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Handelshilfe für Entwicklungsländer

Die europäische Strategie für Handelshilfe soll das Wachstum des Handelspotenzials in den Entwicklungsländern fördern. Ziel dieser Strategie ist, diese Länder bei ihren Bemühungen um eine Liberalisierung des Handels zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, in vollem Umfang am Welthandel teilnehmen zu können. Diese Strategie soll der Europäischen Union (EU) helfen, eine bessere Kohärenz der Politik in den Bereichen Entwicklung und Handel zu erreichen.

RECHTSAKT

EU-Strategie für Handelshilfe : Verstärkung der EU-Unterstützung für handelsbezogene Bedürfnisse in Entwicklungsländern – Schlussfolgerungen des Rates (Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen) vom 29. Oktober 2007 [Nicht im Amtsblatt veröffentlicht].

Diese Strategie soll den Entwicklungsländern und insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern helfen, sich besser in das Welthandelssystem zu integrieren. Die Strategie fördert die Entwicklung des Handels als wichtigem Faktor für die Armutsbekämpfung in der Welt und trägt so zur Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele bei.

Die Hilfe unterstützt die Einführung einer Handelspolitik, die die Entwicklung des Handelssektors fördert und Handelshemmnisse beseitigt. Die Entwicklungsländer sehen sich mit strukturbedingten Schwächen konfrontiert, die die Entwicklung von Angebot und Nachfrage behindern. Bereiche, die besonders unterstützt werden müssen, sind daher der Ausbau der Finanzierung von Unternehmen und der Handelsinfrastruktur, der Aufbau von Wissen und der Ausbau der Produktionskapazität.

Die Strategie legt eine Reihe von Prioritäten fest, die zu folgenden Ergebnissen führen sollten:

  • Aufstockung des Gesamtvolumens der EU-Handelshilfe im Rahmen der entwicklungspolitischen Verpflichtungen;
  • erhöhte Wirkung der von der EU und den Mitgliedstaaten gewährten Mittel, insbesondere dank einer größeren Wirksamkeit der Handelshilfe: Verbesserung der Zusammenarbeit und der Koordinierung der Partner bei der Analyse der handelsbezogenen Bedürfnisse, bei der Entwicklung geeigneter Antworten und bei der Abwicklung der Handelshilfe;
  • Unterstützung der regionalen Integration, auch durch den Handel zwischen den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) sowie Konzentration der Maßnahmen auf die Armutsbekämpfung;
  • Verstärkung der Überwachung der Fortschritte.

Hintergrund

Die EU-Strategie für Handelshilfe ist Bestandteil der Maßnahmen der EU zur Armutsbekämpfung in der Welt. Sie stellt eine wichtige Ergänzung zu der Doha-Entwicklungsagenda (EN) und der Initiative für die Handelshilfe dar, die im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) verabschiedet wurden.

Letzte Änderung: 19.01.2010

Siehe auch

  • Europäische Kommission, Generaldirektion für Außenhandel (EN).
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