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Für eine kinder- und familienfreundlichere Gesellschaft

grandmother with children reading

Europa erlebt derzeit einen tiefgreifenden demografischen und sozialen Wandel mit starken Auswirkungen auf Haushaltseinkommen, Erwerbsleben, Integration und Fürsorge und Unterstützung von Kindern. Diese Studien befassen sich mit den Trends und der darauf abgestimmten Politik.

 

Investiver Sozialstaat Wachstum, Beschäftigung und finanzielle Nachhaltigkeit. Volkswirtschaftliche und fiskalische Effekte des Ausbaus der Kinderbetreuung in Österreich (Österreichische Bundesarbeitskammer, Brüssel 2013) 

Dieser Bericht geht schwerpunktmäßig der Frage nach, wie Investitionen in Sozialeinrichtungen den hohen Ansprüchen einer Strategie für nachhaltiges und integratives Wachstum – auf europäischer Ebene und in Österreich – gerecht werden können. Die Autoren vertreten die Auffassung, dass talentierte Arbeitskräfte (Männer und Frauen) notwendig sind, um dem globalen Wettbewerb standzuhalten. Dies erfordert eine intelligente Beschäftigungsstrategie, kann jedoch nicht ohne Sozialeinrichtungen umgesetzt werden. Der Bericht stellt die positiven Auswirkungen von Investitionen in Sozialeinrichtungen am Beispiel der Kinderbetreuung heraus.

 

PISA-Ergebnisse 2012 (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 2013) 

Anfang Dezember hat die OECD die Ergebnisse der PISA-Studie 2012 veröffentlicht, die viel Aufsehen erregten. Schwerpunkt der jüngsten Erhebung in 65 Ländern ist die Mathematik: weltweit nahmen 510.000 Schüler an den Prüfungen teil. Ein Überblick über die Ergebnisse zeigt, dass in den OECD-Ländern durchschnittlich 13 % der Schüler im Fach Mathematik Leistungen in den oberen Rängen erbringen (Rang 5 - 6), wohingegen die Leistungen von 23 % der Schüler bei der Mathematikprüfung in den OECD-Ländern unterhalb der Messbasislinie liegen (Rang 2). Mathematikkenntnisse stellen einen wichtigen Indikator für die zukünftige Entwicklung junger Menschen dar – sowohl im Hinblick auf eine Hochschulausbildung als auch auf den zukünftigen Verdienst. Der Überblick, den die Studie der OECD gibt, hebt hervor, dass Schüler mit einem vorteilhafteren sozioökonomischen Hintergrund im Fach Mathematik durchschnittlich 39 Punkte mehr erhalten als andere Schüler mit einem weniger vorteilhaften sozioökonomischen Hintergrund (dies entspricht einem Schuljahr).

 

Bericht von Save the Children – ein Ende der verdeckten Ausgrenzung: Lernen und Chancengleicheit im Bildungsbereich nach 2015

Im April 2013 hat Save the Children einen Bericht veröffentlicht, der sich mit der weltweiten Chancenungleichheit im Bildungsbereich auseinandersetzt und zeigt Ansätze zur Verminderung mangelhafter Schulbildung auf: obwohl der Zugang zur Grundbildung wurde verbessert wurde, gehen weltweit Millionen Kinder zur Schule, ohne die Möglichkeit zu haben, zumindest grundlegende Kenntnisse zu erwerben. Save the Children rät, im Rahmen des entwicklungspolitischen Rahmenkonzeptes für die Zeit nach 2015 ein ehrgeiziges Ziel im Hinblick auf weltweites Lernen zu setzen. Der Bericht behandelt zwei Hauptthemen: die Schwierigkeiten und Möglichkeiten, von denen der Bildungsbereich weltweit derzeit geprägt ist sowie Veränderungen im Bildungsbereich und den damit verbundenen Auswirkungen auf Lernen und Chancengleichheit. Thematisiert werden: Chancenungleichheit im Bildungsbereich (wie Geschlecht und Wohlstand), Qualität der Schulbildung, aufkommender demographischer Druck und die Auswirkungen der Entwicklung einer wachsenden Mittelschicht.

