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Nachrichten und veranstaltungen

Events and news on child policy and practices and programmes that work to foster children’s well-being

Nachfolgend finden Sie Informationen über neueste Ereignisse, Politikanstösse und Änderungen von Rechtsvorschriften zugunsten von Familien in Europa.

(c) istock

UNICEF veröffentlicht Ausblick über Kinderarmut nach 2015 Übersetzung für diesen Link wählen 

20/09/2014

Obwohl das starke Engagement zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele zu erheblichen Verbesserungen bei der weltweiten Armutsbekämpfung geführt hat, ist UNICEF der Ansicht, dass "dieser Fortschritt ungerecht verteilt ist, da Kinder aus ärmsten Verhältnissen am wenigsten davon profitieren.“

Belgien und das Vereinigte Königreich führen neue Strategien im Kampf gegen Kinderarmut ein Übersetzung für diesen Link wählen 

08/09/2014

Regierungen weltweit setzen sich mehr und mehr mit der Bedeutung frühzeitiger Investitionen in Kinder auseinander, um so die zunehmende Ungleichheit zu verhindern, die in den kommenden Jahrzehnten droht. Mit der Strategie Europa 2020 soll die Anzahl derer, die in Armut und sozialer Ausgrenzung leben oder davon bedroht sind, um 20 Millionen verringert werden. Damit die Ziele zur Armutsbekämpfung auch tatsächlich erreicht werden, haben sowohl Belgien als auch das Vereinigte Königreich kürzlich Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut verabschiedet, um die Armut allgemein und somit auch die Kinder- und Jugendarmut zu senken. Die Strategien basieren auf Investitionen in Dienstleistungen und andere Sozialleistungen für Kinder und sollen dabei helfen, den Kreislauf der Benachteiligung zu durchbrechen.

Das europäische Arbeitgeberforum für die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben, 8. - 9. September 2014, Helsinki, Finnland

08-09/09/2014

Im September 2014 werden der Bund der Familienorganisationen in der Europäischen Union (COFACE) und der finnische Familienverband (Väestöliitto) das Das europäische Arbeitgeberforum für die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben ausrichten. Vor Beginn des Forums wird eine Vorkonferenz zum Thema „Neue Dimensionen des Familien- und Arbeitslebens für Frauen, Männer und Kinder“ stattfinden, auf der im Rahmen von Grundsatzreden und Forumsdiskussionen die Themen Familienpolitik, Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben und Tagesbetreuungssysteme diskutiert werden. Bei Arbeitgeberforum selbst werden Arbeitgeber aus dem öffentlichen und privaten Bereich sowie dem dritten Sektor zu einem Erfahrungsaustausch zusammentreffen und um gute Praktiken in Bezug auf familienfreundliche Arbeitsplätze und die Möglichkeit der Vereinbarung des Privat- und Arbeitslebens der Mitarbeiter zu erarbeiten. Der Schwerpunkt wird auf den Bereichen Gesundheitswesen und Einzelhandel liegen.

13. Tagung der European Scientific Association for Residential and Foster Care for Children and Adolescents (EUSARF), 3. - 4. September 2014, Kopenhagen, Dänemark

03-04/09/2014

Anfang September 2014 hält die European Scientific Association for Residential and Foster Care for Children and Adolescents (EUSARF) ihre 13. Tagung in Kopenhagen, Dänemark, ab. Zu den wichtigsten Themen der Tagung gehören evidenzbasierte Ansätze, die Bildung von Kindern in Pflegeeinrichtungen, neue Wege für Pflegefamilien und die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Praxis und Politik. Ziel der Tagung ist es, Wissenschaftlern und Forschern neue Mittel und neues Wissen zur Verfügung zu stellen, damit sie in den Leben schutzbedürftiger oder traumatisierter Kinder und deren Familien etwas bewirken können.

