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Bilanz der Maßnahmen zur Einführung des Euro-Bargelds

Die Kommission zieht mit ihrer Mitteilung eine detaillierte Bilanz der Maßnahmen zur Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen und Zusammenfassung der Eurobarometer-Umfragen zur Reaktion der Bürger und Unternehmen auf die Währungsumstellung.

RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission an den Europäischen Rat - Bilanz der Maßnahmen zur Einführung des Euro-Bargelds [KOM(2002) 124 endg. - nicht im Amtsblatt veröffentlicht].

ZUSAMMENFASSUNG

Die Einführung des Euro-Bargelds war die größte Währungsumstellung in der Geschichte. Es wurden über 15 Milliarden Banknoten und 51 Milliarden Münzen hergestellt und gegen 9 Milliarden umlaufender nationaler Banknoten und 107 Milliarden umlaufender nationaler Münzen getauscht. Diese Aktion, die im Wesentlichen zwischen Anfang September 2001 und Ende Februar 2002 durchgeführt wurde, ging reibungslos vonstatten und kann daher als großartiger Erfolg gewertet werden.

Dieser großartige Erfolg ist zum Teil auf eine perfekte Abstimmung zwischen den beteiligten Institutionen zurückzuführen. Die Europäische Kommission hat mit ihren Empfehlungen und Vorschlägen wichtige Impulse gegeben und die Maßnahmen der teilnehmenden Mitgliedstaaten koordiniert. Sie organisierte die Arbeit der Netze der Leiter der Euro-Arbeitsstäbe der öffentlichen Verwaltungen und der für Kommunikation zuständigen Dienststellenleiter der Finanzministerien. Außerdem fungierte die Kommission als Informationsstelle. Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgte ihrerseits für eine wirksame Koordinierung der Maßnahmen der nationalen Zentralbanken. Zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Einführung des Euro-Bargelds mussten Kreditinstitute, der Handel, Ordnungskräfte, Transportunternehmen und vor allem die europäischen Bürger mobilisiert werden, deren Mitwirkung für den reibungslosen Verlauf der Aktion unerlässlich war. Die Kommission, die zuständigen Ministerien, die Banken und Berufsverbände wendeten zwischen 1996 und 2001 über eine halbe Milliarde Euro für Informationskampagnen zur Unterrichtung der Bürger auf.

Die Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen und die Einziehung der alten Landeswährungen wurden dank guter Organisation rascher bewältigt als ursprünglich geplant. Nach der ersten Januarwoche wurden insgesamt bereits die meisten Barzahlungen in Euro abgewickelt und nach der zweiten Woche waren nur noch Restbestände des „alten" Bargelds im Umlauf.

Verlauf der Maßnahmen

Bilanz der Vorabausstattung mit Euro-Bargeld und der Weitergabe an gewerbliche Nutzer. Ab September 2001 waren die Vorabausstattung der Banken mit den ersten Euro-Münzen und -Banknoten und die Weitergabe an den Einzelhandel gestattet. Dabei stand es jedem Mitgliedstaat frei, den Zeitpunkt für den Beginn der Maßnahmen festzulegen. Bis zum 31. Dezember wurden 132,1 Milliarden Euro (21 % der insgesamt hergestellten Banknoten) an die Banken ausgegeben. Bei den Münzen wurden zwischen September und Dezember über 73 % der Gesamtproduktion - mit Unterschieden zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten - an die Banken ausgeliefert. Alle Maßnahmen verliefen reibungslos.

Vorabausstattung. Im September wurde in mehreren Ländern mit der Vorabausstattung des Handels mit Banknoten und Münzen begonnen. Das Angebot an die Unternehmen, ihnen kleine Beträge für Schulungen des Kassenpersonals zur Verfügung zu stellen, wurde kaum genutzt. Die 2,8 Millionen Händler im Euro-Gebiet kamen in sehr unterschiedlichem Maße in den Genuss der Vorabausstattungsmaßnahmen: Während in Irland fast alle Einzelhändler im Voraus mit Euro-Bargeld ausgestattet wurden, waren es in Italien weniger als 10 %. Wertmäßig gaben die Banken durchschnittlich nur 9 % der erhaltenen Banknoten im Voraus ab. Bei den Münzen war die Situation etwas besser. Bemerkenswerterweise erzielten diejenigen Mitgliedstaaten die besten Ergebnisse, die besondere Anreize vorgesehen oder logistischen Problemen vorgebeugt hatten (Deutschland, Irland, Niederlande, Österreich).

