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Das Wohl des Kindes

children smiling

Diese Berichte aus europäischer, nationaler und zivilgesellschaftlicher Sicht analysieren die entscheidenden Aspekte bei Kinderarmut und Kinderfürsorge in der EU.

 

Zur Situation der Kinder in der Welt 2014: Jedes Kind zählt - Ungleichheiten aufzeigen, Kinderrechte stärken (Vereinte Nationen, New York 2014)
msw8

Diese Abhandlung zeigt, wie wichtig Daten in Bezug auf die Kontrolle von Kinderrechten und in Bezug auf die Tatsache sind, politischen Entscheidungsträgern Lücken in Bereichen aufzuzeigen, in denen verstärkt Maßnahmen ergriffen werden sollten. Die Abhandlung zeigt außerdem die Notwendigkeit auf, sich stärker um spezifische Daten und um Daten von Kindern zu bemühen, die zuvor nicht erfasst worden waren. Auf diese Weise können die am stärksten ausgegrenzten und gefährdetsten Mitglieder unserer Gesellschaft erreicht werden.

Weltjugend-Bericht 2013: Jugend und Migration (Vereinte Nationen, New York, 2014)
msw8

Der Weltjugend-Bericht der Vereinten Nationen untersucht das Thema Jugendmigration auf der Grundlage von „begünstigenden Faktoren“, des Vorbereitungsaufwands und des Einflusses all jener, die involviert sind. Der Bericht untersucht zudem, wie sich diejenigen fühlen, die zurückbleiben und hält die Erfahrungen derer fest, die sich an einem anderen Ort niedergelassen haben. Der Bericht stützt sich auf Primärdaten von Jugendlichen, die diese Erfahrung gemacht haben.

AUSWIRKUNG: Optimierung und Kontrolle von Schutzsystemen gegen Kinderhandel und Ausbeutung von Kindern (KMOP, Defence for Children International, 2014)pdf

Die Herausforderung, die Risiken von Kinderhandel und der Ausbeutung von Kindern in Europa anzugehen, wird durch eine Vielzahl an Faktoren geprägt, darunter die erfolgreiche Umsetzung bestehender Rechtsvorschriften und Gesetze, institutionsübergreifender Kommunikationsmethoden, derer sich Regierung und Kommunalbehörden bedienen und der Mangel an Engagement in Bezug darauf, Gewalt vorzubeugen. Diese IMPACT-Studie fördert unseren Einblick in ein Umfeld, das der Ausbeutung von Kindern zuträglich ist und beurteilt die Möglichkeiten der nationalen Regierungen, das Übereinkommen und andere Standards umzusetzen, um die Ausbeutung von Kindern und den Kinderhandel zu bekämpfen.

Kinderarmut und soziale Exklusion in Europa: Es geht um Kinderrechte (Save the Children, Brüssel 2014)pdf
msw8

Save the Children hat einen Bericht über Kinderarmut und soziale Exklusion in Europa herausgegeben. Derzeit besteht in Europa für 27 Millionen Kinder ein Armutsrisiko. Jedem Kind sollten Grundrechte zustehen. Dennoch leben viele immer noch unter ungünstigen Lebensbedingungen. Diese Benachteiligung steht in einem engen Zusammenhang mit dem Haushaltseinkommen, insbesondere in den Regionen, in denen Ungleichheiten in Bezug auf Arbeitsbedingungen und sozialstaatliche Aspekte bestehen. Die aktuelle Finanzkrise scheint die Situation für von Armut bedrohte Personen verschlimmert zu haben und Save the Children ruft die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, die Empfehlung der Europäischen Kommission, „In Kinder investieren – den Benachteiligungskreislauf durchbrechen“ umzusetzen. Dies wäre eine gute Basis für die Bekämpfung von Kinderarmut und dafür, Kindern dabei zu helfen, ihr volles Potenzial auf emotionaler, körperlicher und sozialer Ebene auszuschöpfen.

Der Einsatz frühkindlicher Bildungsmaßnahmen zur Überwindung der digitalen Kluft (RAND Corporation, Santa Monica, 2014)

Frühkindliche Bildungsmaßnahmen sind in den Vereinigten Staaten äußerst wirkungsvoll im Zusammenhang mit dem Ausgleich der Unterschiede im Bildungsbereich zwischen Kindern mit einem günstigen und einem weniger günstigen sozioökonomischen Hintergrund. RAND hat die möglichen Auswirkungen frühkindlicher Bildungsmaßnahmen auf den Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien untersucht, um herauszufinden, ob dieser Zugang den Erwerb akademischer und sozialer Kompetenz unterstützt. Zudem wurde untersucht, welche Faktoren dazu führen, dass die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in das Bildungsangebot für Kinder eher aufgenommen oder eher nicht aufgenommen wird. Der Bericht präsentiert vier wichtige Erkenntnisse und wirft fünf neue Fragen auf in Bezug auf die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in frühkindliche Bildungsmaßnahmen sowie in Bezug auf den effektiven Einsatz derselben im Zusammenhang mit der Bekämpfung der offensichtlichen Kluft, die sich zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer Hintergründe auftut.

Nationale Aktionspläne gegen die bewusste Verletzung von Kindern (Europäische Allianz für Kindersicherheit, Birmingham, 2014)

Die Europäische Allianz für Kindersicherheit hat 2014 einen Bericht herausgegeben, aus dem hervorgeht, zu wie vielen bewussten Verletzungen es bei Kindern durch Misshandlungen, Verletzungen durch Gleichaltrige und Selbstverletzung kommt. Dieser Bericht stellt den ersten Versuch dar, darzulegen, wie oft es in verschiedenen Ländern zu bewussten Verletzungen bei Kindern kommt und diese zu beurteilen. Er beschäftigt sich mit den Maßnahmenprofilen von 27 EU-Mitgliedstaaten sowie mit denen von Island und Norwegen sowie mit der Übernahme dieser Strategien in 25 Mitgliedstaaten.