Wie sehen Programme zur Schulverpflegung an europäischen Schulen angesichts der zunehmenden Adipositas bei Kindern aus? Übersetzung für diesen Link wählen 

28/08/2014

Weshalb Schulen für Kinder und deren Gesundheit eine wichtige Rolle spielen

Laut Tonio Borg, dem für Gesundheitsfragen zuständigen EU-Kommissar, ist „nahezu eines von drei Kindern in Europa […] übergewichtig oder adipös und trägt somit das Risiko, an einer Reihe vermeidbarer Leiden zu erkranken“. Angesichts der zunehmenden Adipositas bei Kindern müssen Anstrengungen unternommen werden, um Kinder zu einer gesunden Lebensweise und gesunden Essgewohnheiten zu motivieren. Es wurde festgestellt, dass Schulen in diesem Rahmen eine entscheidende Rolle zukommt, da hier, in diesem geschützten Umfeld, die Unterstützung und Orientierungshilfe geboten werden kann, die Kinder brauchen, um eine gesunde Lebensweise zu erlernen.

Dauerhafte Schädigung europäischer Kinder durch Cyber-Mobbing Übersetzung für diesen Link wählen 

05/08/2014

In den letzten Jahren haben sich die Medien verstärkt Fällen von Selbstmorden durch Kinder und Jugendliche gewidmet, die auf Cyber-Mobbing zurückzuführen waren. Obwohl die Anzahl der tragischsten Fälle verhältnismäßig gering ausfällt, ist Cyber-Mobbing eine ernsthafte Bedrohung, die langfristige Auswirkungen auf die Opfer hat. In einer Umfrage der Wohltätigkeitsorganisation BeatBullying und der Kampagne #DeleteCyberbullying der Vereinigung von Familienorganisationen der Europäischen Union (COFACE) gab mehr als die Hälfte (55 %) aller europäischen Kinder, die schon einmal gemobbt wurden, an, dass sie dadurch depressiv geworden sind, während mehr als ein Drittel einräumte, sich selbst verletzt (35 %) oder an Selbstmord (38 %) gedacht zu haben.

25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention Übersetzung für diesen Link wählen 

05/08/2014

Im November 2014 begeht das Kinderhilfswerk UNICEF das 25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention. Vor 25 Jahren versprach UNICEF den Kindern dieser Welt, dass es sein Möglichstes zum Schutz der Rechte von Kindern tun würde, damit diese sich entwickeln, lernen und ihr Potenzial voll ausschöpfen können.

(c) IStock

European Commission proposal to increase protection for children in criminal proceedings Übersetzung für diesen Link wählen 

08/07/2014

Justice Ministers from the Member States (MS) agreed on 6th June 2014 on a general approach to safeguarding children during criminal court proceedings improving the implementation of the Charter of Fundamental Rights. This initial informal agreement in the Justice Council allows for a trilogue discussion between the Council of Ministers (CoM), European Parliament (EP) and the European Commission (EC) at the end of November 2014. Coinciding with this agreement, the Commission also published a report on the children’s involvement in criminal and judicial proceedings.

22. Jahreskonferenz des European Social Network (ESN) „In Menschen und Gemeinschaften investieren - Soziale Inklusion und soziale Entwicklung“ 7. - 9. Juli 2014, Rom, Italien

07-09/07/2014

Im Juli 2014 veranstaltet das European Social Network seine 22. Jahreskonferenz in Italien. Auf der zweitägigen Veranstaltung werden die Themen soziale Inklusion und Investitionen in Menschen behandelt und insbesondere Möglichkeiten aufgezeigt, mithilfe derer Bürger in die Gestaltung örtlicher Dienstleistungen und Gemeinschaften einbezogen werden können. Zudem wird thematisiert, wie Budgets und vorhandenes Potenzial und Humankapital im Zusammenhang mit der Bereitstellung sozialer Dienste optimaler eingesetzt werden können.  Die Konferenz wird von Vertretern des privaten und öffentlichen sowie des Wohltätigkeitssektors vieler Länder besucht werden, die sich gemeinsam verschiedene Keynote-Reden anhören sowie an 30 Workshops teilnehmen können, die sich mit Themen wie intergenerationellem freiwilligem Engagement, der Überprüfung und Optimierung oder der Anwendung von Technologien beschäftigen.