Münzen. Die Bürger konnten ab Mitte Dezember so genannte Euro-Starterkits mit Münzen in von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterschiedlichem Wert erwerben, um sich mit den neuen Geldstücken vertraut zu machen. Diese Starterkits waren sehr erfolgreich und riefen große Begeisterung hervor. Insgesamt wurden über 150 Millionen Starterkits verkauft. Entgegen den Befürchtungen hielten sich die Bürger - von einigen punktuellen Fällen, in denen Euro-Münzen vorzeitig in Bargeldautomaten verwendet wurden, abgesehen - an die Weisung, die Münzen nicht vor dem 1. Januar 2002 in den Zahlungsverkehr zu bringen.

Gemäß der Gesamtbilanz der Vorabausstattung wurden alles in allem 6 Milliarden Banknoten (40 % der hergestellten Banknoten) und 37,5 Milliarden Münzen (73,5 % der hergestellten Münzen) im Voraus ausgegeben. Der Erfolg der Vorabausstattung war maßgeblich für den raschen Start der Euro-Barzahlungen Anfang 2002.

Verbreitung der Euro-Banknoten und -Münzen im Januar 2002. Die Verbreitung der neuen Banknoten und Münzen erfolgte hauptsächlich über Abhebungen an den Geldausgabeautomaten und Schaltern der Kreditinstitute und durch die Herausgabe von Euro-Wechselgeld im Einzelhandel. Am 1. Januar gaben im Durchschnitt 80 % der Automaten Euro-Bargeld aus. Am 4. Januar waren fast alle Geldautomaten umgerüstet. Abgesehen von einigen Problemen in Finnland und Italien verlief die Umrüstung technisch reibungslos. Auf Grund der Begeisterung und der Neugier der Bürger war das Volumen der Abhebungen an den Geldautomaten in den ersten Tagen sehr groß, normalisierte sich aber nach zwei Wochen wieder. Es wurden keine ernsthaften Versorgungsprobleme an den Geldautomaten gemeldet.

Umtausch der alten Landeswährungen. In den ersten zehn Tagen des Monats Januar tauschten viele Bürger an den Schaltern ihrer Banken altes Bargeld ein oder hoben Euro ab, was zu langen Warteschlangen führte. In einigen Ländern wurden auf diesem Wege mehr Euro ausgegeben als über die Geldautomaten. In Deutschland, Luxemburg und Spanien hatten die Banken sogar am 1. Januar geöffnet.

Rolle des Einzelhandels. Für die Herausgabe des Wechselgelds im Einzelhandel war in den ersten Tagen 2002 sehr viel mehr Wechselgeld in den Kassen als sonst üblich, da keine alten nationalen Währungseinheiten mehr herausgegeben werden sollten. Diese Regel wurde vom Handel zumeist in zufrieden stellender Weise befolgt. In der ersten Januarwoche war die Versorgung des Handels mit Banknoten und Münzen angespannt, weil zahlreiche Kunden ihre Einkäufe mit großen Scheinen bezahlten. Deshalb waren längere Warteschlangen unvermeidlich. Die 7585 Geldtransporter im Euro-Gebiet arbeiteten in diesen Tagen mit vollem Einsatz. Im Allgemeinen kam es nur punktuell zu Versorgungsengpässen bei bestimmten Stückelungen (Münzen und Banknoten). Bei Bedarf halfen sich die Zentralbanken der Mitgliedstaaten gegenseitig aus. Frankreich z. B. erwarb 100 Millionen 50-Cent-Münzen von Spanien und die portugiesische Zentralbank erhielt aus dem Eurosystem mehrere Millionen Euro-Banknoten in verschiedenen Stückelungen.