EU Kids Online: Nationale Perspektiven (Von der London School of Economics and Political Science, 2013

EU Kids Online ist ein multinationales thematisches Netzwerk mit dem Ziel, evidenzbasierte Forschung in Bezug auf das Online-Nutzungsverhalten von Kindern und die damit verbundenen Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen anzuregen und zu koordinieren. Das Netzwerk, zu dem Organisationen aus 33 Ländern gehören, setzt verschiedene Methoden ein, um die sich im Wandel befindende Internet-Erfahrung von Kindern und Eltern innerhalb der EU zu erfassen und befindet sich in einem kontinuierlichen Dialog mit nationalen und internationalen Anspruchsgruppen. Der vergleichende Bericht fasst die Erfahrungen von Kindern der teilnehmenden Länder im Hinblick auf Internetnutzung zusammen. Er gibt für jedes Land einen Überblick über die statistischen Eckdaten und länderspezifische Kommentare in Bezug auf den Zugang, den Kinder zum Internet haben sowie zu der damit einhergehenden Nutzung, Aktivitäten und Kenntnissen, Risiken und Gefahren, elterlichen Verantwortung und Sicherheit sowie Auswirkungen auf die nationale Politik. Die Länderprofilen enthalten zudem Empfehlungen für nationale politische Maßnahmen: Sensibilisierungsmaßnahmen, die Ermunterung zur Internetnutzung und das Ergreifen von Maßnahmen bezüglich neu aufkommender Formen der Internetnutzung.

Ein Elternteil, zwei Elternteile oder keine Eltern? Lebensumstände und Bildungsergebnisse von Kindern in der ganzen Weltpdf

Im Mittelpunkt des diesjährigen World Family Map-Berichtes steht ein Aufsatz, der sich mit dem Zusammenhang zwischen einem bestimmten Strukturmerkmal von Familien (z. B.: die Anzahl der Elternteile im jeweiligen Haushalt) und den Bildungsergebnissen von Kindern in Ländern mit geringen, mittleren und hohen Einkommen beschäftigt. Der Aufsatz legt überzeugend dar, dass Kinder, die in Familien mit zwei Elternteilen aufwachsen und in Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen leben, tendenziell in der Schule besser mitkommen und eine höhere Lesekompetenz aufweisen als Kinder, die nur mit einem Elternteil oder ohne Eltern aufwachsen. In vielen Ländern mit geringen Einkommen (insbesondere in der südlichen Hemisphäre) ist der Vorteil dieser Familienstruktur jedoch nicht zu erkennen. Die Betrachtung von Ländern mit geringen Einkommen kann Aufschluss darüber geben, wie sozial schwache und wirtschaftlich instabile Familien unterstützt werden können, da diese Länder auf die Hilfe der Verwandschaft angewiesen sind, damit Kinder nicht von allein erziehenden Elternteilen aufgezogen werden oder als Waisen aufwachsen.

Sonderausgabe über demographische Forschungsarbeiten zu wirtschaftlicher Unsicherheit und Geburtenraten

Wirtschaftliche Unsicherheit ist in Europa immer häufiger der Grund für sinkende Geburtenraten und aufgeschobene Familienplanung. Die Max-Planck-Institut für demografische Forschung veröffentlichte Sonderausgabe der Zeitschrift Demographic Research, behandelt schwerpunktmäßig das Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen Bedingungen und Familienstrukturen. Die Ausgabe beinhaltet Studien, die untersuchen, inwieweit sich verschiedene Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf das Berufsleben - wie befristete Arbeitsverträge und Arbeitslosigkeit - auf die Geburtenraten und die Familienplanung in Europa auswirken. Die Studien behandeln die Länder Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Russland, Estland, Schweden, Italien, Spanien und Israel. Obwohl die unterschiedlichen Studien auf Mikroebene, die in dieser Sonderausgabe enthalten sind, keine Universalantwort darauf geben können, ob und wenn ja, wie wirtschaftliche Unsicherheit Geburtenraten senkt (oder ansteigen lässt), lassen sich bei Wohlfahrtsstaaten dennoch systematische Abweichungen ausmachen.

Die Zukunft von Familien bis 2030 (OECD 2012)

Dieser Bericht ermittelt mithilfe von Prognose-Tools zukünftige Trends bei den Veränderungen der Familien- und Hauhaltsstrukturen in den OECD-Ländern bis 2030 sowie die hierfür verantwortlichen Antriebskräfte. Auf der Grundlage der drei thematischen Kapitel werden langfristige politische Herausforderungen, die durch diese Veränderungen entstehen, sowie politische Ansätze, um diesen Herausforderungen zu begegnen, diskutiert.   Der Bericht ist äußerst innovativ, da zum Zeitpunkt seiner Entstehung nur wenig internationale Studien zur Zukunft der Familien zur Verfügung standen.