Kinderarmut und soziale Exklusion in Europa: Es geht um Kinderrechte (Save the Children, Brüssel 2014)pdf

Save the Children hat einen Bericht über Kinderarmut und soziale Exklusion in Europa herausgegeben. Derzeit besteht in Europa für 27 Millionen Kinder ein Armutsrisiko. Jedem Kind sollten seine Grundrechte zustehen, dennoch leben viele immer noch unter ungünstigen Lebensbedingungen. Diese Benachteiligung steht in einem engen Zusammenhang mit dem Haushaltseinkommen, insbesondere in den Regionen, in denen Ungleichheiten hinsichtlich Arbeitsbedingungen und sozialstaatlicher Aspekte bestehen. Die gegenwärtige Finanzkrise scheint die Situation für von Armut bedrohte Personen verschlimmert zu haben und Save the Children ruft die EU-Mitgliedsstaaten dazu auf, die Empfehlung der Europäischen Kommission, In Kinder investieren – den Benachteiligungskreislauf durchbrechen,umzusetzen. Dies wäre eine gute Basis für die Bekämpfung von Kinderarmut und dafür, Kindern dabei zu helfen, ihr volles Potenzial auf emotionaler, körperlicher und sozialer Ebene auszuschöpfen.

Politisches Strategiepapier zum Thema Kinderarmut und Soziale Exklusion, (Eurodiaconia, Brüssel, 2012)pdf

Eurodiaconia unterstützt die Empfehlung der Europäischen Kommission zum Thema Kinderarmut und sieht diese als wichtigen Schritt, um Kinderarmut zu reduzieren. In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass die Mitgliedsstaaten Maßnahmen ergreifen müssen, um Risikogruppen schützen zu können. Die Struktur, die die Europäische Union und der Ausschuss für Sozialschutz vorgeschlagen haben, um den Zugang zu angemessenen Ressourcen und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen sowie die Beteiligung von Kindern durch soziale Inklusion möglich zu machen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Eurodiaconia schlägt verschiedene Empfehlungen für politische Maßnahmen vor, die einen integrierten Ansatz im Zusammenhang mit dieser Struktur sicherstellen, der sich überschneidende Themen im sozialen Bereich in der Praxis identifiziert. Eurodiaconia hält es zudem für sinnvoll, dass die Europäische Kommission das Thema Kinderarmut weiterhin in der Praxis untersucht und dass die Mitgliedsstaaten dem Thema Kinderarmut und der Umsetzung der Strategie aktiver Inklusion im Rahmen ihrer nationalen Reformprogramme besondere Priorität verleihen.

Frühkindliche Förderung und der Übergang zur Hochschulbildung in Europa (GD Beschäftigung, Soziales und Inklusion, Europäische Plattform für Investitionen in Kinder, 2014)pdf

Dieses Kurzdossier geht auf die Auswirkungen kinderbezogener Maßnahmen im Bereich frühkindlicher Bildung und Erziehung sowie auf Initiativen ein, deren Ziel es ist, einer größeren Zahl von Personen die Hochschulbildung in Europa zugänglich zu machen. Zudem wird beschrieben, wie sich diese Maßnahmen später auf das Thema soziale Mobilität auswirken. Die schnelle Entwicklung des Gehirns in den ersten Lebensjahren bietet sowohl Herausforderungen als auch Möglichkeiten für Investitionen in Kinder (insbesondere Kinder aus ärmeren Verhältnissen) mit dem Ziel, dass diese akademische sowie soziale Fähigkeiten und Verhaltensfähigkeiten entwickeln und sich die Investitionen auf lange Sicht auszahlen.

Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit; weltweite Schätzungen und Tendenzen 2000 - 2012 (Internationale Arbeitsorganisation, 2013) 

Im September 2013 hat die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) als Teil ihrer Berichtsreihe den neuesten Bericht zum Thema Kinderarbeit herausgegeben. Ziel dieses Berichts ist es, vier Jahre nach dem vorherigen Bericht, der 2008 veröffentlicht wurde, erneut das weltweite Ausmaß an Kinderarbeit zu bemessen. Den Schätzungen ist zu entnehmen, dass 168 Millionen Kinder weltweit (11 % aller Kinder weltweit) von Kinderarbeit betroffen sind und 85 Millionen einer gefährlichen Arbeit nachgehen, die ihre Gesundheit, moralische Entwicklung oder Sicherheit gefährdet. Der Bericht ist in vier Teile gegliedert. Zunächst werden die wichtigsten Zahlen hinsichtlich der aktuellen Schätzungen vorgestellt, anschließend werden die Schätzungen ausführlich dargelegt, Tendenzen vorgestellt, die sich von 2000 - 2013 herausgebildet haben und Vorschläge für zukünftige Maßnahmen aufgezeigt.

