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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

mother balancing childcare and work, work-life balance

Viele europäische Arbeitnehmer mit Kindern spüren den von Interessenkonflikten und Prioritäten im Berufsalltag und Familienleben sowie bei der Kinderbetreuung ausgehenden unablässigen Druck. Diese Studien befassen sich eingehend mit der Rolle von Arbeitgeber und öffentlicher Politik sowie deren Bestrebungen, ein besseres Gleichgewicht bei der zufriedenstellenden Unterstützung von Eltern und der Gleichstellung der Geschlechter zu erzielen.

 

Weltbericht zur sozialen Sicherung 2014/15: Schlüssel zu wirtschaftlicher Erholung, inklusiver Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit (Internationale Arbeitsorganisation, Genf 2014)
msw8

Dieser Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation bietet einen Überblick über Sozialversicherungssysteme in zahlreichen Ländern. Er untersucht das Thema Sozialschutz in Bezug auf alle Bürger, von Leistungen für Kinder bis hin zur Einkommenssicherung verschiedener Bevölkerungsgruppen im erwerbsfähigen Alter. Der Bericht konzentriert sich zudem auf Altersrenten und Einkommenssicherungen in Form von Zahlungen im Verletzungsfall, Arbeitslosenschutz, Invaliditäts- und Mutterschutzleistungen.

Mutterschaft und Vaterschaft im Arbeitskontext: Gesetzgebung und Praxis weltweit (Internationale Arbeitsorganisation, Genf 2014)
msw8

Der Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beschreibt die Situation in Bezug auf Mutterschafts- und Vaterschaftszahlungen und Rechte in 185 Ländern und Gebieten. Die meisten untersuchten Länder und Gebiete haben einige unterstützende und schützende Maßnahmen im Gesetz verankert. Die vergleichende Analyse untersucht, wie diese Länder und Regionen mit verschiedenen Themen, wie beispielsweise Arbeit, Beschäftigungsschutz und Nichtdiskriminierung, Geldzuwendungen, Gesundheitsschutz, Stillregelungen am Arbeitsplatz und Kinderbetreuung umgehen. Der Bericht berücksichtigt den aktuellen Wirtschaftsabschwung und die entsprechenden Sparmaßnahmen und beurteilt die Situation der vergangenen 20 Jahre sowie die Frage, inwieweit die jeweiligen nationalen Gesetze den folgenden Übereinkommen der ILO entsprechen: Übereinkommen über den Mutterschutz, 2000 (Nr. 183), Empfehlung (Nr. 191) und Übereinkommen über Arbeitnehmer mit Familienpflichten, 1981 (Nr. 156).

Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen: Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang junger Arbeitnehmer (Eurofound 2013)

Dieses vom Europäischen Parlament in Auftrag gegebene Hintergrunddokument schafft einen Überblick über die Auswirkungen, die der Mangel an Betreuungseinrichtungen für Kinder und andere betreuungsbedürftige Personen auf die Berufswahl hat. Es untersucht zudem die besonderen Auswirkungen auf junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt und stellt die Zugänglichkeit dieser Pflegedienstleistungen angesichts der Wirtschaftskrise in den Fokus. Eine wesentliche Erkenntnis besteht darin, dass die daraus resultierenden Betreuungspflichten wesentlich dazu beitragen, dass junge Menschen nicht nach Arbeit suchen können. Der Bericht stützt sich auf Daten der dritten Europäischen Erhebung zur Lebensqualität 2011 (EQLS), der Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union 2013 (AKE) und der Eurobarometer-Befragung 2011.