Aktive Integration junger Menschen mit Gesundheitsproblemen oder Behinderungen (Eurofound, 2012)

Dieser Bericht hat die Situation junger Menschen mit Gesundheitsproblemen oder Behinderungen zum Thema, denen beim arbeitspolitischen und Praxisdiskurs wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Eurofound untersuchte die Situation dieser jungen Menschen in 11 Ländern und auf EU-Ebene und bewertete die Umsetzung aktiver Integrationspolitiken, die ihnen den Schritt aus der Inaktivität in die Beschäftigung ermöglichen sollen, auf nationaler Ebene. Im Rahmen von 44 Fallstudien werden bewährte Verfahrenscharakteristiken von Dienstleistungsanbietern sowie die zugrunde liegenden Erfolgsfaktoren analysiert und liefern die Basis für Empfehlungen, die EU-weit Anwendung finden können.  Die Studie hebt bewährte Verfahrensansätze hervor, wie flexible Sozialleistungen, Förderung eines besseren Übergangs von der Schule zum Arbeitsplatz und bessere Wege zur Beschäftigung, weist jedoch darauf hin, dass allgemein ein großer Bedarf an mehr staatlicher Unterstützung für ihre Umsetzung besteht.

Ein Überblick über die EAF-Länderprofile (Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales & Integration, Europäische Allianz für Familien 2012)pdf(388 kB)

Die Europäische Allianz für Familien (EAF) hat ihre nationalen Gegenstücke innerhalb der 27 EU-Mitgliedsstaaten mobilisiert, ihre Länderprofile auf der EAF-Website zu aktualisieren. Die neuen Länderprofile für 2012 enthalten politische Entwicklungen, aktuelle Eurostat-Daten und sonstige relevante Informationen. Dieser kurze Bericht stellt eine Synthese der Daten dar, die von den Landeskorrespondenten entsprechend den sieben politischen EAF-Bereichen zur Verfügung gestellt werden. Er ist ein hilfreiches Tool für politische Entscheidungsträger, die Entwicklungen in anderen Teilen Europas verstehen möchten, und liefert Beispiele für bewährte Verfahren zur Orientierung.

„Meine sind besser: wie kann man wissen, dass die eigenen bewährten Verfahren die besten sind?“ (Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, Europäische Kommission, Europäische Allianz für Familien, 2012)pdf(385 kB)

Die Europäische Allianz für Familien (EAF) organisierte am 21. November 2012 ein Workshop, um die Benutzung von faktengestützten Grundlagen bei der Politikgestaltung sowie von drei Plattformen zur Identifizierung und Bewertung bewährter Verfahren im Bereich der Familienpolitik zu diskutieren: das von RAND Europe verwaltete Bewertungsrahmenwerk der EAF, die Datenbank des niederländischen Jugendinstituts über ‚Effektive Jugendinterventionen’ sowie das Modell ‚Entwürfe für Europa’, das von der Sozialforschungsabteilung der Dartington Universität (Großbritannien) entwickelt werden soll. Diese Initiativen wurden präsentiert von Stijn Hoorenspdf(6 MB) (RAND Europe), Marjan de Graafpdf(175 kB) (Netherlands Youth Institute), und Michael Littlepdf(578 kB) (The Social Research Unit, Dartington University), gefolgt von einer Präsentation von Juliet Ramagepdf(371 kB) (Eurochild).

Faktengestütztes Wissen ist äußerst wertvoll, da es dazu beitragen kann, Methoden anzuwenden, die sich als erfolgreich erwiesen haben, und Entscheidungsträger dazu zu bringen, Entscheidungen zu fällen, deren Auswirkungen und Kosteneffizienz kontrollierbar sind, solange die Einsatzbereitschaftskriterien des Systems, wie Implementierungshandbücher, Kostenschätzungen und Verbreitungspläne, erfüllt sind, um eine reibungslose Übertragbarkeit der Verfahren zu gewährleisten.

Beim Erfahrungsaustausch über die Einrichtung und Bewertung der Systeme selbst waren sich die Teilnehmer allgemein über die Wichtigkeit strenger Kriterien zur Beurteilung von Auswirkungen, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit bei der Identifizierung bewährter Verfahren einig, obwohl die mögliche Einbeziehung vielversprechender und sich abzeichnender Verfahren bei der Festlegung der Bewertungsrahmen ebenfalls in Betracht gezogen wurde.