Studientagung „Understanding and countering multiple discrimination faced by young people with disabilities in Europe“, Straßburg, Frankreich

29/06-06/07/2014

Im Fokus dieser einwöchigen Studientagung des Europäischen Netzwerks für selbstbestimmtes Leben (ENIL) stehen das Verständnis und die Bekämpfung der Mehrfachdiskriminierung von Jugendlichen mit Behinderungen in Europa. Die Tagung findet im Europäischen Jugendzentrum in Straßburg, Frankreich, mit dem Ziel statt, junge Menschen mit Behinderungen zu befähigen, Mehrfachdiskriminierung zu bekämpfen und eine Videoinitiative ins Leben zu rufen, die diese Problematik näher beleuchten und Toleranz und Verständnis in der Bevölkerung fördern soll. Weitere Informationen zur Veranstaltung und einen Link zum Anmeldeformular zur Teilnahme an der Tagung finden Sie auf der ENIL-Webseite.

Unverhältnismäßige Benachteiligung armer Familien durch Kinderbetreuungskosten in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

19/06/2014

Kinderbetreuungskosten stellen in etlichen europäischen Ländern eine große Belastung für erwerbstätige Eltern dar. Aus einem kürzlich im Vereinigten Königreich veröffentlichten Bericht geht hervor, dass die Jahresdurchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind und mittlerweile die durchschnittliche jährliche Hypothekentilgung übersteigen. Laut Berechnungen der OECD, die von einer Familie mit zwei berufstätigen Elternteilen mit durchschnittlichem Einkommen ausgehen, belaufen sich die Durchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den OECD-Ländern auf 11,8 % des elterlichen Nettoeinkommens. In Europa schwankt diese Zahl zwischen 26,6 % im Vereinigten Königreich und 4,9 % in Griechenland. Eine auf europäischer Ebene durchgeführte Überprüfung von Kinderbetreuungseinrichtungen kam zu dem Schluss, dass der Zugang zu Kinderbetreuung zudem sowohl durch die zur Verfügung stehenden Betreuungseinrichtungen als auch durch deren Öffnungszeiten eingeschränkt ist.

Eurofound-Veranstaltung „Zukunftsaussichten für die aktive Inklusionsstrategie“, 16. Juni 2014, Brüssel, Belgien

16/06/2014

Im Juni 2014 richtet Eurofound eine Veranstaltung über die Thematik der aktiven Inklusionsstrategie aus, die 2008 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurde. Diese zielte darauf ab, arbeitsmarktferne Personen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und Europäern, die nicht arbeiten können, zu ermöglichen, in Würde zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben. Die Veranstaltung wird von dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und von Eurofund gemeinsam organisiert. Sie zielt darauf ab, verschiedene Aspekte der aktiven Inklusionsstrategie der EU zu thematisieren: Insbesondere die Gründe für die ausbleibenden Ergebnisse, die Rolle, die die EU2020 und das Sozialinvestitionspaket in Bezug auf die Umsetzung der aktiven Inklusionsstrategie spielen, die mögliche Rolle von Sozialpartnern sowie die Rolle, die EU-Institutionen spielen können, um diese Strategie zukünftig zu integrieren.

Die Auswirkungen frühkindlicher Bildungs-, Betreuungs- sowie Kindererziehungsprogramme Übersetzung für diesen Link wählen 

11/06/2014

Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Interesse an dem Nutzen frühkindlicher Maßnahmen und veränderter Elternzeitbedingungen gestiegen. Die Europäische Kommission hat Gesetze erlassen, die den Zugang zu frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen (durch die Barcelona-Ziele) erleichtern und die Arbeitnehmerrechte in Bezug auf die Elternzeit stärken. Zudem haben die EU und andere politische Organisationen ein großes Interesse daran entwickelt, herauszufinden, welche Maßnahmen in Bezug auf verschiedene politische Bereiche „Früchte tragen“. Dieser Trend hatte zur Folge, dass 2012 EPIC ins Leben gerufen wurde. Nachstehend werden Beispiele von praktischen Maßnahmen beschrieben, die EPIC im Kinderbetreuungsbereich sowie in Bezug auf den frühkindlichen Bildungs- und Erziehungsbereich ergriffen hat. Zudem werden aktuelle Daten aus Nicht-EU-Ländern vorgestellt.

