Landwirtschaft
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) geht auf die Anfänge der europäischen Integration zurück, als die Mitgliedstaaten bestrebt waren, ihre durch den Zweiten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogene Lebensmittelproduktion umzustruktieren und zu steigern. Auch heute noch spielt die GAP in der Europäischen Union eine zentrale Rolle, nicht nur weil mehr als 90 % des Gebiets der EU landwirtschaftliche Flächen oder Wälder sind, sondern vor allem weil die GAP ein maßgebliches Instrument ist, um die neuen Herausforderungen in den Bereichen Lebensmittelqualität, Umweltschutz und Handel zu bewältigen. Die Reform von 2003 war eine entscheidende Etappe in der Geschichte der GAP, denn damit wurde die Agrarpolitik an die neuen Bedürfnisse der Landwirte, der Verbraucher und der Umwelt angepasst. Dieser Ansatz wird auch in Zukunft die Grundlage für die Weiterentwicklung der GAP in einer erweiterten Europäischen Union und einem globalen Kontext bilden.
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Allgemeiner Rahmen
Finanzierung, Ländliche Entwicklung, Direktzahlungen, Strukturmaßnahmen, Wettbewerb, Informationen und Statistiken -
Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse
Gemeinsame Organisation der Agrarmärkte (GMO genannt), Sektorspezifiche Durchführung, Sonstige Erzeugnisse -
Lebensmittel
Nahrungsmittelqualität, Ökologischer Landbau, Genetisch veränderte Organismen -
Umwelt
Management und Erhaltung der Ressourcen, Waldressourcen und Non-food-Erzeugnisse, Durch Landwirtschaft verursachte Verschmutzung -
Erweiterung
Heranführungshilfe, Laufende Beitrittsverhanlungen, Erweiterung im Zeitraum 2004-2007
Siehe auch
- Überblick über die Tätigkeitsbereiche der Europäischen Union: Landwirtschaft.
- Weitere Informationen sind auf der Webseite der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission abrufbar.