Zu den Lehren, die aus dem Workshop gezogen wurden, gehört der Wunsch, Bewertungsrahmen für innovative Verfahren und Möglichkeiten zur leichteren Umsetzung bewährter Verfahren zu öffnen.

Demografische Herausforderungen für die Einkommensunterschieden in Europa  (Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales & Integration, Europäische Allianz für Familien 2012)pdf(805 kB)

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die die Demografie unter Umständen auf die Einkommensunterschiede im Zeitraum 2020 bis 2060 haben wird, in der Absicht,  Entscheidungsträgern dabei behilflich zu sein, den demografischen Wandel in langfristige Strategien zur Reduzierung der Ungleichheit und Armut in Europa einzubeziehen. Armutsgefährdung und Einkommensunterschiede sind komplexe und miteinander verbundene politische Herausforderungen. Verschiedene Indikatoren sprechen dafür, dass beide Phänomene in den vergangenen Jahrzehnten in Europa im Zunehmen begriffen sind. Die Europäische Union schätzt, dass mehr als 80 Millionen Menschen in der EU armutsgefährdet sind, während die Zahl der in Armut lebenden Erwerbstätigen um 8 % liegt. Im Rahmen der mit Europa 2020 verfolgten Ziele beabsichtigt die EU, die Anzahl der in Armut lebenden oder der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen um 20 Millionen zu reduzieren.

NEETs – Junge Menschen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren: Charakteristiken, Kosten und politische Reaktionen in Europa (Eurofound 2012)

Der Bericht präsentiert eine Analyse der gegenwärtigen Jugendarbeitslosigkeit auf europäischen Arbeitsmärkten mit besonderem Schwerpunkt auf junge Menschen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren (NEET-Gruppe). Er beschäftigt sich mit Faktoren, die bestimmen, wie junge Menschen in die Gruppe der NEETs hineingeraten, und welche wirtschaftlichen und sozialen Kosten dies mit sich bringt. Darüber hinaus liefert er eine Beurteilung darüber, wie erfolgreich politische Interventionen auf EU-mitgliedsstaatlicher Ebene durch die Entwicklung langfristiger, nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten auf junge Menschen als spezifische Untergruppe der NETT-Bevölkerung abzielen. Mehr Informationen über NETTs und einen Überblick über die jüngsten Veröffentlichungen von Eurofound zu diesem Thema finden Sie außerdem hier.

Beschäftigungs- und Sozialentwicklung in Europa 2011 (Europäische Kommission – Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration, 2011)

Diese jährliche Überprüfung der Beschäftigungs- und Sozialentwicklungen in Europa (Employment and Social Developments in Europe - ESDE) vereinigt zum ersten Mal eine umfassende Analyse der Herausforderungen, denen sich die EU in den Bereichen der Beschäftigung und der Sozialpolitik gegenüber sieht. Der ESDE ersetzt zwei vorangegangene Berichte - Beschäftigung in Europa und den Bericht zur sozialen Lage - und stellt das Aushängeschild der Europäischen Kommission hinsichtlich der Analyse beschäftigungsbezogener und sozialer Themen dar. Er baut auf den vierteljährlichen Überprüfungen der sozialen Lage und der Beschäftigungslage in Europa (Quarterly Reviews of the EU Employment and Social Situation) auf, die seit 2011 von der Kommission bereitgestellt wird und eine detaillierte Analyse der wichtigsten strukturellen Entwicklungen liefert. Die Ausgabe aus dem Jahr 2011 konzentriert sich auf: die Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur in Europa, auf die jüngsten Anstiege in Lohnunterschieden, auf sich verändernde Muster hinsichtlich Armut und sozialer Ausgrenzung, auf das Problem von ‚Armut trotz Erwerbstätigkeit‘, auf Herausforderungen und Maßnahmen im Bereich aktiven Alterns, und bietet eine aktualisierte Analyse der Arbeitnehmermobiliät innerhalb der EU.

Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts (COM (2011) 815 - Final) (Europäische Kommission, 2011)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Der Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts (Joint Employment Report - JER) ist Teil eines von der Kommission vorgeschlagenen Pakets zum Auftakt des Europäischen Semesters 2012 . „Als wichtiger Input für die verstärkte wirtschaftliche Ausrichtung ist der gemeinsame Beschäftigungsbericht in erster Linie ein zukunftsorientierte Analyse, die die im Jahreswachstumsbericht enthaltenen zentralen Aussagen zur Beschäftigung näher ausführt.“ Analyse und Empfehlungen „basieren auf der Beschäftigungslage in Europa, der Umsetzung der beschäftigungspolitischen Leitlinien sowie den Ergebnissen der vom Beschäftigungsausschuss geprüften Entwürfe für die nationalen Reformprogramme.“

„Getrennt stehen wir zusammen: Warum die Ungleichheit stetig steigt“ (OECD 2011)

Dieser OECD-Report konzentriert sich auf wachsende Ungleichheiten in einer großen Mehrheit von OECD-Ländern. Die OECD stellt fest, dass „Lohnunterschiede und Ungleichheiten im Haushaltseinkommen in den drei Jahrzehnten vor dem jüngsten Konjunkturabschwung in einer großen Mehrheit der OECD-Länder angestiegen ist.“ Dieser Trend wurde sogar in Ländern beobachtet, „die ein nachhaltiges Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum erfuhren“. Dieser Report erklärt die zugrundeliegenden Faktoren und bietet eine Übersicht über die wachsenden Lohnunterschiede in OECD-Ländern mit besonderem Augenmerk auf Ungleichheiten in Schwellenländern.

„Mehr für Familien leisten“ (OECD, 2011)

Die Publikation aus dem Jahr 2011 beleuchtet unterschiedliche Ansätze, mit denen Regierungen Familien unterstützen. Zunächst wird eine Reihe von Politikergebnissen für die Bereiche Arbeit, Familie und Kinder vorgestellt und anschließend werden Antworten zu unterschiedlichen Fragen aus der Studie bereitgestellt: „Erhöhen sich die Ausgaben für Familien und wie unterscheiden sich diese Leistungen je nach Alter des Kindes? Hat die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf die öffentliche Unterstützung für Familien? Wie kann man Erwachsene am besten dabei unterstützen, ihre gewünschte Anzahl an Kindern zu bekommen? Wie sehen die Auswirkungen von Erziehungsurlaub auf das Arbeitsangebot für Frauen und auf das Wohlergehen der Kinder aus? Stellen die Kosten für Kinderbetreuung eine  Beschäftigungsbarriere für die Eltern dar, und kann eine flexible Arbeitsplatzgestaltung  hilfreich sein? Was ist der beste Zeitpunkt für eine Mutter, nach der Geburt eines Kindes wieder zu arbeiten? Was sind die besten Strategien, um Armut unter alleinerziehenden Eltern zu verringern?“

Familien in Europa – Band 2: Modernes Familienleben im Blickpunkt (FAMILYPLATFORM, 2011)pdf(2 MB)

pdf(2 MB)Dieser zweite Band von FAMILYPLATFORM enthält die Sammelbände der Online Journals, die im Rahmen des Projekts zu den folgenden Themen herausgegeben wurden: Strukturen und Formen, Solidarität in modernen europäischen Familien, Demografie und die Familie in Europa und Freiwilligenarbeit und Familien. Die Publikationpdf(2 MB) untersucht wichtige Querschnittsthemen, die Familien in Europa betreffen.

Im Laufe des Projekts wurden noch weitere Publikationenpdf(22 kB) veröffentlicht.

Die Dimension der Familie im Rahmen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) (COFACE 2012)pdf

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erkennt ausdrücklich die Rolle von Familien in der Förderung von Menschenrechten und die Einbeziehung von Personen mit Behinderungen in der Gesellschaft an. Familien neigen, ob auf freiwilliger Basis oder aus Verbindlichkeitsgründen, dazu, eine betreuende Rolle einzunehmen und stellen immer noch die wichtigste, unmittelbarste Umgebung für Menschen mit Behinderungen dar, in der sie ihr volles Potential entwickeln und ein erfülltes Leben führen können. Eine konkrete Umsetzung der Rechte von Personen mit Behinderungen ist in hohem Maß abhängig von der Lebensqualität der Familienmitglieder. Die Veröffentlichung besteht aus der Darstellung der Position von COFACE zur Familiendimension von UNCRPD, den Ergebnissen der Bemühungen innerhalb von COFACE in Bezug auf Behinderungen, gefolgt vom vollständigen Wortlaut des Übereinkommens.