Vorstellung neuer Möglichkeiten zur Investition in Kinder: Eine europäische Seminarreihe Übersetzung für diesen Link wählen 

11/06/2014

Die Europäische Kommission organisiert über das gesamte Jahr 2014 hinweg in ganz Europa eine Reihe an Seminaren zum Thema Empfehlungen für Investitionen in Kinder. Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand während der Spitzenveranstaltung Nationale Kinder- und Jugendkonferenz statt, die vom 27. bis 28. März 2014 vom italienischen Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik ausgerichtet wurde. Im Rahmen der Konferenz organisierte das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) ein spezielles Seminar zum Thema Empfehlungen für Investitionen in Kinder. Im Mai 2014 fand in Griechenland ein zweites Seminar zur Implementierung dieser Empfehlungen statt; der Fokus dieses Seminars, das ebenfalls durch das EIPA organisiert wurde, lag auf der Implementierung der Empfehlungen in Griechenland.

Das Potenzial bereichsübergreifender Innovationen und Partnerschaften im sozialpolitischen Bereich: die Ergebnisse einer Spitzenkonferenz Übersetzung für diesen Link wählen 

11/06/2014

Vom 19.-20. Mai 2014 hat die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission eine Konferenz ausgerichtet, die von wichtigen Interessensvertretern verschiedener Bereiche besucht wurde. Ziel war es, das Potenzial sozialpolitischer Innovationen zu mobilisieren und zu untersuchen, um komplexe Probleme im politischen Bereich zu lösen. Im Rahmen der Veranstaltung trafen Vertreter der Zivilgesellschaft sowie von Nichtregierungsorganisationen, Akteure des öffentlichen Sektors, Privatunternehmen und Akademiker zusammen, um Beispiele sozialpolitischer Innovationen zu besprechen und die aktuellen Entwicklungen in Europa zu präsentieren. Die Moderatoren und Hauptredner betonten die Bedeutung von Partnerschaften, insbesondere, um die EU-2020-Ziele – inklusives, intelligentes und nachhaltiges Wachstum – zu erreichen. Einen vollständigen Bericht zu dieser Veranstaltung, inklusive der Vorträge, finden Sie auf der Webseite der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration.

24. Internationales Forum für das Wohlergehen des Kindes (IFCW), 9. - 12. Juni 2014, Helsinki, Finnland

09-12/06/2014

Im Juni 2014 trifft sich zum 24. Mal das Internationale Forum für das Wohlergehen des Kindes in Helsinki. Erwartet werden Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, öffentlichen Institutionen, Hochschulen sowie Anwender und Vertreter der Privatwirtschaft. Ziel der Veranstaltung ist es, sich über Ideen, bewährte Praktiken und Lösungen im Zusammenhang mit der Förderung des Wohlergehens des Kindes auszutauschen sowie Experten und Anwendern die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung konzentriert sich im Wesentlichen auf drei Aspekte: auf Kinderrechte im Zusammenhang mit der UN-Kinderrechtskonvention, Praxisbeispiele zum Schutz von benachteiligten Kindern sowie auf einen Überblick über die derzeitigen politischen und praktischen Aspekte politischer Maßnahmen im Fürsorgebereich in den nordischen Ländern.

Unbegleitete Minderjährige und Kinderschutz in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

03/06/2014

Aus jüngsten Daten geht hervor, dass die Ankunft unbegleiteter Minderjährigerpdf Übersetzung für diesen Link wählen  aus Konfliktgebieten nach Europa mehr und mehr zu einem langfristigen Merkmal der Migration in der EU wird. Da es bisher keinen koordinierten Ansatz zum Umgang mit diesen gefährdeten Migranten gibt, kommt in den Mitgliedstaaten eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zum Einsatz. Gleichzeitig muss sich der Kinderschutz in Europa vielen Herausforderungen stellen, darunter mangelnde Koordination, eine begrenzte Evidenzbasis und unzureichender Austausch von bewährten Praktiken in Bereichen wie elterliche Kindesentführung oder Mobbing. Um in diesen beiden Bereichen bessere Resultate zu erzielen und den Schutz von Kindern zu gewährleisten, hat die EU kürzlich Bemühungen zur Aufstellung eines gemeinsamen Konzeptes unternommen.

