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Was können erfolgreiche Bewerber/-innen erwarten?


Reservelisten

EPSO übermittelt den EU-Institutionen eine Liste der erfolgreichen Bewerber/-innen und ihre Lebensläufe in elektronischer Form. Gleichzeitig legt EPSO die Einstellungsquoten für die verschiedenen Institutionen fest, d. h., es entscheidet, wie viele erfolgreiche Bewerber/-innen aus der Liste die einzelnen Institutionen einstellen können. Die Quote richtet sich nach dem Bedarf, den die jeweilige Institution vor der Veröffentlichung des Auswahlverfahrens angegeben hat, sowie nach der Zahl der verfügbaren erfolgreichen Bewerber/-innen. In der Regel werden die Quoten drei Monate (bzw. sechs Monate bei bestimmten Fachkräften) nach Veröffentlichung der Reserveliste aufgehoben, und die Institutionen können dann Bewerber/-innen von der Liste einstellen, bis diese erschöpft ist. Die Geltungsdauer der Quoten kann für Generalisten-Profile bis zu sechs Monaten und für Fachkräfte bis zu einem Jahr verlängert werden.

Bei den Reservelisten handelt es sich um Listen geeigneter Bewerber/-innen, die für eine Einstellung in Frage kommen. Diese Listen sind in der Regel zunächst etwa ein Jahr lang gültig. EPSO kann die Gültigkeitsdauer von Reservelisten jedoch je nach Bedarf der Institutionen verlängern. Ein Platz auf einer Reserveliste verleiht Ihnen keinen Anspruch auf eine Anstellung bei den Institutionen.

Danach greift EPSO nicht mehr in die Einstellung ein, für die dann die Institutionen zuständig sind.

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Vormerkung mit Fähnchen

Die EU-Institutionen erhalten die EPSO-Reservelisten und vergleichen die Profile der erfolgreichen Bewerber/-innen, um herauszufinden, wer ihrem Bedarf im Hinblick auf Ausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse usw. am besten entspricht. EPSO verwendet ein System der Vormerkung mit Fähnchen, um die Verfügbarkeit erfolgreicher Bewerber/-innen anzuzeigen. Der Status der einzelnen Bewerber/-innen auf einer Reserveliste ist für alle Institutionen und den Bewerber/die Bewerberin selbst sichtbar.

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Einstellung

Sind Stellen zu besetzen, laden die Institutionen ihre vorgemerkten Bewerber/-innen zu einem Vorstellungsgespräch ein. Danach können sie ihnen ggf. ein formelles Einstellungsangebot unterbreiten. Aus praktischen Gründen können sie zudem gebeten werden, sich nun der ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, die erforderlich ist, bevor endgültig über eine Einstellung entschieden werden kann. Mündet das Vorstellungsgespräch nicht in eine Einstellung, so wird das Fähnchen zurückgesetzt, um ihre erneute Verfügbarkeit für andere Institutionen anzuzeigen.

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Was kann ich selbst tun?

Ganz wichtig ist, dass Sie Ihren Lebenslauf in Ihr EPSO-Konto hochladen und regelmäßig aktualisieren (s. Registerkarte „CVs“ rechts neben „Bewerbungen“ und „Persönliche Daten“). Ihr Lebenslauf kann automatisch von allen einstellenden Institutionen eingesehen werden, und Sie brauchen ihn daher nicht noch persönlich an die Institutionen zu schicken.

Sie können selbst prüfen, ob Sie von einer Institution vorgemerkt wurden. Solange eine Vormerkung Bestand hat, dürfen Sie keine andere Institution um eine Anstellung oder ein Vorstellungsgespräch bitten. Sie können auch Ihren Status auf der Reserveliste jederzeit abfragen, indem Sie auf die Nachricht (bzw. den Link) „Ihr Status auf der Reserveliste“ klicken. Diese erscheint ca. einen Monat nach Abschluss des Auswahlverfahrens in Ihrem EPSO-Konto. Das Datum dieser Nachricht bleibt unverändert, wohingegen die enthaltenen Informationen jedes Mal aktualisiert werden, wenn sich Ihr Status ändert.

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Und wie geht es bei den Institutionen weiter?

Die Institutionen merken Bewerber/-innen in der Regel für einen kurzen Zeitraum (bis zu zwei Monaten) vor. Wenn die betreffende Institution dem erfolgreichen Bewerber/der erfolgreichen Bewerberin bis zum Ende dieser Frist keine Stelle angeboten hat, steht dieser/diese auch anderen Institutionen wieder zur Verfügung.

Durch das Vormerken wird in erster Linie dem Bedarf der Institutionen Rechnung getragen. Ihre persönliche Vorliebe für eine bestimmte Institution kann daher nicht immer berücksichtigt werden. Der Personalbedarf der einzelnen Institutionen richtet sich nach ihrer jeweiligen Größe und ihrem Auftrag. Daher kann es passieren, dass ein Bewerber/eine Bewerberin, der/die für Institution X arbeiten möchte, stattdessen von Institution Y ausgewählt wird. Sie haben das Recht, ein Ihnen ungeeignet erscheinendes Angebot abzulehnen. Doch gibt es keine Garantie, dass Ihnen ein neues Angebot unterbreitet wird. Wenn die Ablehnung als ungerechtfertigt erscheint, wird Ihrem Dossier gegebenenfalls ein Vermerk hinzugefügt.

Personalabteilungen der Institutionen

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