 

Erster Peer-Review zum Forschungsprojekt „Investing in Children Services, Improving Outcomes” („Investitionen in Dienstleistungen für Kinder, Ergebnisse verbessern”, ESN, 2013)

Ziel des Forschungsprojekts „Investing in Children Services, Improving Outcomes“ des ESN ist es, nationale Politik und rechtliche Rahmenbedingungen ausgewählter Länder zu analysieren und dabei insbesondere den Dienstleistungsaspekt der Empfehlung, einschließlich Investitionen in frühkindliche Erziehung und Bildung, Zugang zu Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung, im Wohnungswesen und beim Kinderschutz, zu überprüfen.  Während der Analysephase organisiert der ESN „Peer-Reviews“ und bringt Delegationen jeden Landes, bestehend aus Vertretern von Interessensgruppen zum Wohle des Kindes, an einem Tisch zusammen, die sich mit den Europäischen Politikvorschlägen befassen und Defizite bei der Umsetzung in Bezug auf nationale Politik und rechtliche Rahmenbedingungen ausfindig zu machen.  Der erste Peer-Reviewpdf(116 kB) fand im Mai 2013 in Dublin statt.

Die Europäische Allianz für Kindersicherheit bringt Report Cards zum Thema Kindersicherheit heraus

In Europa sterben Kinder und Jugendliche im Alter von 5-19 Jahren am häufigsten infolge von Verletzungen.  Zudem führen viele Verletzungen dazu, dass die kindlichen Opfer unter körperlichen Behinderungen leiden oder die Verletzungen zu langfristigen Auswirkungen auf psychologischer Ebene führen, die die Gesellschaft viel Geld kosten.  Die Europäische Allianz für Kindersicherheit hat Report Cards erstellt, um die aktuelle Situation zu verdeutlichen. Die Report Cards zum Thema Kindersicherheitpdf werden im Rahmen des Projektes TACTICS (Instrumente und Hilfsmittel zur Prävention von Kindheitstraumata und zur Gewährleistung von Kindersicherheit) erstellt.  Den Report Cards ist eine Zusammenfassung des Sicherheitsniveaus zu entnehmen, die ein Land seinen jungen Bürgern bietet und legen dar, mit welchen politischen Maßnahmen dieses auf unbeabsichtigte Verletzungen reagiert.  Diese Report Cards bieten die Möglichkeit, einen Ländervergleich hinsichtlich des Ausmaßes unbeabsichtigter Verletzungen und der entsprechenden politischen Maßnahmen anzustellen.  Sie geben Ländern die Möglichkeit, die eigenen Stärken und Schwächen in diesem Bereich auszumachen und bieten ihnen die Gelegenheit, die zukünftige Entwicklung bestmöglich zu gestalten. Besonders interessante Einzelheiten in Bezug auf die Veröffentlichung der Report Cards zum Thema Kindersicherheit in Europa im Jahr 2012 finden Sie hier.

Zur Situation der Kinder in der Welt 2013 - Kinder mit Behinderungen (UNICEF 2013)

Die wichtigste, jährlich von der UNICEF veröffentlichte Publikation „Zur Situation der Kinder in der Welt“ bietet eine eingehende, auf statistischen Daten beruhende Analyse eines Schwerpunktthemas, das Kinder auf der ganzen Welt betrifft. Schwerpunkt der Ausgabe im Jahr 2013 ist die Situation von Kindern mit Behinderungen. Dank internationaler Bemühungen, integrativere Gesellschaften zu bilden, hat sich die Situation von Kindern mit Behinderungen und ihrer Familien verbessert, aber zu viele von ihnen sind nach wie mit Hürden konfrontiert, was ihre Teilnahme an zivilen, sozialen und kulturellen Belangen ihrer Gemeinschaften betrifft, in denen sie leben. Der Bericht enthält eine Reihe von Empfehlungen, die sicherstellen sollen, dass Kinder mit Behinderungen ihre Rechte wahrnehmen können. Diese Empfehlungen beinhalten die Aufforderung, die Institutionalisierung behinderter Kinder zu beenden und Kinder in Entscheidungsfindungsprozesse, die sie betreffen, einzubinden.

Aufklärungspublikation über das Wohlergehen von Kindern (Europäisches Antiarmutsnetzwerk und Eurochild, 2013)pdf

Die Aufklärungspublikation über das Wohlergehen von Kindern soll die Öffentlichkeit auf das Thema Kinderarmut in Europa sowie deren Entstehungsgründe und Auswirkungen auf Kinder und ihre Familien aufmerksam machen. Es hebt Entwicklungen in Politik und Praxis im Zusammenhang mit Kinderarmut und der Förderung des Wohlbefindens aller Kinder hervor. Der Text gibt anhand von Praxisbeispielen einen Überblick über die wichtigsten Konzepte und Begrifflichkeiten. Zudem werden Themen, die für die Familien- und Kinderpolitik relevant sind, vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Krise und der Belastung der nationalen Haushalte kurz erörtert.

„Den Teufelskreis der Ausgrenzung der Roma durchbrechen - Die Lage von Roma-Kindern & erfolgversprechende Lösungen zur Förderung der Rechte sowie des Wohlergehens des Kindes“ (Eurochild, 2013)

Im Mittelpunkt dieses Berichts stehen die Themen Kinderarmut und Wohlergehen des Kindes, unter besonderer Berücksichtigung der Rechte von Roma-Kindern sowie eine umfassendere Debatte über die Ausgrenzung der Roma allgemein. Der Bericht untersucht die besondere Lage, in der sich die Roma-Kinder befinden und führt Beispiele von Initiativen an, die die Lage von Roma-Kindern und ihren Familien positiv beeinflussen. Dabei wird ein zweigliedriger Ansatz verfolgt: Einerseits werden Bemühungen dargelegt, die angestrengt werden, um das Thema Kinderarmut unter Berücksichtigung der besonderen Umstände, die im Falle von Roma- und Traveller-Gemeinschaften bestehen, anzugehen. Andererseits wird aufgezeigt, was im Zusammenhang mit der Inklusion der Roma unter besonderer Berücksichtigung der Rechte und des Wohlergehens von Kindern getan wird.

