäischen Rates. Teilnehmer des Gipfels sind die Vertreter:

  • der des amtierenden Ratsvorsitzes und der beiden anschließenden Ratsvorsitze;
  • der Kommission;
  • die Sozialpartner sind mit zwei gleich großen Delegationen vertreten, die aus je zehn Vertretern der Arbeitnehmer und zehn Vertretern der Arbeitgeber bestehen.

Hintergrund

Nach einem gemeinsamen Vorschlag der Sozialpartner anlässlich des Gipfels von Laeken im Dezember 2001 ist der Sozialgipfel an die Stelle des Ständigen Ausschusses für Beschäftigungsfragen getreten.

Damit werden die informellen Sozialgipfel, die seit Dezember 2000 im Rahmen der Strategie von Lissabon für Wachstum und Beschäftigung stattfanden, institutionalisiert.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Beschluss 2003/174/EG

6.3.2003

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ABl. L 70, 14.3.2003

Letzte Änderung: 25.10.2011
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