Arbeitspapier der Universität Stockholm: Politische Maßnahmen zum Thema Schwangerschaft, Beschäftigung von Frauen und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben im heutigen Europapdf

Für junge Frauen und Paare in Europa gestalten sich Entscheidungen im Hinblick auf das Thema Schwangerschaft und  auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben heutzutage nicht einfach.   Das Arbeitspapier beinhaltet das erste und letzte Kapitel eines Buches von Livia Sz. Oláh & Ewa Fratczak (Herausgg.): Politische Maßnahmen zum Thema Schwangerschaft, Beschäftigung von Frauen und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben im heutigen Europa.   In diesem ersten Kapitel werden die im Zusammenhang mit dem Thema Schwangerschaft und der derzeitigen Gestaltung des Berufs- und Privatlebens angestrebten Ziele und Risiken dargelegt.   Im letzten Kapitel des Arbeitspapiers werden verschiedene Einschätzungen zu den politischen Maßnahmen innerhalb der EU zu den Themen Schwangerschaft, Beschäftigung von Frauen und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben in der heutigen Zeit zusammengefasst. Zudem wird die zukünftige Entwicklung im 21. Jahrhundert beleuchtet.

Studie über Unterschiede in der Übernahme von Konzepten zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Arbeitsplatz und Familie in Europa: Der Einfluss staatlicher Fürsorge und organisationsbezogene Faktoren

Dieser Artikel von Laura den Dulk, Pascale Peters, Erik Poutsma, veröffentlicht in der Fachzeitschrift  International Journal of Human Resource Management, stützt sich auf einen einzigartigen Datensatz von mehr als 2.800 Organisationen in 19 Ländern. Gegenstand der Studie war die Untersuchung der Unterschiede in den Konzepten zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ob diese durch Unterschiede in den Kontexten der staatlichen Fürsorge oder durch organisationsbezogene Faktoren erklärt werden können. Das Fazit der Studie besagt, dass Arbeitgeber oftmals keinen Ausgleich für das mangelnde Angebot an staatlichen Lösungen bieten, wenn die Erarbeitung von Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hauptsächlich dem Markt überlassen bleibt. Die Ergebnisse stützen das Argument, dass regulatorische Maßnahmen wie EU-Initiativen, helfen, ein normatives Klima zu schaffen, das zu neuen sozialen Erwartungen und einem „Gefühl des Anrechts“ auf Unterstützung hinsichtlich Berufstätigkeit und Familie führt. Darüber hinaus wären Arbeitgeber gut beraten, in einem institutionellen Kontext, in dem die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wichtig betrachtet wird, nach Wegen zu suchen, um ihre Feinfühligkeit hinsichtlich dieses Problems in einer Weise zum Ausdruck zu bringen, die für die Organisation von Vorteil ist.

Eurofund Bericht über Elternunterstützung in Europa (Eurofound, 2013)

Dieser Bericht, der im Januar 2013 von der European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen) veröffentlicht werden wird, untersucht Erziehungs- und Bildungsstützdienste für Familien mit Kindern im Vorschulalter in sieben europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Estland, Ungarn, Irland, Portugal und Schweden), um die bewährtesten Praktiken in der Bereitstellung der Dienste zu ermitteln. Die Verfügbarkeit von Diensten zur Unterstützung von Eltern „hat bedeutende Implikationen auf die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und das Wohlergehen der Kinder“. Die Studie ergab jedoch, dass einer der Haupthindernisse, die Eltern (vor allem Väter)  daran hindern, diese Dienste in Anspruch zu nehmen, im Vorurteil besteht, dass Eltern, die an diesen Kursen teilnehmen, „schlechte Eltern“ sind. Der Bericht formuliert außerdem eine Reihe von politischen Empfehlungen zur Umsetzung von Programmen, die objektiver bewertet und sorgfältig an die Bedürfnisse der Zielbevölkerung angepasst werden.