Die Bilanz ist also positiv, da die 300 Millionen Bürger des Euro-Gebiets dank der genannten drei Verteilungskanäle innerhalb kürzester Zeit mit Euro-Bargeld versorgt werden konnten.

Verwendung des Euro bei Barzahlungen. In den ersten Tagen gaben die Verbraucher erst noch mehr altes Bargeld aus, bevor sie den Euro verwendeten. Die alten Landeswährungen wurden rasch aus dem Wirtschaftskreislauf gezogen durch den Handel, der sie mit der Herausgabe von Euro-Wechselgeld förmlich „wegsaugte". Der Anteil des Euro an den Barzahlungen lag am Abend des 2. Januar bei etwa 20 %, am 4. Januar bei 55 % und am 16. Januar bei 95 %. Das Gesamtvolumen der Barzahlungen war in den ersten beiden Januarwochen erhöht, normalisierte sich aber wieder, sobald die alten Landeswährungen aus dem Verkehr gezogen waren. Alle anderen Anpassungsmaßnahmen wie die Umstellung der Konten, Kreditkarten und der Terminals für elektronische POS-Zahlungen verliefen durchaus zufrieden stellend. Irland und die Niederlande waren die Mitgliedstaaten, die sich am raschesten - zwischen dem 8. und 10. Januar bereits nahezu vollständig - auf Euro-Zahlungen umgestellt hatten. Andere Länder wie Belgien, Frankreich und Spanien hatten im gleichen Zeitraum gerade erst die 70 %-Marke erreicht.

Einziehung der „alten" nationalen Währungseinheiten. Die Einziehung der alten Landeswährungen wurde im Wesentlichen innerhalb weniger Wochen abgewickelt. Am 11. Januar war schon ein Drittel der am 31. Dezember im Umlauf befindlichen Banknoten eingezogen und am 8. Februar war die 75 %-Marke erreicht. In Wirklichkeit war bereits viel weniger altes Bargeld im Umlauf: Aufgrund der Engpässe in den Zwischenlagern kam es zu Verzögerungen beim Zählen der alten Banknoten durch die Zentralbanken.

Rückfluss der Münzen. Der Rückfluss der Münzen gestaltete sich noch langsamer. Am 22. Februar waren erst 27,9 % (wertmäßig) der alten Münzen eingezogen, was damit zusammenhing, dass ein großer Teil der Münzen noch ungezählt in den Lagerräumen lag. Mit Hilfe von Werbekampagnen hatten die Zentralbanken im Laufe des Jahres 2001 schon etwa 9 % der umlaufenden Münzen aus dem Verkehr gezogen. Inzwischen ist klar, dass ein Teil der Banknoten und vor allem ein beträchtlicher Teil der Münzen nie mehr eingezogen werden dürften, da sie verloren gegangen sind oder von Sammlern aufbewahrt werden. In den meisten Mitgliedstaaten ist der Umtausch des alten Bargelds zeitlich befristet (siehe nachstehende Tabelle).

Weitere Fragen im Zusammenhang mit der Einführung des Euro-Bargelds

Preisstabilität. Die Umfragen unter Verbrauchern haben gezeigt, dass eine große Mehrheit der Bürger - 67 % - der Meinung ist, dass die Preise bei der Euro-Umstellung in den meisten Fällen aufgerundet wurden; 28 % glauben, dass Auf- und Abrundungen sich die Waage hielten und nur 1,9 %, dass die Preise abgerundet wurden. Die von Eurostat veröffentlichten Inflationszahlen zeigen zwar, dass die Jahresinflation zwischen Dezember und Januar von 2 % auf 2,7 % stieg, aber diese Entwicklung ist auf mehrere von der Euro-Einführung unabhängige Faktoren wie die Erhöhung einzelner Steuern und Abgaben sowie den Preisanstieg bei Erdölerzeugnissen, Obst und Gemüse zurückzuführen. Eurostat zufolge schlug die Einführung des Euro-Bargelds bei der monatlichen Preisentwicklung nur mit 0 bis 0,16 % zu Buche. Freiwillige Vereinbarungen über die Preisstabilität wurden im Allgemeinen eingehalten.

