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„Ich kann mich nicht erinnern, dass einem Europäischen Jahr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde“, sagte Ursula Lehr bei der deutschen Abschlussveranstaltung zum EJ2012

13/12/2012
„Ich kann mich nicht erinnern, dass einem Europäischen Jahr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde“, sagte Ursula Lehr bei der deutschen Abschlussveranstaltung zum EJ2012 © Dejan Patic

Anlässlich der Abschlussveranstaltung zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen, die am 10. Dezember in Berlin stattfand, zogen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG) eine positive Bilanz.

„Ich kann mich nicht erinnern, dass einem Europäischen Jahr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde“, so die BAGSO-Vorsitzende und frühere Bundesministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.

Unter den 230 Teilnehmern der Veranstaltung befanden sich auch Franz Müntefering, Mitglied des Deutschen Bundestages, Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, und Dieter Hackler, Leiter der Abteilung Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege und Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christine Massion von der BAGSO.

Wie bei der Feier hervorgehoben, wurden insgesamt 45 verschiedene EJ2012-Projekte durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Darüber hinaus wurden bundesweit unzählige Initiativen ins Leben gerufen und Veranstaltungen durchgeführt. Knapp 400 Kalendereinträge und mehr als 200 Einträge in der Projektdatenbank auf der Homepage des Europäischen Jahres 2012 zeugen von dem regen Interesse. Mit weit über 1.000 Presseartikeln sowie zahlreichen Hörfunk- und Fernsehbeiträgen stieß das EJ 2012 auch auf ein breites Medienecho.

Vor Beginn des öffentlichen Teils der Abschlussveranstaltung kamen die Verantwortlichen der 45 geförderten Projekte zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. In drei Workshops wurden Strategien erarbeitet, um Themen wie bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen, generationsübergreifende Kommunikation und aktives Altern auch über das Jahr 2012 hinaus weiterentwickeln zu können. Die Ergebnisse der Workshops wurden anschließend vorgestellt und von Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kommunen, Bundesregierung und EU-Institutionen diskutiert. Auch das Publikum beteiligte sich aktiv an der fruchtbaren Debatte.

Es wurden zwei wesentliche Herausforderungen benannt: „Der Erfolg des Europäischen Jahres wird sich auch daran messen lassen müssen, inwieweit es gelungen ist, auch die aus vielerlei Gründen bisher nicht aktiven Älteren zu erreichen“, sagte Prof. Dr. Gerhard Naegele von der TU Dortmund. Frau Prof. Dr. Ursula Lehr ergänzte: „Wenn wir über Solidarität zwischen den Generationen reden, dann müssen wir unbedingt auch die mittlere Generation einbeziehen, die schon in den 70ern wegen ihrer Mehrfachbelastung als ‚Sandwich-Generation’ bezeichnet wurde.“

Die Veranstaltung wurde mit einem fröhlichen Ausblick auf das Altern beendet. Bill Mockridge erklärte sein Erfolgsrezept, „die 5 Ls – Laufen, Laben, Lieben, Lachen und Lernen“.

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Bildergalerie der Veranstaltung.

Klicken Sie hier, um eine Auswahl von EY2012-Initiativen in Deutschland anzusehen.

Weitere Informationen über das Europäische Jahr 2012 in Deutschland finden Sie auf dieser Website.

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