Familiengrößen in Europa: Daten aus der Umfrage des Eurobarometers 2011 (Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital – Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 2012)pdf

Aus einem vor kurzem veröffentlichten Bericht von Maria Rita Testa vom Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Institut für Demographie Wien) mit dem Titel „Family Sizes in Europe: Evidence from the 2011 Eurobarometer Survey“ (Familiengrößen in Europa: Daten aus der Umfrage des Eurobarometers 2011) geht hervor, dass eine Diskrepanz zwischen der idealen und der tatsächlichen Familiengröße für Europäer in den EU-27-Staaten besteht. Etwa 30% der europäischen Männer und Frauen im Alter von 40 Jahren oder mehr beenden ihre reproduktive Laufbahn vor Erreichen der Familiengröße, die sie in der Umfrage auf die entsprechende Frage hin als ideal betrachten. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die Präferenz für Familien mit 2 Kindern geringfügig zugenommen, und die ideale Kinderzahl für die meisten Europäer ist nach wie vor hoch und liegt bei etwa 2. Der Bericht deutet darauf hin, dass vor dem Hintergrund einer abnehmenden europäischen Fertilität solche hohen Idealwerte den Politikern Raum für Versuche lassen, die Kluft zwischen gewünschter und tatsächlicher Familiengröße zu verringern.

Eurochild-Kompendium zur Familien- und Kinderförderung (Eurochild, 2012)pdf

Eurochild veröffentlichte kürzlich ein Sammelwerk über inspirierende Praktiken im Bereich Frühintervention bei der Familien- und Kinderförderung. Die Autoren stellten verschiedene Praktiken zusammen, die positive Auswirkungen für Kinder und Familien hatten. Nach fünfjährigem Austausch zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erarbeiteten sie 12 Fallstudien zur Familien- und Kinderförderung. Der Bericht empfiehlt, dass die Familien- und Kinderförderung Teil einer breiteren Strategie zur Bekämpfung der Ursachen von Armut und der Stärkung der Kinderfürsorge sein und auf der Kinderrechtsstrategie basieren soll. Darüber hinaus sollte sie ermächtigend sein, auf der Kinderrechtsstrategie basieren und eine ausgewogene und kritische Perspektive in Bezug auf die Evidenzbasis anstelle eines Schwerpunkts auf spezifische Methodologien einnehmen.

Eurofound - Drittes Jahrbuch zum Thema Leben und Arbeiten in Europa, 2011

Das Jahrbuch 2011 von Eurofound bietet einen Überblick über die Arbeitsbedingungen von Europäern basierend auf Daten, die im Rahmen dreier Erhebungen gesammelt wurden. Die Ergebnisse werden unter fünf Überschriften präsentiert: Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen, Arbeitsbeziehungen, Jugend und Alter sowie integrative Gemeinschaften. Der Bericht analysiert die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf diese Bereiche und weist darauf hin, dass die Krise die Bemühungen von Entscheidungsträgern nicht nur bezüglich Ruhestand und Jugendarbeitslosigkeit, sondern auch hinsichtlich der Entwicklung familienfreundlicher Arbeitsplätze behindert hat.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Bedingung für die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt (European Institute for Gender Equality (EIGE) - Europäische Institut für Gleichstellungsfragen, 2011)

In diesem Bericht analysiert das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) die Vereinbarung von Beruf und Familie als Bedingung für die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt. Es werden sowohl Erkenntnisse über die wichtigsten gesetzgeberischen Entwicklungen hinsichtlich Vaterschafts-, Mutterschafts- und Elternurlaub auf EU-Ebene untersucht, als auch nach Geschlechtern getrennt erfasste Daten zum Elternurlaub und anderen familienbezogenen Maßnahmen. Es werden außerdem Informationen zu relevanten Indikatoren, wie z. B. die Verteilung von Elternurlaub zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen und  Maßnahmen zum Zwecke der Förderung eines Gleichgewichts zwischen Berufs- und Familienleben für beide Geschlechter, bereitgestellt.