Sicherheitsfragen. Trotz einer noch nie da gewesenen Anzahl von Geldtransporten und der fast doppelt so hohen Anzahl im Umlauf befindlicher Banknoten und Münzen war die Zahl der Zwischenfälle weitaus niedriger als normalerweise. Zwischen September und Dezember 2001 wurden nur 27 Diebstähle von Euro-Banknoten und 17 Diebstähle von Euro-Münzen gemeldet. Die Wirksamkeit der durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen war sehr zufrieden stellend.

Qualität bei der Herstellung des Euro-Bargelds und Fälschung. Die Qualitätskontrolle der Euro-Banknoten und -Münzen war sehr effizient. Es wurden einige wenige Fälschungen entdeckt, aber die Wahrscheinlichkeit, einen dieser fehlerhaften Euros in die Hand zu bekommen, ist außerordentlich gering. Bei den 1- und 2-Euro-Münzen wurde der Nickelanteil kritisiert, Tests haben jedoch gezeigt, dass eine allergogene Wirkung ausgeschlossen werden kann.

Fälschung. Die Euro-Banknoten und -Münzen sind besser gegen Fälschung gesichert als jede der alten Landeswährungen. Bei den Banknoten wurden im Januar nur etwa fünfzig Fälschungsfälle, eine außerordentlich geringe Zahl, entdeckt und bei den Münzen fielen lediglich zwei Prägungen in schlechter Qualität auf.

Umrüstung der Verkaufsautomaten. Die Umrüstung der Verkaufsautomaten verlief weniger reibungslos. Viele Automatenaufsteller unterschätzten, wie schnell die Landeswährungen durch Euro-Bargeld ersetzt werden würden, und erlitten Umsatzeinbußen, weil ein Teil ihrer Automaten nicht rechtzeitig umgerüstet war. Auf Grund der personellen Engpässe konnten die Verzögerungen nicht so rasch aufgeholt werden. Dagegen wurden lediglich einige Fälle gemeldet, in denen Münzen, die in anderen Teilnehmerstaaten des Euro-Gebiets hergestellt worden waren, von den Automaten nicht angenommen wurden, weil diese falsch eingestellt waren.

Einführung des Euro in Drittländern. Im Dezember 2001 wurden rund 4 Milliarden Euro vorab an 26 Zentralbanken und Kreditinstitute außerhalb des Euro-Gebiets ausgegeben, um sicherzustellen, dass ab den ersten Januartagen Euro-Banknoten verfügbar sein würden. Große Mengen von Banknoten des Euro-Gebiets, insbesondere D-Mark, befanden sich in den mittel- und osteuropäischen Ländern und wurden dort benutzt. Der Rückfluss dieser Banknoten hatte bereits im Jahr 2001 begonnen.

Die Reaktionen der Bürger

Die Beurteilung der Effizienz der Vorbereitung auf die Einführung des Euro ist weitgehend positiv: Im Durchschnitt fühlten sich drei Viertel der Bürger am 1. Januar 2002 gut oder sehr gut vorbereitet. Die meisten waren der Meinung, dass die vorzeitige Umstellung der Bankkonten auf Euro zu der guten Vorbereitung beigetragen hat. Zum Umgang mit dem Euro erklärte jeder fünfte Befragte Ende Januar, noch Schwierigkeiten damit zu haben (nur jeder Fünfunddreißigste gab an, noch große Schwierigkeiten zu haben). In acht Ländern (Deutschland, Finnland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien) erklärte die Mehrheit der Bürger, keinerlei Schwierigkeiten zu haben. Die Mehrheit des Bürger hatte keine Schwierigkeiten, die unterschiedlichen Euro-Münzen auseinander zu halten bzw. zu handhaben. Nur Irland bildete in dieser Hinsicht eine Ausnahme.