Vorausschauender Bericht: Aspekte und Vorbedingungen des Wohlergehens von Familien (Familienplattform, 2011)pdf(2 MB)

Eines der wesentlichen Ziele des Projekts FAMILYPLATFORM war es, die Situationen und Herausforderungen, mit denen Familien in der Zukunft konfrontiert sein könnten, zu untersuchen.

Dieser Bericht ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Familienexperten, Nichtregierungsorganisationen und politischen Entscheidungsträgern. Es werden mögliche Szenarien und Familientypen beschrieben sowie Themen, die im Jahr 2035 das Wohlergehen von Familien beeinflussen werden. Hierzu zählen die Bedeutung der Solidarität zwischen den Generationen und der Gemeinschaften, der Einfluss von Zeit auf das Wohlergehen, das Thema der unbezahlten Betreuungslösungen sowie Fragen im Zusammenhang mit den Rechten und dem Wohl von Kindern.

Familien in Europa – Band 1: Wohlergehen von Familien: Herausforderungen für Forschung und Politik (FAMILYPLATFORM, 2011) pdf(2 MB)

Das FAMILYPLATFORM-Projekt zielt darauf ab, eine europäische Agenda für die Forschung in den Bereichen Familie und Familienpolitik auszuarbeiten und zu veröffentlichen, um politische Entscheidungsträger und andere in die Lage zu versetzen, auf aktuelle und künftige Herausforderungen, mit denen Familien konfrontiert sind, zu reagieren. Diese Veröffentlichungpdf(2 MB) umfasst alle Abschlussberichte über die Arbeit der Familienplattform zu den Themen wichtige Trends, kritische Untersuchungen, Zukunft der Familien und Forschungsagenda.

2010 Kritische Überprüfung der Untersuchungen über Familien und Familienpolitiken in Europa (Familienplattform, 2010)pdf(3 MB)

Der Bericht ist ein Ergebnis der Konferenz „Familien und Familienpolitiken in Europa – eine kritische Überprüfung“, die im Mai 2010 in Lissabon stattfand und im Rahmen des Projekts Familienplattform organisiert wurde. Die Konferenzteilnehmer nahmen eine kritische Überprüfung bestehender Untersuchungen über Familien und Familienpolitiken in Europa vor. Gestützt auf Expertengutachten, kritische Erklärungen von Interessengruppen und Politikern sowie Debatten über die wichtigsten Herausforderungen für Forschung und Politik bot die Konferenz ein Forum zur Diskussion über die Gestaltung künftiger Familienpolitiken und -untersuchungen. Der Bericht wurde verfasst von Karin Wall, Mafalda Leitão und Vasco Ramos, vom ICS - Universität Lissabon.

Andere betreuen. Eine Herausforderung für das 21. Jahrhundert (Stiftung „La Caixa“, 2010)pdf

Diese Studiepdf aus dem Jahr 2010 befasst sich mit dem Konzept der Betreuung; sie untersucht die Dimensionen, die auf einer Ethik der Verantwortung gegenüber anderen beruhen, und geht dabei über die familiäre Unterstützung hinaus bis zur schrittweisen Anerkennung neuer sozialer Rechte, die neue politische Herausforderungen stellen. Der Bericht analysiert die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Leuten, Senioren, Kranken und Behinderten sowie die der Betreuungspersonen selbst und untersucht, wie auf diesen Betreuungsbedarf reagiert wird.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Familienpolitiken in der Europäischen Union (Europäische Kommission, 2010)

Die Wirtschaftskrise wirkt sich weiterhin tiefgreifend auf das Wohlergehen der Familien in der Europäischen Union aus. Die Schwere der Krise, die Reaktionsfähigkeit der Regierungen und die tatsächlich getroffenen Maßnahmen in den verschiedenen Mitgliedstaaten fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Anne Gauthier versucht in ihrem Berichtpdf einen analytischen Überblick über die Auswirkungen der Krise auf die Bereitstellung von und den Bedarf an Familienpolitiken zu geben.

Die Kosten für die Kindererziehung und die Effektivität von politischen Maßnahmen zur Unterstützung der Elternschaft in europäischen Ländern (Europäische Kommission 2009)pdf

Dieser Literaturüberblickpdf ist eine Bestandsaufnahme des verfügbaren Wissens über die Kosten der Kindererziehung für Eltern in der gesamten Europäischen Union und die Wirksamkeit der verschiedenen politischen Ansätze zur Kompensation dieser Kosten. Der Bericht wurde von Marie-Thérèse Letablier, Angela Luci, Antoine Math und Olivier Thévenon für die Europäische Kommission zusammengestellt.