Internationale Bewertung der Urlaubsregelung und damit verbundene Forschungen 2011 (International Network on Leave Policies & Research - Internationalen Netzwerks zum Thema Urlaubsregelung & Forschung, 2011)

Dieser Bericht des Internationalen Netzwerks zum Thema Urlaubsregelung & Forschung untersucht aktuelle Urlaubsregelungen in 30 Ländern mit dem Stand des Jahres 2011. Neben einer kurzen Aktualisierung bezüglich stattgefundener Politikwandel seit Januar 2010 bietet der Bericht einen Überblick über Vaterschafts-, Mutterschafts- und Elternurlaub sowie eine Zusammenfassung anderer themenverwandter Maßnahmen, die von Urlaub für Adoptiveltern bis hin zu Urlaub im Falle eines erkrankten Kindes reichen. Der zweite Teil des Berichts besteht aus Länderdaten, die die aktuellsten Informationen zur Urlaubspolitik aller 30 untersuchten Länder beinhalten.

Ein guter Start? Leistungen während des Mutterschaftsurlaubs und langfristige Erfolge bei Kindern (Pedro Carneiro, Katrine V. Loken, Kjell G. Salvanes, 2011)pdf

In dieser Studie wird sich damit beschäftigt, wie sich eine Erhöhung der Leistungen während des Mutterschaftsurlaubs langfristig auf Kinder auswirkt, insbesondere auf die Bildung und das Gehalt im Alter von 30 Jahren. Hierzu wird eine im Juli 1977 in Norwegen durchgeführte Reform, durch die der unbezahlte und bezahlte Mutterschaftsurlaub ausgebaut wurde, untersucht.

Bericht zur Gleichstellung von Männern und Frauen 2010 (Europäische Kommission, 2011)pdf(3 MB)

In diesem Berichtpdf(3 MB) wird der Fortschritt im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter in der Europäischen Union im Jahr 2010 analysiert. Eine Frauen-Charta und eine Strategie zur Gleichstellung von Männern und Frauen (2010-2015) wurden verabschiedet und hierdurch das Bestreben der Europäischen Kommission, die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihrer Politik voranzubringen, verdeutlicht.

Die Rolle der Gebietskörperschaften bei der Erziehungshilfe (Eurochild, 2011)pdf

Der Bericht umreißt die während der Rundtischgespräche der thematischen Eurochild-Arbeitsgruppe Familien- und Erziehungshilfe gewonnenen bzw. erarbeiteten Erkenntnisse und Empfehlungen für Anbieter von Erziehungshilfe, lokale und nationale Regierungen und die Europäische Kommission. Die Veranstaltung fand am 19. und 20. Mai 2011 statt und wurde von der niederländischen Stadtverwaltung von Eindhoven und dem niederländischen Jugendinstitut organisiert. Der Bericht enthält „inspirierende“ Methoden zur Familien- und Erziehungshilfe aus Deutschland, Schweden, Irland, Nordirland und den Niederlanden.

Zweite Europäische Erhebung zur Lebensqualität: Familienleben und Beruf (Eurofound, 2010)

Dieser Bericht untersucht Möglichkeiten zur Schaffung eines besseren Gleichgewichts zwischen den Anforderungen des Berufs und den familiären Verantwortungen von Eltern in ganz Europa. Basierend auf den Daten der von Eurofound 2007 durchgeführten „Zweiten Europäischen Erhebung zur Lebensqualität“ (EQLS), analysiert er die Spannungen zwischen Arbeitsanforderungen und Haushalts- und Betreuungsaufgaben vor dem Hintergrund unterschiedlicher institutioneller Einrichtungen, Arbeitsmarktstrukturen und kultureller Faktoren.

Arbeitszeitflexibilität und Geschlechtergleichstellung - eine vergleichende Untersuchung von 31 europäischen Ländern (Europäische Kommission, 2010)

Diese Untersuchung der EU-Expertengruppe für Geschlechtergleichstellung und Beschäftigung beschreibt die Beziehung zwischen Arbeitszeitflexibilität und Geschlechtergleichstellung und vergleicht den Status quo in 31 europäischen Ländern (EU-27 und EWR/EFTA). Sie bietet einen Überblick über die Arbeitszeitflexibilität in Europa und detaillierte Analysen der Flexibilität bezüglich Länge und Organisation der Arbeitszeit. Sie enthält außerdem Informationen zum gesetzlichen Rahmen und zu aktuellen politischen Entwicklungen in diesem Bereich. Ferner enthält die Untersuchung einen detaillierten statistischen Anhang.