Bericht über den Tag der Generaldebatte 2012 (UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, 2013)pdf

Der vorliegende Bericht dokumentiert den Tag der Generaldebatte zum Thema Rechte des Kindes vor dem Hintergrund internationaler Migration, die im September 2012 in Genf stattfand. Er enthält 36 Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten im Hinblick auf die Anwendung der UN-Kinderrechtskonvention vor dem Hintergrund internationaler Migration. Der Ausschuss bezieht sich auch auf Kinder ohne ordentliche Papierepdf und ruft die Mitgliedsstaaten dazu auf, die Erhebungs- sowie Auswertungsverfahren im Zusammenhang mit Daten zu Migrationsbedingungen und die Auswirkungen einer Migration auf Kinder zu optimieren und dabei sicherzustellen, dass diese Daten von den zuständigen Behörden nicht dazu verwendet werden, Migranten ohne ordentliche Papiere zu schaden oder diese zu benachteiligen.

UN-Kinderrechtskonvention, 15. Allgemeine Bemerkung (UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CRC), 2013)

Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, der sich derzeit aus 18 unabhängigen Experten zusammensetzt, die die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Vertragsstaaten überwachen, hat seine 15. Allgemeine Bemerkung veröffentlicht, welche das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit (Artikel 24) zum Inhalt hat. Die Konvention klärt die Bürgerrechte sowie die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Rechte von Kindern. Die Konvention definiert Kinder als Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen haben (soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendende nationale Recht nicht früher eintritt). Die Bemerkung konzentriert sich in erster Linie auf die Artikel 24.1 und 24.2 der Konvention. Sie skizziert Grundsätze und Voraussetzungen für die Verwirklichung des Rechts des Kindes auf Gesundheit (wie etwa die Unteilbarkeit und Interdependenz von Kinderrechten, das Recht auf Gleichbehandlung, das Recht des Kindes, gehört zu werden), den Regelungsgehalt der Artikel 24.1 und 24.2, Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren sowie eine Implementierungs- und Haftungsstruktur zur Verwirklichung und Umsetzung des Rechts von Kindern auf Gesundheit.

World Family Map (Weltfamilienkarte) 2013 – Aufzeichnung von Familientrends und Auswirkungen auf das Wohlergehen der Kinder (Child Trends, 2013)

Child Trends ist eine internationale Organisation, die hochwertige Forschungsarbeiten zu Kinder- und Jugendlichenthemen betreibt.  Dieser Bericht beschäftigt sich mit Familien auf der ganzen Welt und wurde unter Mitwirkung einer Reihe von Partnerinstituten erstellt. Er wurde von der Annie E. Casey Foundation gesponsert und außerdem von verschiedenen Universitäten und Organisationen, wie dem Institute Of Marriage And Family Canada, Netherlands Youth Institute und der Seoul National University, unterstützt. Das Projekt ‚World Family Map’ erforscht die Gesundheit des Familienlebens weltweit und versucht Informationen darüber zu erfassen, wie sich Familientrends auf das Wohlergehen von Kindern auswirken. Es trägt daher dazu bei, ein besseres Verständnis über die Antriebskräfte, die bei der Gestaltung von Familien und dem Wohlergehen von Kindern zum Tragen kommen, zu erlangen.

Kinderwohlfahrt in Europa (Niederländisches Jugendinstitut, 2012)

Die große Mehrzahl der westeuropäischen Länder verfügt über gut aufeinander abgestimmte Dienste der Kinderwohlfahrt, die ihre Leistungen auf lokaler Ebene erbringen. In den Niederlanden ist dies jedoch nicht der Fall. Hier hat man sich von seinen Nachbarländern anregen lassen und damit begonnen, den Bereich der Kinderwohlfahrt neu zu organisieren und umzugestalten. Das Niederländische Jugendinstitut hat einen Bericht mit dem Titel „Jeugdzorg in Europa versie 2.0“ vorgelegt, in dem die Systeme der Kinderwohlfahrt in Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, England und Deutschland zusammenfassend vorgestellt werden. Das letzte Kapitel des Berichts liegt unter dem Titel „Child welfare in Europe“ in englischer Sprache vor. Darin werden die jeweiligen Systeme der genannten Länder mit den niederländischen Strukturen verglichen und ein genauer Überblick über die Entwicklungen in diesen Ländern gegeben.

Unterstützung der Elternkompetenz findet Beachtung bei Entscheidungsträgern in ganz Europa (Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales & Integration, Europäische Allianz für Familien 2012).pdf(638 kB)

Dieser Aufsatz hat die Unterstützung der Elternkompetenz zum Thema -  laut Definition die Bereitstellung von Dienstleistungen zur Verbesserung der Elternkompetenzen und –praktiken, um die physischen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse von Kindern besser zu erfüllen – ein Ansatz der in den vergangenen zwei Jahrzehnten bei Entscheidungsträgern in ganz Europa Beachtung gefunden hat. Er wird als potenzieller Hebel zur Verbesserung der Bildungsergebnisse angesehen und soll das Risiko hinsichtlich kriminellen Verhaltens mindern. Weiterhin werden Elternkompetenzen werden als Motor zur Reduzierung von Armut und sozialer Ausgrenzung angeführt. Unterstützung der Elternkompetenz wird typischerweise innerhalb eines integrierten Rahmens organisiert und bereitgestellt, der die Zusammenarbeit zwischen Fachkräften verschiedener Bereiche, wie Gesundheit, Bildung und Sozialeinrichtungen, ermöglicht. Die Dienstleistungen sind in der Regel allgemein zugänglich und umfassen Beratung, Bereitstellung von Unterstützung und Information, sowie Schulungsprogramme. Das Gesamtziel der Programme zur Elternunterstützung besteht darin, Eltern dazu zu befähigen bessere Eltern zu werden, ihren Kindern mehr Unterstützung zu geben, und ein positives Familienumfeld zu schaffen.

