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Die Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres 2012 in Österreich ruft zur weiteren Stärkung des Bewusstseins für aktives Altern auf

09/11/2012
Die Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres 2012 in Österreich ruft zur weiteren Stärkung des Bewusstseins für aktives Altern auf

„Aktives Altern bedeutet mehr als nur länger arbeiten“, bemerkte Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, anlässlich der österreichischen Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres 2012. An der am 7. November im Odeon Theater in Wien abgehaltenen Veranstaltung nahmen 200 Gäste teil, die ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die Förderung von Projekten und politischen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem aktiven Altern weit über dieses Jahr hinaus fortgesetzt werde.

Der stellvertretender Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in Österreich, Dirk Fassbender, eröffnete die Veranstaltung und hob dabei einige der im Rahmen des österreichischen Programms zum Europäischen Jahr organisierten Aktionen vor, wie die Initiative generations@school und den Seniorforce Day (Europäischer Tag des Seniorenengagements) in Wien, an dem fast 2000 Bürger teilnahmen. Außerdem erwähnte er die große Zahl der österreichischen Einreichungen für den Preis zum Europäischen Jahr 2012, dessen Gewinner am 13. November in Brüssel bekannt gegeben werden. Fassbender betonte die Bedeutung des Erfahrungsaustauschs zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten, um die Herausforderungen einer zunehmend langlebigen Bevölkerung zu bewältigen. „Die in diesem Jahr erreichte Dynamik muss beibehalten werden“, sagte er.

Edeltraud Glettler, Sektionschefin im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, erklärte, dass einer der größten Erfolge des EJ2012 die Tatsache sei, dass in der Öffentlichkeit und in den Medien Österreichs ein neues Bild der älteren Menschen geschaffen werden konnte. Die Bevölkerung habe ein stärkeres Bewusstsein für das Altern, sagte sie. Sie erwähnte auch die während der UNECE-Ministerkonferenz ausgearbeitete „Wiener Erklärung für das Altern“ und den österreichischen Bundesseniorenplan als zwei weitere wichtige Meilensteine des EJ2012.

Die Abschlussrede der Veranstaltung hielt Minister Rudolf Hundstorfer, der auf die Bedeutung der Solidarität zwischen den Generationen und des Einbeziehens aller Altersgruppen, Frauen und Männer, Kranker und Gesunder, hinwies. In diesem Zusammenhang hob er auch besonders die Rolle des lebenslangen Lernens in der Alterspolitik und die Notwendigkeit, den Bürgern ein Altern in Gesundheit und Würde zu ermöglichen, hervor. Der Minister wies auch auf die maßgebliche Rolle der Kommunen bei der Einbeziehung von Senioren in gesellschaftliche Aktivitäten hin. „Das Miteinander auf Gemeindeebene trägt ganz massiv zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, sagte er.

Hundstorfer gratulierte den Siegergemeinden des von der Volkshilfe Österreich und dem Pensionistenverband Österreichs gemeinsam veranstalteten Wettbewerbs „Seniorenfreundliche Gemeinde Österreich 2012“, die während der Veranstaltung ausgezeichnet wurden. Diese Auszeichnung erhalten Gemeinden, die sich durch Initiativen und Projekte für ältere Menschen verdient gemacht haben.

Die diesjährigen Gewinner sind die Gemeinden Leitersdorf im Raabtal, Kronstorf in Oberösterreich, Bad Goisern und Bregenz. Der Spezialpreis der Jury für besonders innovative Ansätze ging an die „Initiative Dorfservice in Kärnten“, ein Netzwerk von zwölf Gemeinden.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter von Seniorenverbänden, gemeinnützigen Organisationen sowie von lokalen und regionalen Behörden teil, darunter der Präsident des Pensionistenverbands Österreich, Karl Blecha, der Geschäftsführer der Volkshilfe, Erich Fenninger, und die Vorsitzende von The World of NGOs, Christiana Weidel.

Klick Sie hier, um einige Bilder der Veranstaltung betrachten zu können.

Weitere Informationen über das Europäische Jahr 2012 in Österreich finden Sie auf der Website aktivaltern2012.at

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