Förderung der Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz durch Preise, Audits und Kennzeichnungssysteme (Europäische Kommission, 2010)pdf(147 kB)

Am 26. März 2010 organisierte die Europäische Kommission ein Seminar, auf dem drei Systeme zur Förderung der Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz vorgestellt und erörtert wurden. Es handelte sich um das österreichische Audit Beruf und Familie, die französische Unternehmenscharta zur Elternschaft und die zwei preisgekrönten familienfreundlichen Unternehmen aus Polen. Der von Nina Bosnicova verfasste Berichtpdf(147 kB) dokumentiert die Veranstaltung und enthält eine Analyse der Stärken und Schwächen der drei Modelle, sowie eine kurze Darstellung der Herausforderungen für die Zukunft.

Männer und die Gleichstellung der Geschlechter – Bekämpfung der Geschlechtersegregation in der Familie und in Berufen der Sozialpflege (Europäische Kommission, 2010)

Diese Veröffentlichung betrachtet geschlechtsspezifische Ungleichheiten aus dem Blickwinkel der Männer. Ein Verständnis aus dieser Sicht ist wichtig, um wirksame Maßnahmen im Sinne der Geschlechtergleichstellung voranzutreiben. Es ist unabdingbar, dass die Männer in die zur Verwirklichung der Geschlechtergleichstellung erforderlichen sozialen Veränderungen mit einbezogen werden. Das bedeutet auch, dass gegen Geschlechtersegregation zu Hause und am Arbeitsplatz angegangen werden muss.

Gleichheit zwischen Frauen und Männern (Europäische Kommission 2010 )

Jedes Jahr legt die Europäische Kommission dem Europäischen Rat zu seiner Frühjahrstagung einen Bericht über die Entwicklung bei der Gleichstellung der Geschlechter in den EU-Mitgliedstaaten vor und geht darin auf die Herausforderungen und Prioritäten der Zukunft ein. In dem Bericht von 2010 betont die Kommission nochmals ihr Engagement zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter durch Stärkung der geschlechtsspezifischen Dimension in allen Teilen der Post-Lissabon-Strategie. Das Dokument ist in 23 Sprachen verfügbar.

Die Wichtigkeit der Familienfreundlichkeit für die Geschäftsentwicklung  (Europäisches Unternehmens-Testpanel 2009)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Dieser kurze Bericht präsentiert die Ergebnisse des Europäischen Unternehmens-Testpanels zu familienfreundlichen Maßnahmen in Unternehmen und Einstellungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Vereinbarung von Beruf, Privat- und Familienleben in der Europäischen Union (Eurostat - Statistische Bücher, 2009)

In dieser Publikation wurden Informationen zu unterschiedlichen Aspekten der Vereinbarung von Beruf, Privat- und Familienleben in den EU-Mitgliedstaaten zusammengetragen. Diese reichen von der Teilnahme am Arbeitsmarkt, Arbeitszeiten und Arbeitszeitflexibilität, Mutterschafts- und Elternurlaub bis hin zu Kinderbetreuungsdiensten.

Die Politiken zur Regelung des Elternurlaubs Kinder, Elternschaft, Geschlechtsdifferenzierung und der Arbeitsmarkt (Sheila B. Kamerman und Peter Moss, 2009)

Dieses Buch untersucht die Politik im Bereich Elternurlaub im Kontext von Beruf und Familie. Es befasst sich mit der Frage, wie und warum bestimmte Politiken geschaffen und anschließend in bestimmten Ländern weiterentwickelt werden. Die verschiedenen Kapitel behandeln Elternurlaubspolitiken in 15 Ländern in der Europäischen Union und darüber hinaus.

