RSS
Alphabetischer Index
Diese Seite steht in 15 Sprachen zur Verfügung
Neue Sprachen:  CS - HU - PL - RO

We are migrating the content of this website during the first semester of 2014 into the new EUR-Lex web-portal. We apologise if some content is out of date before the migration. We will publish all updates and corrections in the new version of the portal.

Do you have any questions? Contact us.


Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND)

Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND) ist eine dreigliedrige EU-Einrichtung, die 1975 gegründet wurde, um zur Konzipierung und Schaffung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa beizutragen. Im Einzelnen besteht ihre Aufgabe darin, die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu bewerten und zu analysieren, für die Verantwortlichen und wichtigsten Akteure der Sozialpolitik fundierte Gutachten und Ratschläge zu formulieren, zu mehr Lebensqualität beizutragen sowie Entwicklungen und Trends zu beobachten, insbesondere solche, die einen Wandel bewirken.

RECHTSAKT

Verordnung (EWG) Nr. 1365/75 des Rates vom 26. Mai 1975 über die Gründung einer Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen [Vgl. ändernde Rechtsakte].

ZUSAMMENFASSUNG

EUROFOUND hat die Aufgabe, durch die Förderung und Verbreitung geeigneter Kenntnisse zur Konzipierung und Schaffung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen beizutragen.
Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben berücksichtigt sie die Politik der Gemeinschaft in diesen Bereichen und unterrichtet die Organe der Gemeinschaft über die in Betracht kommenden Ziele und Ausrichtungen, indem sie ihnen insbesondere wissenschaftliche Kenntnisse und technische Daten mitteilt.

Im Bereich der Verbesserung der Lebensverhältnisse und der Arbeitsbedingungen befasst sich die Stiftung insbesondere mit nachstehenden Fragen:

  • Arbeitsbedingungen;
  • Arbeitsorganisation und insbesondere Arbeitsplatzgestaltung;
  • Probleme bestimmter Arbeitnehmergruppen;
  • langfristige Aspekte der Umweltverbesserung;
  • räumliche und zeitliche Verteilung der menschlichen Tätigkeit.

Die Stiftung fördert den Austausch von Informationen und Erfahrungen. Hierzu erleichtert sie die Kommunikation zwischen Hochschulen sowie Behörden und Organisationen des Wirtschafts- und Soziallebens. Außerdem unterstützt sie konzertierte Maßnahmen, veranstaltet Kurse, Kongresse und Seminare und beteiligt sich an Studien.

Die Stiftung arbeitet möglichst eng mit den spezialisierten nationalen und internationalen Instituten, Stiftungen und Stellen zusammen. Insbesondere arbeitet sie in angemessener Weise mit der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zusammen.

Die Stiftung ist eine juristische Person und hat ihren Sitz in Irland (Dublin). Sie umfasst einen Verwaltungsrat, einen Vorstand, einen Direktor und einen stellvertretenden Direktor:

  • Der Verwaltungsrat setzt sich aus 78 Mitgliedern zusammen, d. h. je 25 Vertretern der mitgliedstaatlichen Regierungen, der Arbeitgeberverbände und der Arbeitnehmerorganisationen sowie drei Vertretern der Kommission. Die Amtszeit der Verwaltungsratsmitglieder beträgt drei Jahre, Wiederernennung ist möglich. Der Verwaltungsrat leitet die Stiftung, deren Leitlinien er festlegt. Anhand eines vom Direktor unterbreiteten Entwurfs legt der Verwaltungsrat im Einvernehmen mit der Kommission das jährliche Arbeitsprogramm und das Vierjahres-Turnusprogramm der Stiftung fest.
  • Der Direktor leitet die Stiftung und führt die Beschlüsse des Verwaltungsrats aus. Er wird von der Kommission für höchstens fünf Jahre ernannt; seine Wiederernennung ist möglich. Er stellt vor dem 1. Juli jedes Jahres ein jährliches Arbeitsprogramm auf, dem entsprechende Ausgabenvoranschläge beigefügt werden.
  • Der Vorstand umfasst elf Mitglieder. Er setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden und den drei stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats, einem Koordinator je Gruppe (Regierungsvertreter, Vertreter der Arbeitnehmerorganisationen und Vertreter der Arbeitgeberverbände) und einem weiteren Vertreter jeder Gruppe und der Kommission. Er überwacht in der Zeit zwischen den Sitzungen des Verwaltungsrats die Durchführung der vom Verwaltungsrat gefassten Beschlüsse und trifft alle für ein ordnungsgemäßes Management der Stiftung notwendigen Maßnahmen.

Der Verwaltungsrat kann auf Vorschlag des Direktors unabhängige Sachverständige auswählen und deren Stellungnahme zu bestimmten Fragen im Rahmen des Vierjahres-Turnusprogramms und des jährlichen Arbeitsprogramms einholen.

Seit November 2003 steht die Verordnung zur Gründung der Dubliner Stiftung im Einklang mit der neuen Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften (Juni 2002) und mit der Verordnung über den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten (Mai 2001).

Die Stiftung hat unlängst die europäische Stelle zur Beobachtung des Wandels (EMCC) eingesetzt, die beauftragt ist, den industriellen Wandel zu analysieren und zu antizipieren, um den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zu unterstützen.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt
Verordnung (EWG) Nr. 1365/75

2.6.1975

-

ABl. L 139 vom 30.5.1975

Ändernde(r) Rechtsakt(e)Datum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Verordnung (EWG) Nr. 1947/93

26.7.1993

-

ABl. L 181 vom 23.7.1993

Verordnung (EG) Nr. 1649/2003

1.10.2003

-

ABl. L 245 vom 29.9.2003

Verordnung (EG) Nr. 1111/2005

4.8.2005

-

ABl. L 184 vom 15.7.2005

Letzte Änderung: 25.05.2007

Siehe auch

  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung im Internet (EN)
Rechtlicher Hinweis | Über diese Website | Suche | Kontakt | Seitenanfang