Kinder und Behinderung im Übergang in Mittel- und Osteuropa und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (Innocenti-Forschungszentrum der UNICEF, 2012)pdf

Dieser Berichtpdf vom Innocenti-Forschungszentrum der UNICEF konzentriert sich auf Kinder mit Behinderungen in den MOE-/GUS-Ländern (Mittel- und Osteuropa/Gemeinschaft unabhängiger Staaten). Er erforscht die Ursachen für einen dramatischen Anstieg der berichteten Raten für Kinder mit Behinderungen seit dem Zusammenbruch des Kommunismus in der MOE-/GUS-Region und liefert und analysiert aggregierte Daten zu Kindern mit Behinderungen in der gesamten Region. Mindestens 317.000 Kinder mit Behinderungen leben in Heimeinrichtungen, oftmals lebenslang. Die gezielte Institutionalisierung dieser Kinder könnte als eine Hinterlassenschaft der kommunistischen Vergangenheit der Regionen betrachtet werden. Der Bericht ist in drei Teile aufgeteilt: der erste Teil liefert offizielle Daten und Analysen von Kindern mit Behinderungen in MOE-/GUS-Ländern; der zweite Teil bietet eine qualitative Einschätzung der bestehenden Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen durch medizinisches Fachpersonal; der dritte Teil ist auf die Kinder und Eltern selbst fokussiert.

Verbesserung der Qualität der Kindheit in Europa 2012, Dritter Teil (ECSWE/AfC-ENG, 2012)

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe ‚Verbesserung der Qualität der Kindheit in Europa‘, herausgegeben von dem European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE), der Alliance for Childhood European Network Group (AfC-ENG) und der Fundación Marcelino Botín. Er besteht aus an die Arbeitsgruppe für Qualität in der Kindheit gerichteten Expertenvorträgen aus dem Zeitraum 2010/2011.

Christopher Clouder, ECSWE-Hauptgeschäftsführer sowie Vorstandsmitglied der Botín Platform for Innovation in Education, stellt die Veröffentlichung vor. Er zeigt das Bedürfnis an sozialer Kreativität bei der Neuorientierung von Prioritäten in der derzeit schwierigen finanziellen und wirtschaftlichen Lage auf. Kinder sollten nicht die Leidtragenden von Ausgabenkürzungen sein. Dieses einleitende Kapitel wird von acht Expertenbeiträgen gefolgt. Michiel Matthes, Generalsekretär der AfC-ENG sowie Sekretär der QoC, erörtert wie sich neue Ansätze in Bezug auf Kinder bzw. Kindheit in den europäischen Institutionen verankert haben. Er stellt weiterhin dar, wie Regierungen und NGOs bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse dazu verwenden können, um eine Agenda zur Verbesserung  der Kindheit voranzubringen.

Verbesserung der Qualität der Kindheit in Europa 2011, Zweiter Teil (ECSWE/AfC-ENG, 2011)

Zweiter Band der Reihe ‚Verbesserung der Qualität der Kindheit in Europa‘, herausgegeben vom European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE), derAlliance for Childhood European Network Group (AfC-ENG) und der Fundación Marcelino Botín. Dieser besteht aus bearbeiteten und zusammengefassten Grundsatzreferaten im Rahmen von Alliance for Childhood-Konferenzen in São Paulo (Juli 2010) und Budapest (Oktober 2010).

Christopher Clouder, ECSWE-Hauptgeschäftsführer sowie Vorstandsmitglied der Botín Platform for Innovation in Education, stellt die Veröffentlichung vor und zeigt die Auswirkungen einer zunehmenden Urbanisierung auf die Kindheit . Außerdem weist er auf die ansteigende Überwachung von Bildungsergebnissen in einer zunehmend unsicheren Welt hin, in der es eine Herausforderung darstellt, den zukünftigen Gang der Ereignisse vorauszusagen und bei Erziehungsreformen Vereinheitlichung mit Flexibilität ins Gleichgewicht zu bringen. Michiel Matthes, Generalsekretär der AfC-ENG und Sekretär der QoC, betrachtet den bei der Qualitätsverbesserung der Kindheit seit 2006 gemachten Fortschritt. Er umreißt die vier Schlüsselaspekte der AfC-ENG-Strategie und den Dialogansatz mit Hauptinteressenvertretern der Gesellschaft über deren Sicht des Kindes. Diese einleitenden Kapitel werden gefolgt von sieben Expertenbeiträgen.

Erster Kinder- und Jugendreport zur UN-Berichterstattung über die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, 2011)pdf

Der Bericht bewertet die Umsetzung der UN-Konvention der Rechte des Kindes in Deutschland und spricht Empfehlungen für die deutsche Bundesregierung aus. Über 3 500 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren haben an der Erstellung dieses Berichts mitgewirkt. Er deckt ein breites Spektrum von Themen ab, etwa die Kinderrechte in der Familie, am Wohnort und in der Freizeit sowie Bedingungen des Aufwachsens und Gesundheit.

