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Das Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen

Die Europäische Union (EU) beteiligt sich an der internationalen Hilfe für Länder, die von einer Nahrungsmittelkrise betroffen sind. Dieses Übereinkommen soll dazu beitragen, die Wirksamkeit dieser Hilfe und die Koordinierung der Geber weltweit zu verbessern.

RECHTSAKT

Beschluss 2000/421/EG des Rates vom 13. Juni 2000 über den Abschluss des Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommens von 1999 im Namen der Europäischen Gemeinschaft.

ZUSAMMENFASSUNG

Die Europäische Union ist Mitglied der Internationalen Getreide-Übereinkunft, die zwei getrennte Rechtsinstrumente umfasst: das Getreidehandels-Übereinkommen (EN) (FR) und das Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen (EN) (ES) (FR).

Das Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen soll die Kapazität der internationalen Gemeinschaft erhöhen, um:

  • zur Welternährungssicherheit beizutragen;
  • die Fähigkeit zu stärken, auf akute Nahrungsmittelkrisen zu reagieren;
  • den Bedürfnissen der am wenigsten entwickelten Länder besser gerecht zu werden.

Eine Reihe von Geberländern hat das Übereinkommen angenommen: Argentinien, Australien, Kanada, die Vereinigten Staaten, Japan, Norwegen, die Schweiz, die EU und ihre Mitgliedstaaten.

Diese Länder verpflichten sich jedes Jahr zur Leistung von Nahrungsmittelhilfe in einer bestimmten Menge, die insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder bestimmt ist. Ihr Beitrag kann als Tonnen Weizenäquivalent, als monetärer Wert oder einer Kombination aus beidem angegeben werden.

Die Nahrungsmittelhilfe kann als Spende von Nahrungsmitteln (einschließlich Saatgut für den Nahrungsmittelanbau) oder als Geldspende, die für den Kauf von Nahrungsmitteln bestimmt ist, geleistet werden.

Das Verzeichnis der Länder und Gebiete, die Nahrungsmittelhilfe im Krisenfall erhalten können, wird gemäß des Verzeichnis des Entwicklungshilfe-Ausschusses der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erstellt. Dieses Verzeichnis umfasst unter anderem die am wenigsten entwickelten Länder (LDC), die einkommensschwachen Länder (EN) (ES) (FR) und die Entwicklungsländer, die Nettoeinführer von Nahrungsmitteln sind (EN) (ES) (FR).

Hintergrund

Das Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen wurde 1995 angenommen und 1999 zum ersten Mal überarbeitet.

BEZUG

RechtsaktDatum des InkrafttretensTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt

Beschluss 2000/421/EG

13.6.2000

-

ABl. L 163 vom 4.7.2000

Beschluss 2010/316/EU

3.6.2010

-

ABl. L 142 vom 10.6.2010

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Beschluss des Rates 2011/339/EU vom 27. Mai 2011 zur Festlegung des von der Europäischen Union im Nahrungsmittelhilfe-Ausschuss in Bezug auf die Verlängerung des Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommens von 1999 zu vertretenden Standpunkts.

Beschluss des Rates 2011/224/EU vom 31. März 2011 über den Standpunkt der Europäischen Union im Internationalen Getreiderat zur Verlängerung des Getreidehandels-Übereinkommens von 1995.

Letzte Änderung: 29.09.2011
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