15. Treffen des Netzwerks „Starting Strong“ für frühkindliche Erziehung und Bildung der OECD, 2. - 3. Juni 2014, Paris, Frankreich

02-03/06/2014

In den vergangenen zehn Jahren hat die OECD ausführliche Bewertungen zu den Systemen für frühkindliche Erziehung und Bildung seiner Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Die beiden Berichte „Starting Strong“ aus den Jahren 2001 und 2006 haben eine umfassende Bewertung von politischen Maßnahmen in verschiedenen Bereichen im Zusammenhang mit Gemeinschaften und Familien geboten, die dazu beitragen können, die Entwicklung kleiner Kinder zu fördern. Nach der Veröffentlichung dieser beiden Berichte hat die OECD ein „Starting Strong“-Netzwerk ins Leben gerufen, das aus Experten aus dem Bereich frühkindliche Erziehung und Bildung besteht und darauf abzielt, in diesem Bereich bewährte Praktiken zu verbreiten. Die Mitglieder des Netzwerks werden sich im Juni in Paris treffen, um sich Vorträge zu diesem Thema anzuhören.

Sozialschutz in der Wirtschaftskrise – Wie wirken sich Veränderungen im Sozialsystem auf unsere Kinder aus? Übersetzung für diesen Link wählen 

28/05/2014

Die Europäische Plattform für Investitionen in Kinder (EPIC) stellt ein Kurzdossierpdf vor, aus dem hervorgeht, wie sich Veränderungen im Sozialsystem während der Wirtschaftskrise auf unsere Kinder ausgewirkt haben. In diesem Kurzdossier wird untersucht, wie Bereiche der gesellschaftlichen Politik infolge der Wirtschaftskrise und ihrer weitreichenden Auswirkungen unter erheblichen Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben gelitten und wie diese Einschnitte zu einer Unterinvestition bei der kinderorientierten Politik geführt haben.

Inkrafttreten des Kinder-Beschwerdemechanismus der Vereinten Nationen Übersetzung für diesen Link wählen 

28/05/2014

Am 14. April 2014 trat das dritte Fakultativprotokoll zum Übereinkommen der Vereinten Nationen (UN) über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, KRK) in Kraft, das Kinder in die Lage versetzt, sich bei der UN über Menschenrechtsverletzungen zu beschweren. Es etabliert ferner ein internationales Beschwerdeverfahren über Verletzungen von Kinderrechten, die im KRK sowie den Fakultativprotokollen zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten (OPAC) und betreffend Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie (OPSC) festgehalten sind.

Konferenz der Europäischen Kommission zu Innovationen in der Sozialpolitik, 19. - 20. Mai 2014, Brüssel, Belgien

19-20/05/2014

Die Europäische Kommission hat die Rolle von sozialpolitischen Innovationen und Sozialinvestition bei der Umsetzung von Strukturreformen auf Länderebene und bei der Verwirklichung der Ziele der Strategie Europa 2020 erkannt. Diese Konferenz  beschäftigt sich mit vier Themen: der Rolle sozialpolitischer Innovationen, Investitionen und dem Wissensaustausch bei sozialpolitischen Reformen; dem Potenzial der ESI-Fonds für soziale Innovationen; Partnerschaften für Innovation und evidenzbasierte Forschung für die politische Entscheidungsfindung. Die Konferenz bietet Gelegenheit für Diskussionen darüber, wie die EU-Mitgliedstaaten bei sozialpolitischen Innovationen und Experimenten über das kürzlich gestartete Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) unterstützt werden können. Schließlich soll auf der Konferenz noch analysiert werden, wie die Länder bei der Priorisierung sozialpolitischer Innovationen und insbesondere bei der Ausschöpfung des Europäischen Sozialfonds vorgehen.

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Kinder müssen bei Online-Spielen und In-App-Käufen geschützt werden Übersetzung für diesen Link wählen 

16/05/2014

Das Geschäft mit Spiele-Apps boomt und laut der Europäischen Kommission wird für die gesamte „App-Wirtschaft“ in den nächsten fünf Jahren ein Umsatz von rund 63 Mrd. Euro erwartet. Viele Spiele werden speziell für junge Nutzer konzipiert und vermarktet. Mehr als die Hälfte aller Online-Spiele in der EU werden derzeit als „kostenlos“ angepriesen, können aber versteckte Kosten nach sich ziehen. Einen Teil ihres Umsatzes erzielt die App-Industrie mit Spieleerweiterungen und Extras, die von den Kindern während des Online-Spiels auf den Smartphones oder Tablet-PCs ihrer Eltern dazugekauft werden können (sogenannte In-App- oder In-Game-Käufe), wobei dies häufig durch Mechanismen geschieht, aus denen nicht eindeutig hervorgeht, dass durch das Klicken auf bestimmte Links tatsächlich Geld ausgegeben wird.