Zustandsbericht Kinder weltweit 2011 – „Adoleszenz: Ein chancenreiches Alter“ UNICEF, 2011)pdf

In diesem Bericht wird auf den globalen Zustand von Jugendlichen geschaut sowie die Herausforderungen, denen sie im Hinblick auf Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Teilnahme gegenüberstehen. Dabei werden auch die Risiken und Verwundbarkeit in dieser wichtigen Lebensphase untersucht. Es wird argumentiert, dass durch das Investieren in die 1,2 Milliarden Jugendlichen weltweit – im Alter von 10 bis 19 Jahren – bestehende Teufelskreise der Armut durchbrochen werden können.

„Den Teufelskreis der Benachteiligung durchbrechen“ - Bericht über die Dienste für Kinder (Europäisches Sozialnetz, 2011)

In diesem Bericht werden die Trends der Politik und Praxis im Bereich der heutigen Dienste für Kinder betrachtet, und zwar im Kontext der Bekämpfung von Kinderarmut in ganz Europa. Positiv bewertet werden hierin politische Initiativen, die zusätzliche Hilfe für die am meisten gefährdeten Familien anregen, damit diese Zugang zu bestehenden allgemeinen Diensten erhalten, sowie die kontinuierliche Ermittlung und Beobachtung der Bedürfnisse von Kindern und das Streben nach Exzellenz in der Praxis der Sozialarbeit, die sich auf lokale, nicht institutionalisierte Betreuung und Bildung stützt.

Wie sich die wirtschaftliche und finanzielle Krise auf Kinder und junge Menschen in Europa auswirkt (Eurochild, 2011)pdf

Dieser Bericht ermahnt, dass die Wirtschaftskrise sich überproportional auf Kinder und Familien ausgewirkt hat, auch  wenn es Anzeichen  wirtschaftlicher Erholung gibt, und dass Kinder und Familien am schlimmsten von den seitens der Regierungen eingeführten Sparmaßnahmen zur Reduzierung der öffentlichen Schuldenlast betroffen sind.

Familienpolitiken, die für Kinder am besten funktionieren – Bekämpfung von Kinderarmut und Förderung des Wohls der Kinder (Eurochild, 2011)pdf

Der Bericht ist das Ergebnis eines Studienbesuchs von Eurochild vom 26.-30. April 2010 in Schweden und Dänemark. Er gibt einen Überblick über Familienpolitiken in Schweden und Dänemark und geht auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren ein. Er enthält Empfehlungen für Politiken auf lokaler und europäischer Ebene und untersucht einige der Herausforderungen, die Schweden und Dänemark bei der Aufrechterhaltung ihres starken Sozialfürsorgesystems und ihres Engagements für Eingliederung und Gleichstellung aller Kinder noch zu bewältigen haben.

Gefahren und Sicherheit im Internet: Die Perspektive europäischer Kinder ‐ Erste Ergebnisse der EU Kids Online Umfrage von 9‐16 Jährigen und ihren Eltern (Sonia Livingstone, Leslie Haddon, Anke Görzig and Kjartan Ólafsson, 2011)

Dieser Bericht präsentiert erste Ergebnisse einer neuen Umfrage, die vom EU Kids Online Netzwerk durchgeführt wurde.

Es wurde vom Safer Internet Programme der Europäischen Kommission finanziert, um die Beweisgrundlage für Ansätze zur Online-Sicherheit mittels einer geschichteten Zufallsstichprobe von 23.420 Kindern im Alter von 9-16 Jahren plus einem ihrer Elternteile in 25 europäischen Ländern zu stärken. Die Umfrage bezog sich auf Online-Gefahren, wie Pornografie, Mobbing, Erhalt von sexuellen Mitteilungen, Kontakt mit Personen, die nicht persönlich bekannt sind, potenziell gefährliche, von Nutzern erstellte Inhalte, Offline-Treffen mit Online-Kontakten, und Missbrauch persönlicher Daten.

Verbesserung der Qualität der Kindheit in der Europäischen Union: Aktuelle Perspektiven 2009/10, Erster Teil (ECSWE/AfC-ENG, 2010)

Dies ist der erste Band der Reihe ‚Verbesserung der Qualität der Kindheit in Europa‘, herausgegeben von dem European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE), der Alliance for Childhood European Network Group (AfC-ENG) und derFundación Marcelino Botín. Christopher Clouder, ECSWE-Hauptgeschäftsführer sowie Internationales Vorstandsmitglied der AfC, stellt die Veröffentlichung vor. Er zeigt die Chancen auf die sich duchr verbesserte Technologien ergeben - überfälligen Verbesserungen globaler Kommunikation sowie Verbreitung von Wissen über Kindheit und Rechte von Kinder. Diese Veröffentlichung sowie andere Tätigkeiten des Networks befähigt Interessenvertreter der Zivilgesellschaft, Experten und politische Entscheidungsträger, Wissen auszutauschen und Erfolge zu erreichen. Michiel Matthes, Generalsekretär der AfC-ENG und Sekretär der QoC, setzt die Verbesserung der Qualität von Kindheit in Szene. Er umreißt den Ansatz der AfC-ENG und zeigt dabei die zentrale Bedeutung der Sichtweise auf Kinder, die die von einer Gruppe oder Gesellschaft als Ganzes innegehaltene wird. Diese einleitenden Kapitel werden von sechzehn Beiträgen namhafter Experten gefolgt.

