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Fragen und Antworten

Weil das Altern sowohl vom Einzelnen als auch von der Gesellschaft zu oft als Bedrohung anstatt als Verdienst aufgefasst wird.

Die zunehmende Zahl älterer Menschen wird oft als Belastung der jüngeren, arbeitenden Generation gesehen. Wir erfreuen uns jedoch heute im Alter meist einer weitaus besseren Gesundheit als alle Generationen vor uns. Und die älteren Menschen von heute verfügen über wertvolle Fähigkeiten und Erfahrungen, auf die sich die Jüngeren stützen und von denen sie profitieren können.

Im Alter aktiv zu bleiben, ist der Schlüssel zum positiven Umgang mit der Herausforderung des Alterns.

Für ein aktives Altern

  • müssen ältere Menschen die Chance erhalten, voll am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben,
  • müssen Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen geschaffen werden,
  • müssen ältere Menschen in die Lage versetzt werden, durch Freiwilligentätigkeit (häufig als Familienpfleger) einen aktiven Beitrag zu leisten,
  • müssen ältere Menschen durch Anpassungen in den Bereichen Wohnumfeld und Infrastrukturen sowie die Schaffung entsprechender IT-Dienstleistungen und Mobilitätsangebote zu einem eigenständigen Leben befähigt werden.

Sensibilisierung, Austausch bewährter Verfahren, Ermutigung von Entscheidungs- und Interessenträgern auf allen Ebenen, das aktive Altern zu unterstützen.

Die EU kann hier in Politikfeldern wie Beschäftigung, öffentliche Gesundheit, Informationsgesellschaft, Verkehr und Sozialschutz aktive Unterstützung leisten.

Die Europäische Kommission wird nationale, regionale und lokale Verwaltungen, die Zivilgesellschaft, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände dazu ermutigen, sich im Jahr 2011 zu konkreten Maßnahmen und Zielen zu verpflichten, damit im eigentlichen Europäischen Jahr 2012 greifbare Ergebnisse vorgestellt werden können.

Die Verpflichtungen

  • können sich auf Bereiche wie Beschäftigung, Beteiligung an sozialen Aktivitäten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeiten von Senioren, eigenständige Lebensführung, Altern in Gesundheit usw. beziehen,
  • können von jeder öffentlichen und privaten Einrichtung eingegangen werden,
  • können Hindernisse beseitigen helfen, die ältere Menschen davon abhalten, länger im Erwerbsleben zu verbleiben,
  • können öffentliche Sensibilisierungsdebatten beinhalten,
  • können Aktionsschwerpunkte festlegen.

Städte können sich an dem Programm Age-friendly cities (Altersgerechte Städte) der Weltgesundheitsorganisation beteiligen. Unternehmen können die Arbeitsbedingungen älterer Arbeitnehmer verbessern. Organisationen der Zivilgesellschaft können Freiwilligentätigkeiten von Senioren fördern.

Die EU hat in den Bereichen Beschäftigungsstrategie, Erwachsenenbildung, öffentliche Gesundheit und Informationsgesellschaft bereits Initiativen zur Förderung des aktiven Alterns ins Leben gerufen. Mit dem Europäischen Jahr werden diese Initiativen stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

Ja – Fördermöglichkeiten bestehen im Rahmen von EU-Programmen wie dem Europäischen Sozialfonds, dem Programm für lebenslanges Lernen und dem Forschungsrahmenprogramm. Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten werden ab September auf dieser Website zur Verfügung stehen.

Jedes EU-Land wird einen nationalen Koordinator benennen, der für die Durchführung von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr verantwortlich ist. Die Kommission übernimmt die Koordination auf EU-Ebene und wird alle Beteiligten zu einem regen Informationsaustausch anhalten.