(c) iStock

Ein Netz unabhängiger Experten für soziale Eingliederung legt Berichte zur Umsetzung der Empfehlung „Investitionen in Kinder: Den Kreislauf der Benachteiligung durchbrechen“ der Europäischen Kommission vor Übersetzung für diesen Link wählen 

16/05/2014

Ein Netz unabhängiger Experten für soziale Eingliederung wurde mit der Erstellung von Länderberichten für die 28 EU-Mitgliedstaaten (MS) zur Umsetzung der von der Kommission ausgesprochenen Empfehlung „Investitionen in Kinder: Den Kreislauf der Benachteiligung durchbrechen” (die Empfehlung) beauftragt. Die Berichte legen nicht nur dar, was Experten als Handlungsprioritäten jedes Mitgliedstaates ansehen, sie sollen die Kommission und EU-Mitgliedstaaten auch bei der Umsetzung und Überwachung der Empfehlung unterstützen. Im Synthesebericht werden Vorschläge zur Verbesserung bei der Umsetzung der Empfehlung auf EU-weiter und nationaler Ebene unterbreitet, die sich auf die wichtigsten Erkenntnisse der Länderberichte stützen. Alle 28 Berichte und der Synthesebericht stehen jetzt online zur Verfügung.

(c) IStock

Das Versprechen frühkindlicher Bildung und Erziehung zur Förderung sozialer Mobilität Übersetzung für diesen Link wählen 

30/04/2014

Innerhalb der letzten Jahre ist anhand von Langzeitstudien immer klarer geworden, welchen positiven Einfluss die frühkindliche Bildung und Erziehung (Early Childhood Education and Care, ECEC) auf die zukünftige Entwicklung von Kindern nimmt und welch hohe Kosten entstehen, wenn nicht bereits sehr früh versucht wird, Benachteiligungen entgegenzuwirken. Die Europäische Kommission hat durch die Einführung des Sozialinvestitionspakets sowie die in diesem Zusammenhang implementierte Europäische Plattform für Investitionen in Kinder deutlich gemacht, wie wichtig „Investitionen in Kinder“ sind, um den „Kreislauf der Benachteiligung zu durchbrechen“. Die Plattform hat vor kurzem ein Kurzdossier über die Bedeutung frühkindlicher Bildung und Erziehung und den Zusammenhang dieser Thematik mit dem Zugang zu Hochschulbildung im Rahmen der Förderung sozialer Mobilität veröffentlicht.

Das Sozialinvestitionspaket der Europäischen Kommission Übersetzung für diesen Link wählen 

29/04/2014

Das Sozialinvestitionspaket  (SIP) der Europäischen Kommission (EK), das im Februar 2013 verabschiedet wurde, ist eine Strategie für strukturelle Reformen im sozialpolitischen Bereich, die den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) dabei helfen soll, die beachtlichen Herausforderungen, die die derzeitige Wirtschaftskrise mit sich bringt, zu bewältigen. In dem Paket wird unter anderem dazu aufgerufen, in Kinder und Jugendliche zu investieren, um ihnen ein aussichtsreicheres Leben bieten zu können. Die Empfehlung der EK zu „Investitionen in Kinder“, die Teil des SIP ist, macht deutlich, dass der Fokus klar darauf ausgerichtet ist, frühzeitig unterstützend einzugreifen, um zu verhindern, dass Benachteiligungen von einer Generation auf die nächste übergehen. Seit das Paket verabschiedet wurde, haben die EK und die Mitgliedstaaten verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um das SIP umzusetzen und Berichte zu den entsprechenden politischen Reformen zu erstellen. Zudem hat die EK eine Roadmap für politische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung des SIP im Jahr 2014 verabschiedet.