Demografie-Bericht 2008: Befriedigung sozialer Bedürfnisse in einer alternden Gesellschaft (Europäische Kommission 2008)

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Europäische Kommission einen Bericht über die aktuellsten Fakten und Zahlen, die nötig sind, um festzustellen, auf welche Art und Weise die Mitgliedstaaten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels reagieren. Der Bericht von 2008 hat die alternde Gesellschaft und die sich verändernden Familien- und Hauhaltsstrukturen in der EU zum Thema.

Langzeitpflege für ältere Menschen – Angebote und Anbieter in 33 europäischen Ländern (EU Expert Group on Gender and Employment (EGGE), 2010)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

In diesem Bericht werden die Probleme der Langzeitpflege für die ältere Bevölkerung in Europa analysiert, mit einem doppelten geschlechterbezogenen Schwerpunkt, nämlich der Gleichstellung von Männern und Frauen und der Beschäftigung der Frauen. Aus dem Bericht geht auf der Grundlage komparativer Studien in 33 europäischen Ländern, Daten aus europäischen Datensätzen sowie den Ergebnissen aus wissenschaftlicher Forschung hervor, dass ein überverhältnismäßig hoher Anteil der Bereitstellung und Inanspruchnahme von Langzeitpflege auf Frauen entfällt. In dem Bericht wird argumentiert, dass die vorhersehbare kontinuierliche Nachfrage nach Pflegedienstleistungen sich je nach den Entwicklungen in drei Bereichen als eine Gelegenheit für Frauen erweisen könnte, nämlich der Zunahme von informeller Pflege, dem Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen unter den Anbietern von Pflegedienstleistungen, und der Einstellung und Bezahlung von Pflegefachkräften.

Aktives Altern und Politiken für die Gleichstellung der Geschlechter: die Beschäftigung und soziale Integration von Frauen und Männern im späten Alter der Erwerbstätigkeit und frühen Rentenalter (Expert Group on Gender Equality and Social Inclusion, Health and Long Term Care (EGGSI), 2010)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Die alternde europäische Bevölkerung hat Europa dazu veranlasst, das aktive Altern mittels Politiken zu fördern, um ältere Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wobei der Schwerpunkt angesichts des höheren Maßes an Schwäche bzw. Hilflosigkeit von älteren Frauen auf Themen der Gleichstellung der Geschlechter liegt. In dem Bericht werden die Beschäftigung und die Tätigkeiten von Männern und Frauen der Altersgruppen der 55-64-Jährigen und der 65-74-Jährigen in Europa näher beleuchtet, und es werden die bewährten Praktiken und Strategien für das aktive Altern in verschiedenen Bereichen hervorgehoben, wie die Beteiligung am Arbeitsmarkt, die Entwicklung eines altersfreundlichen Umfelds, das lebenslange Lernen, Langzeitpflege, Wohnung und Verkehr. Der Bericht empfiehlt, das aktive Altern eher als eine Gelegenheit wahrzunehmen als sich auf die in einer alternden Bevölkerung inhärenten Problematiken zu konzentrieren und bietet alternative Strategien in den untersuchten Bereichen.

Synergien für besseres Lernen: Eine internationale Perspektive für die Bewertung und Beurteilung (OECD, 2013)

Bildungssysteme in der ganzen Welt konzentrieren sich in ihrem Bemühen, Studenten den Bildungsweg zu erleichtern und zu besseren Ergebnissen zu verhelfen, immer stärker darauf, Studenten, Lehrer und Schulen zu bewerten. Allerdings tun sich oftmals Probleme im Zusammenhang mit der Umsetzung von Bewertungs- und Beurteilungsmaßnahmen auf. Dieser Bericht bietet den einzelnen Ländern eine internationale, vergleichende Analyse sowie Ratschläge für politische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Implementierung von Bewertungs- und Beurteilungsmaßnahmen innerhalb eines kohärenten Rahmens zur Verbesserung der Qualität, Gerechtigkeit und Effizienz der Bildungssysteme. Grundlage des Berichts ist eine Analyse von Bewertungs- und Beurteilungsmaßnahmen in 28 Ländern über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren, die Übersicht über Bewertungs- und Beurteilungsrahmen für bessere Schulergebnisse der OECD, eine der umfassendsten internationalen Studien zur Bildungsbewertung, die je durchgeführt wurde. Der Bericht bietet einen Überblick über Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Ansätze, enthält Verbesserungsempfehlungen und veranschaulicht, wie die Ergebnisse auf politischer Ebene und in der Praxis umgesetzt werden sollten.