„Geistiger" Übergang zum Euro. Bei 77 % der Bürger führte die Euro-Umstellung laut Umfrage nicht zu einem veränderten Kaufverhalten. Die Verbraucher hatten häufig noch Schwierigkeiten, sich die Preise in Euro zu merken. Beim Einkaufen rechneten die meisten (45 %) daher nach wie vor im Geiste in der Landeswährung, während eine Minderheit von 18 % sich geistig schon auf den Euro umgestellt hatte. Taschenrechner und Umrechner wurden von den Bürgern jedoch wenig benutzt. Eine Mehrheit befürwortete die Beendigung der doppelten Preisauszeichnung mit Ablauf des Parallelumlaufs. Die Umfrageergebnisse unterscheiden sich jedoch von Land zu Land erheblich.

Allgemeine Zufriedenheit. Insgesamt waren 60 % der Bürger der Meinung, dass die Einführung des Euro ihnen persönlich mehr Vorteile als Nachteile bringt. Bei den Befragten unter 24 Jahren war diese Auffassung noch stärker vertreten. Außerdem erklärte eine große Mehrheit, sich auf Grund des Euro stärker als Europäer zu fühlen. Vier von fünf Bürgern äußerten die Ansicht, dass die Einführung des Euro-Bargelds gut oder sehr gut verlaufen ist. Schließlich gaben über zwei Drittel der Bürger des Euro-Gebiets an, dass sie persönlich froh über den Euro als neue Währung sind, und nur in Deutschland, Griechenland und Österreich lag der Anteil der Unzufriedenen über dem Durchschnitt.

Die Umstellung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf den Euro

Insgesamt haben sich die Befürchtungen, dass die KMU möglicherweise schlecht vorbereitet sein könnten, als unbegründet erwiesen. Selbst den KMU, die mit ihren Vorbereitungen im Rückstand waren, scheint die Umstellung auf den Euro in letzter Minute gelungen zu sein. Zum Zeitpunkt der Einführung des Euro-Bargelds hatten bereits 95 % der KMU ihre Buchführung auf Euro umgestellt. Die meisten befragten KMU erklärten, dass sie bei ihrer Umstellung auf den Euro keine Schwierigkeiten hatten. In den seltenen Fällen, in denen Probleme auftraten, waren diese auf die EDV-Systeme, die Festsetzung und Angabe der Preise oder die Fakturierung zurückzuführen. Insgesamt gab es keine bösen Überraschungen. 95 % der KMU meinten, dass ihre Umstellung auf den Euro wie vorgesehen oder sogar einfacher als angenommen erfolgte. Jedes fünfte Unternehmen rechnete mit positiven Auswirkungen der Euro-Umstellung auf seine Tätigkeit.

Die Währungsumstellung in Zahlen: Wichtigste nationale Bestimmungen

-Umtausch bei Banken nach Ablauf der Gültigkeit als gesetzliches ZahlungsmittelEinlösung bei den Zentralbanken nach Ablauf der Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel
BelgienBis 31.12.2002Banknoten: unbefristet
Münzen: bis 31.12.2004
DeutschlandBis 28.2.2002Unbefristet
GriechenlandIm Ermessen der einzelnen BankenBanknoten: bis 1.3.2012
Münzen: bis 1.3.2004
SpanienBis 30.6.2002Unbefristet
FrankreichBis 30.6.2002Banknoten: bis 17.2.2012
Münzen: bis 17.2.2005
IrlandNoch festzulegenUnbefristet
ItalienBis 30.6.2002Bis 1.3.2012
LuxemburgBis 30.6.2002Bis 13.12.2004
NiederlandeBis 31.12.2002Banknoten: bis 1.1.2032
Münzen: bis 1.7.2007
ÖsterreichBis 28.2.2002Unbefristet
PortugalBis 30.06.2002Banknoten: bis 30.12.2022
Münzen: bis 30.12.2002
FinnlandIm Ermessen der einzelnen BankenBis 29.2.2012
Letzte Änderung: 14.09.2005
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