Familienpolitische Maßnahmen, die das Beste für Kinder leisten (Eurochild, 2010)pdf

Dieser Bericht fasst die Ergebnisse eines Studienbesuches in Schweden und Dänemark (April 2010) zusammen, der als Ziel hatte solche Maßnahmen zur Familienunterstützung und Praktiken zu identifizieren, welche die besten Ergebnisse für Kinder erzielen. Schweden und Dänemark wurden aufgrund ihres niedrigen Levels an Kinderarmut, positiver Ergebnisse für Kinder sowie einer hohen  Beschäftigungsquote unter Müttern ausgewählt. Der erste Teil des Reports bietet einen Überblick über familienpolitische Maßnahmen in den entsprechenden Ländern, identifiziert wesentliche Erfolgsfaktoren sowie Herausforderungen für die bestehenden Sozialsystemen bezüglich Integration und Gleichheit, und gibtPolitikempfehlungen  für die lokale, nationale und EU-Ebene. Der zweite Teil beschreibt, wie  Delegierte die am Studienbesuch teilnahmen in der Lage waren, aus den Erfahrungen zu lernen um  auf die Politikgestaltung in ihren Heimatländern einzuwirken.

Innocenti Berichts-Karten (UNICEF, 2009)

Berichteserie der UNICEF, die sich mit dem Wohlergehen von Kindern in Industrieländern beschäftigt. Jede Berichtkarte umfasst eine Rangfolgentabelle, in der die Länder der OECD entsprechend ihren Leistungen zum jeweiligen Thema aufgeführt werden.

UNICEF-Bericht über die Lage von Kindern in Einwandererfamilien in acht wohlhabenden Ländern (UNICEF, 2009)

Der Bericht enthält Daten und Analysen zur Lage von Kindern in Einwandererfamilien in acht wohlhabenden Ländern: Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Österreich, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Die Themen, die in dem Bericht behandelt werden, umfassen unter anderem die Familienzusammensetzung, den Bildungshintergrund, die Sprache, den Bildungs- und Beschäftigungsstatus der Eltern, Wohnbedingungen, die Schul- und Arbeitsmarktpartizipation und den Armutsstatus. In dem Bericht werden politische Maβnahmen verlangt, welche die Integration und soziale Eingliederung von Kindern in Einwandererfamilien fördern, mit besonderem Schwerpunkt auf Familien aus Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen, die bei der Assimilation häufig auf gröβere Herausforderungen stoβen.

Ein Ende der Kinderarmut innerhalb der EU? (Eurochild, 2009)pdf

Dieser von  Eurochild erstellte Berichtpdf vermittelt die Perspektive einer Nichtregierungsorganisation zu den nationalen Strategieberichten über Sozialschutz und soziale Eingliederung. Er wird begleitet von kurzen Überblickenpdf der Kinderarmutssituation in allen EU-Mitgliedsstaaten und die politischen Ansätze, die als Reaktion darauf vorgeschlagen wurden.

Kinderarmut und –wohlergehen in der EU: Gegenwärtige Lage und der Weg nach vorn (Europäische Kommission, 2008)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Dieser pdf Übersetzung für diesen Link wählen von der Europäischen Kommission erstellte Bericht  gibt einen Überblick über Kinderarmut und soziale Ausgrenzung in der EU und die nationalen Überwachungssysteme.

Gemeinsamer Bericht über Sozialschutz und soziale Eingliederung  (European Commission, 2008)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Gemeinsam von der Europäischen Kommission und nationalen Forschern erstellte Analyse und Beurteilungpdf Übersetzung für diesen Link wählen  zur tiefergehenden Prüfung der Kinderarmut in der EU.

Nationaler Strategiebericht zu Sozialschutz und sozialer Eingliederung (2006–2008)

Nationale Strategieberichte der EU-Mitgliedstaaten zu Sozialschutz und sozialer Eingliederung (2006–2008)

Verbesserung der Ernährung von Kindern: Der erreichbare Imperativ für globalen Fortschritt (UNICEF, 2013)pdf

Dieser neue UNICEF-Bericht deckt auf, dass weltweit 165 Millionen Kinder im Alter von unter 5 Jahren im Wachstum gehemmt sind. Es ist sehr wichtig für Kinder, in den ersten 1000 Tagen ihres Lebens ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Unterernährung innerhalb dieser 1000 Tage kann bei dem betroffenen Kind zu irreversiblen Schäden führen. Kinder, die im Wachstum gehemmt sind, sind anfälliger für Krankheiten, sind in der Schule oftmals weniger leistungsfähig, werden im Erwachsenenalter eher übergewichtig, sind anfälliger für nicht übertragbare Krankheiten und verdienen tendenziell weniger als Arbeitskollegen, die nicht im Wachstum gehemmt sind. Wachstumshemmung stellt nicht nur eine Verletzung der Rechte dieser Kinder dar, sie wirkt sich auch aufgrund des geringeren Bildungsniveaus, Einkommens und der geringeren Produktivität sehr belastend auf die jeweiligen Länder aus.
Um weltweiten Wohlstand zu fördern, muss in Ernährung investiert werden. Dieser Bericht stellt heraus, dass Ernährungsprogramme für Kinder, die in das kritische 1000-Tage-Zeitfenster fallen, in Ländern wie Äthiopien, Haiti, Nepal, Peru und Ruanda durch eine optimierte Ressourcenzuweisung sowie die Befürwortung von und Investition in entsprechende/n Programme/n und Maßnahmen Fortschritte verzeichnen können. Anhand der Fortschritte, die in diesen Ländern zu verzeichnen sind, zeigt der Bericht auf, dass wir „moralisch dazu verpflichtet sind, den Fortschritt dort voranzutreiben, wo es möglich ist.“