Maßnahmen für aktives Altern und Geschlechtergleichstellung: Beschäftigung und soziale Eingliederung von Frauen und Männern im hohen Arbeits- und frühen Rentenalter (Europäische Kommission, 2009)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Der Bericht bietet eine Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede und Ungleichheiten hinsichtlich der Beschäftigungssituation und der sozialen Lage älterer Menschen. Er untersucht die wichtigsten Strategien für aktives Altern, die darauf abzielen, die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu erhöhen, indem sie Ausbildung und lebenslanges Lernen für Senioren fördern und eine altersfreundliche Umgebung schaffen.

Familienleben und die Bedürfnisse einer alternden Bevölkerung (Eurobarometer, 2008)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Dieses Flash Eurobarometerpdf Übersetzung für diesen Link wählen  untersucht die Frage, wie Familien in der EU ihr Leben und die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, sehen, und was sie von Politiken halten, die zur Verbesserung ihrer Work-Life-Balance beitragen könnten.

In Europa arbeiten - geschlechtsspezifische Unterschiede (Eurofound, 2008)

Eine Eurofound- Analyse der Beschäftigungsmuster und berufsbezogenen Geschlechterunterschiede in der EU.

Partnerschaften für familienfreundlichere Lebens- und Arbeitsbedingungen – Wie erhält man Unterstützung vom Europäischen Strukturfonds (Europäische Kommission, 2008)pdf(8 MB)

Diese Broschürepdf(8 MB)soll zeigen, wie der Europäische Strukturfonds genutzt werden kann, um lokale Projekte zur Unterstützung von Familien und Förderung von familienfreundlichen Lebens- und Arbeitsumgebungen auf die Beine zu stellen. Außerdem wird eine Reihe von Initiativen vorgestellt, die bewährte Bespiele für EU-geförderte Projekte darstellen, die Familien in ganz Europa zur Seite stehen.

Babys und Chefs – Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben (OECD, 2007)

Eine Synthese der Ergebnisse zu familienpolitischen Maßnahmen und der Situation von Familien in OECD-Ländern von 2002 bis 2005.

Arbeitsbedingungen in der Europäischen Union - die Genderperspektive (Eurofound, 2007)

Der Bericht untersucht das Ausmaß der beruflichen Segregation nach Geschlecht und wie sie sich auf die Qualität des Arbeitslebens von Frauen und Männern auswirkt.

Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben in europäischen Unternehmen (Eurofound, 2006)pdf

Dieser Bericht pdfliefert Daten über Arbeitszeitregelungen, die in Unternehmen benutzt werden, die Gründe, warum sie benutzt werden und die Ergebnisse für Unternehmen und Arbeitnehmer.

Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben – Ein vergleichender Überblick über dreißig europäische Länder (Europäische Kommission 2005)

Dieser Bericht gibt einen Überblick über die verschiedenen politischen Ansätze zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, die in den 25 EU-Mitgliedstaaten verfolgt werden.

Datenbank familienpolitischer Ansätze des Europarats

Der europäische Rat entwickelte eine Datenbank, die Informationen über relevante Sektoren familienpolitischer Ansätze enthält. Sie umfasst 40 der 47 Mitgliedstaaten des Europarats, einschließlich aller Mitglieder der Europäischen Union.

Bericht des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) –Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben als Voraussetzung für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt (2013)

Die Erklärung und Aktionsplattform von Beijing (PAP) zeigt 12 Problembereiche für Staaten der Europäischen Union auf. Eine der Hauptfunktionen des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen besteht darin, den Europäischen Rat bei der Überprüfung der Umsetzung in einem der Problembereiche zu unterstützen. Im Mittelpunkt des Berichts steht insbesondere die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben als Voraussetzung für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. In dieser Zusammenfassung pdfwerden die wesentlichen Erkenntnisse des Berichts dargelegt; darunter die wichtigsten rechtlichen Entwicklungen auf EU-Ebene sowie die aktuellsten Daten zu Erziehung und Elternurlaub und die Nutzung der verfügbaren Kinderbetreuungseinrichtungen in den EU-Mitgliedsstaaten.

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