Broschüre der ILO und des Millennium Development Goals Achievement Fund (MDG-F) zur Einrichtung für Wissensmanagement mit dem thematischen Schwerpunkt Jugend, Arbeit und Migration („Knowledge Management Facility on the Thematic Window on Youth, Employment and Migration“ (kurz: YEM))

YEM besteht aus 15 gemeinsamen, weltweit operierenden Programmen, die dabei helfen sollen, jungen Menschen angemessene und nachhaltige Arbeit zu vermitteln. Ziel ist es, nationale und lokale Kapazitäten zur Entwicklung, Implementierung und Überwachung effektiver Jugendarbeits- und Migrationspolitiken auszubauen. Die Broschürepdf fasst die Arbeit und Ergebnisse der Knowledge Management Facility zusammen, die ins Leben gerufen wurde, um diese 15 Programme miteinander zu verbinden und den Austausch von Erfahrungen, Daten und Hilfsmitteln über Ländergrenzen hinweg zu fördern. Darüber hinaus hat sie entscheidend zur Feststellung und Dokumentation erfolgreicher Praktiken innerhalb dieser Programme beigetragen.

Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte – Die Grundrechte von Migranten in einer irregulären Situation in der Europäischen Union (2011)

Im Jahr 2011 veröffentlichte die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) einen Bericht über die Hindernisse, mit denen sich „irreguläre“ Migranten konfrontiert sehen – ganz besonders, wenn es darum geht, Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie medizinischer Versorgung oder um die Bildung ihrer Kinder geht. Der Bericht pdfhat die großen Probleme verdeutlicht, die mit der Schulanmeldung von unbegleiteten Minderjährigen verbunden sind und die häufig durch Probleme bei der Dokumentation, Förderung und Umsetzungspraktiken einiger Mitgliedsstaaten noch verschärft werden. Ein weiterer thematischer Höhepunkt war die Unsicherheit, die aufgrund von Änderungen in der nationalen Gesetzgebung unter lokalen Behörden und Bildungseinrichtungen aufgetreten ist.

Bericht des Europäischen Parlaments zur „Politik der Mitgliedstaaten in Bezug auf Kinder mit Behinderungen“ (veröffentlicht im Juni 2013)

Das Dokument des Europäischen Parlaments liefert eine Analyse der Anwendung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention in den 18 EU-Mitgliedstaaten. Es untersucht sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU als auch die der betrachteten Länder und stellt fest, dass die Rechte von Kindern mit Behinderungen juristisch gesehen insgesamt zwar anerkannt sind, die Implementierung der Gesetzgebung jedoch nach wie vor zu tagtäglichen Problemen für Kinder mit Behinderungen führen kann. Um das Leben behinderter Kinder einfacher zu gestalten, unterbreitet der Bericht Empfehlungen für die EU, wie zum Beispiel die Gewährleistung, dass der bevorstehende europäische Rechtsakt über die Zugänglichkeit (European Accessibility Act) die Weiterentwicklung angemessener Werkzeuge fördert, um so behinderte Kinder in Beratungen zu Entscheidungen einzubeziehen, die sie selbst betreffen.

OECD veröffentlicht Studie „Bildung auf einen Blick 2013“ (September 2013)

Die OECD hat kürzlich die Ausgabe 2013 ihrer Studie „Bildung auf einen Blick“ veröffentlicht. Der Bericht enthält eine Zusammenstellung von OECD-Bildungsstatistiken in fünf Hauptthemengebieten: Bildungsniveau und Schüler-/Studentenzahlen, höhere Bildung und Beschäftigung, wirtschaftliche und soziale Vorteile von Bildung, Bezahlung von Bildung und schulisches Umfeld. Die Daten liefern Ergebnisse für eine Vielzahl an Bereichen innerhalb dieser Themengebiete. So offenbaren die Daten im Abschnitt über das Bildungsniveau zum Beispiel, dass 15-Jährige, die Vorschulerziehung, frühkindliche Bildung und Betreuung erhalten haben, tendenziell bessere Ergebnisse in den Prüfungen der Schulleistungsstudie PISA erzielen.

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