Publikation des Institute for Research and Innovation in Social Services (IRISS) – Vorangehen, um Ergebnisse für Kinder und Jugendliche zu erzielen (2012) (Leading for outcomes: children and young people (2012))

Im Jahr 2012 hat das schottische Institute for Research and Innovation in Social Services (IRISS) den neuesten in einer Vielzahl von Leitfäden veröffentlicht, deren Ziel darin besteht, die Mitarbeiter des Sozialwesens zu unterstützen und ihnen Schulungsmaterial zu bieten. Dieser Leitfaden pdfstellt die wesentlichen Bestandteile eines ergebnisorientierten Ansatzes für junge Leute in Schottland dar und unterstreicht dabei die wichtigsten relevanten politischen Antriebsfaktoren, die Bedeutung der Ergebniserfassung und die Probleme bei der Ergebnisverhandlung, inklusive der Zusammenarbeit mit Eltern. Der Leitfaden soll als Rahmenkonzept für ein besseres Verständnis des ergebnisorientierten Ansatzes dienen und dieses Verständnis mit seinen praktischen Übungen fördern und zu Gesprächen und Überlegungen anregen.

Publikation des Institute for Research and Innovation in Social Services (IRISS) – „This Is Where It Starts“ – Eine Sammlung von sieben Fallstudien so genannter Early Years (2013) (Collection: Seven case studies on early years (2013))

Im März 2013 hat das schottische Institute for Research and Innovation in Social Services (IRISS) einen Übersichtsbericht über sieben Fallstudien veröffentlicht, in denen es um die Arbeit mit Kindern und Eltern im Early Year-Status in Schottland geht. Diese Fallstudien basierten auf ausführlichen Gesprächen mit Berufsanfängern, in denen deren Wahrnehmungen in Bezug auf Unterstützung positiver Ergebnisse, frühzeitiges Eingreifen und frühzeitige Prävention untersucht wurden. Der Zweck dieser Fallstudien besteht darin, das Erfahrungswissen von Berufsanfängern zu erfassen und dieses Wissen innerhalb des Sektors weiterzuverbreiten.

Bericht und Empfehlungen des Europäischen Parlaments zur Lage unbegleiteter Minderjähriger (Europäisches Parlament, August 2013)

Gegenstand dieses Berichts des Europäischen Parlaments sind Vorschläge des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter sowie des Ausschusses für Entwicklung. Der Bericht zeigt auf, dass die Lage unbegleiteter Minderjähriger in der EU auch weiterhin prekär bleibt und fordert die Europäische Kommission auf, die Bestimmungen über unbegleitete Minderjährige (darunter auch Migranten) in verschiedenen Bereichen, insbesondere jedoch die Menschenrechte dieser Minderjährigen, zu stärken. Neben anderen Maßnahmen wird die Kommission in diesem Bericht ersucht, die Datensammlung im Hinblick auf Migrantenkinder zu intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten zu fördern und darüber hinaus strategische Leitlinien zu erstellen, um die Erfüllung von Mindestanforderungen in der gesamten EU zu gewährleisten.

Implementierung evidenzbasierter Programme in Dienstleistungen für Kinder: Schwerpunkte für den Erfolg (Bildungsministerium des Vereinigten Königreichs (UK Department for Education), 2012)

Der durch das UK Department for Education in Auftrag gegebene Berichtpdf stützt sich auf internationale Daten und Analysen und soll die die Befürwortung der Implementierung evidenzbasierter Programme durch Entscheidungsträger und andere wichtige Interessensvertreter in deren Regionen fördern. Dafür untersucht der Bericht sechs Bereiche, die bei der Implementierung derartiger Programme berücksichtigt werden sollten – von der Untersuchung über die Einführung und Implementierung bis zum Ausbau der Programme. Während im ersten Abschnitt des Berichts internationale Analysen ausgewertet, von Experten gemeinsam untersuchte Themen hervorgehoben und entsprechende Nachweise und Quellen aufgezeigt werden, liegt der Schwerpunkt des zweiten Abschnitts auf der Implementierung bestimmter evidenzbasierter Programme wie zum Beispiel die Funktionale Familientherapie (FFT).

Eurochild veröffentlicht Analyse zu Nationalen Reformprogrammen (Eurochild, August 2013)

Eurochild hat seine Analysepdf 2013 der Nationalen Reformprogramme (NRPs) aus der Perspektive der Kinderarmut und Wohlergehen („The 2013 National Reform Programmes (NRP) from a child poverty and well-being perspective“) veröffentlicht. Darin gibt die Organisation fünf Hauptempfehlungen, u. a. die Forderung, dass die Europäische Kommission sicherstellt, dass Kinderarmut und Wohlergehen zu einer Priorität in der Politik aller EU-Mitgliedstaaten gemacht wird sowie die Empfehlung, dass die EG- oder EU-Mitgliedstaaten die Auswirkungen beurteilen sollen, die Sparmaßnahmen und andere Politiken der NRP auf Kinder haben. Eurochild ersucht die EG ferner, ein Arbeitsprogramm zu entwickeln, das die Implementierung der EG-Empfehlung zu Investitionen in Kinder gewährleisten soll. Der Bericht liefert darüber hinaus eine Analyse der Strategien der NRPs der EU-Mitgliedstaaten aus Perspektive der Kinderarmut und des Wohlergehens, indem zum Beispiel die NRPs aufgezeigt werden, die diesen Aspekt in den Mittelpunkt stellen.

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