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Ich habe ein Auswahlverfahren bestanden. Wie geht es jetzt weiter?


Reservelisten

Nach Abschluss eines Auswahlverfahrens übermittelt EPSO den EU-Institutionen eine Liste der erfolgreichen Bewerber/‑innen und ihre Lebensläufe in elektronischer Form. Für die Einstellung sind allein die Institutionen verantwortlich. EPSO legt die Quoten für die verschiedenen Institutionen fest, d. h., es entscheidet, wie viele erfolgreiche Bewerber/‑innen aus der Liste die einzelnen Institutionen einstellen können. Die Quote richtet sich nach dem Bedarf, den die jeweilige Institution vor der Veröffentlichung des Auswahlverfahrens angegeben hat, sowie nach der Zahl der verfügbaren erfolgreichen Bewerber/‑innen. In der Regel werden die Quoten ein Jahr nach Veröffentlichung der Reserveliste aufgehoben, und die Institutionen können dann Bewerber/‑innen von der Liste einstellen, bis diese erschöpft ist.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei den Reservelisten um Listen geeigneter Bewerber/‑innen, die für eine Einstellung in Frage kommen. Diese Listen sind in der Regel zunächst etwa ein Jahr lang gültig. EPSO kann die Gültigkeitsdauer von Reservelisten jedoch je nach Bedarf der Institutionen verlängern. Ein Platz auf einer Reserveliste verleiht Ihnen keinen Anspruch auf eine Anstellung bei den Institutionen.

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Vormerkung

Nach Abschluss eines Auswahlverfahrens vergleichen die Institutionen die Profile der Bewerber/‑innen auf der Liste, um herauszufinden, wer ihrem Bedarf im Hinblick auf Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Ausbildung usw. am besten entspricht. Sobald eine Institution einen Bewerber/eine Bewerberin gefunden hat, an dem/der sie Interesse hat, merkt sie diese Person vor, indem sie EPSO bittet, den Namen auf der Liste mit einem Fähnchen zu markieren. Dieser Status ist für alle Institutionen und den Bewerber/die Bewerberin selbst sichtbar.

System der Vormerkung für allgemeine Auswahlverfahren

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Einstellung

Sind Stellen zu besetzen, laden die Institutionen ihre vorgemerkten Bewerber/‑innen zu einem Vorstellungsgespräch ein und unterbreiten ihnen je nach Verlauf des Gesprächs ein formelles Einstellungsangebot. Aus praktischen Gründen können Bewerber/‑innen zu diesem Zeitpunkt zudem gebeten werden, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, die erforderlich ist, bevor endgültig über eine Einstellung entschieden werden kann. Sollten Sie sich mit der Institution nicht einig werden, sind Sie wieder für andere Institutionen verfügbar. Um dies anzuzeigen, wird das Fähnchen „auf grün“ zurückgesetzt.

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Was kann ich selbst tun?

Ganz wichtig ist, dass Sie Ihren Lebenslauf in Ihr EPSO-Konto hochladen und regelmäßig aktualisieren (s. Registerkarte „CVs“ rechts neben „Bewerbungen“ und „Persönliche Daten“). Ihr Lebenslauf kann automatisch von allen einstellenden Institutionen eingesehen werden, und Sie brauchen ihn daher nicht noch persönlich an die Institutionen zu schicken.

Über Ihr EPSO-Konto erfahren Sie, ob Sie von einer Institution vorgemerkt wurden. Solange eine Vormerkung Bestand hat, dürfen Sie keine andere Institution um eine Anstellung oder ein Vorstellungsgespräch bitten. Sie können Ihren Status auf der Reserveliste jederzeit abfragen, indem Sie auf die Nachricht (bzw. den Link) „Ihr Status auf der Reserveliste“ klicken. Diese erscheint ca. einen Monat nach Abschluss des Auswahlverfahrens in Ihrem EPSO-Konto. Das Datum der Nachricht bleibt unverändert, wohingegen die enthaltenen Informationen jedes Mal aktualisiert werden, wenn sich Ihr Status ändert.

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Und wie geht es bei den Institutionen weiter?

Die Institutionen merken Bewerber/‑innen in der Regel für einen kurzen Zeitraum (bis zu 2 Monaten) vor. Wenn die betreffende Institution dem erfolgreichen Bewerber/der erfolgreichen Bewerberin bis zum Ende dieser Frist keine Stelle angeboten hat, steht dieser/diese auch anderen Institutionen wieder zur Verfügung.

Durch das Vormerken wird in erster Linie dem Bedarf der Institutionen Rechnung getragen. Ihre persönliche Vorliebe für eine bestimmte Institution kann daher nicht immer berücksichtigt werden. Der Personalbedarf der einzelnen Institutionen richtet sich nach ihrer jeweiligen Größe und ihrem Auftrag. Somit kann es passieren, dass ein Bewerber/eine Bewerberin, der/die für Institution X arbeiten möchte, stattdessen von Institution Y ausgewählt wird. Sie haben das Recht, ein Ihnen ungeeignet erscheinendes Angebot abzulehnen. Doch gibt es keine Garantie, dass Ihnen ein neues Angebot unterbreitet wird. Wenn die Ablehnung als ungerechtfertigt erscheint, wird Ihrem Dossier gegebenenfalls ein Kommentar hinzugefügt.

Personalabteilungen der Institutionen

 

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