Die Vereinigten Staaten geben bekannt, dass die Übergewichtsrate der Kinder zwischen 2 und 5 Jahren um 43 % gesunken ist Übersetzung für diesen Link wählen 

18/03/2014

Aus einer kürzlich von den Gesundheitsbehörden der Vereinigten Staaten durchgeführten Studie geht hervor, dass die Übergewichtsrate bei US-amerikanischen Kindern im Alter von 2 – 5 Jahren um 43 % gesunken ist. Die Forscher des Nationalen Zentrums für Gesundheitsstatistiken, der Zentren für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten sowie des Gesundheitsdienstes der Vereinigten Staaten geben bekannt, dass die Adipositasrate für jede der Altersgruppen 2003 14 % betrug und knapp ein Jahrzehnt später, 2012, auf etwas über 8 % gefallen ist.

Cities for Children Übersetzung für diesen Link wählen 

07/02/2014

Cities for Children ist ein europaweites Netzwerk, das 2007 auf Initiative der Stadt Stuttgart gegründet wurde und von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wird.  Das Netzwerk bietet europäischen Städten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam neue Konzepte zu entwickeln, um das Glück und Wohlergehen von Kindern, Jugendlichen und Familien in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu fördern.  Das Netzwerk umfasst 76 Städte aus 32 europäischen Ländern und steht unter der Schirmherrschaft des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarats, des Rats der Gemeinden und Regionen Europas und des Ausschusses der Regionen.

Unterstützung von Kindern von inhaftierten Personen Übersetzung für diesen Link wählen 

07/02/2014

Die extremen Nachteile, die jungen Menschen mit inhaftierten Eltern entstehen, werden in keinem Land wirklich erkannt. Und dies, obwohl Schätzungen zufolge ca. 800.000 Kinder in der EUpdf von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen sind. Im Vereinigten Königreich liegt die Zahl bei über 160.000 und ist somit höher als die Zahl der Kinder, deren Eltern geschieden sind.

Reduzierung der Kindersterblichkeit und Planung des weiteren Vorgehens Übersetzung für diesen Link wählen 

05/02/2014

Einige Berichte und Stellungnahmen aus dem Jahr 2013 im Zusammenhang mit dem Thema Kindersterblichkeit haben dazu geführt, dass sich an verschiedenen Stellen ein gewisser Optimismus eingestellt hat, da berichtet wurde, dass in mehreren wichtigen Bereichen dieser weltweiten Aktivitäten Fortschritte zu verzeichnen waren.

Im September 2013 berichteten die Vereinten Nationenpdf  beispielsweise, dass sich die Zahl der Kinder, die jährlich sterben, zwischen 1990 und 2012 beinahe um die Hälfte reduziert hatte: Sie war von 12 Millionen auf 6,6 Millionen zurückgegangen.

Online-Seminar der OECD zum Thema berufliche Aus- und Weiterbildung (28.01.2014)

28/01/2014

Im Januar 2014 wird die OECD ein Online-Seminar für Mitglieder des OECD-Hochschulprogramms ausrichten. Das Webinar wird sich hauptsächlich mit den zentralen Ergebnissen von OECD-Berichten  zum Thema „Berufliche Aus- und Weiterbildung auf dem zweiten Bildungsweg“ beschäftigen. Eineinhalb Stunden lang werden bis zu 30 Teilnehmer über die Berichte diskutieren, die sich auf viele verschiedene OECD-Länder von Spanien bis zum Vereinigten Königreich beziehen. Bei den Berichten handelt es sich um die Originalunterlagen der Bewertung von politischen Initiativen im Hinblick auf den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Rahmen des Berichts „Lernen für die Arbeitswelt“, der vor 2010 entstand.

Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit weltweit und in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

14/01/2014

Im September 2013 hat die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) als Teil ihrer Berichtsreihe den neuesten Bericht zum Thema Kinderarbeit  herausgegeben. Ziel dieses Berichts ist es, vier Jahre nach dem vorherigen Bericht, der 2008 veröffentlicht wurde, erneut das weltweite Ausmaß an Kinderarbeit zu bemessen. Den Schätzungen ist zu entnehmen, dass 168 Millionen Kinder weltweit (11 % aller Kinder weltweit) von Kinderarbeit betroffen sind und 85 Millionen einer gefährlichen Arbeit nachgehen, die ihre Gesundheit, moralische Entwicklung oder Sicherheit gefährdet. Der Bericht ist in vier Teile gegliedert. Zunächst werden die wichtigsten Zahlen hinsichtlich der aktuellen Schätzungen vorgestellt, anschließend werden die Schätzungen ausführlich dargelegt, Tendenzen vorgestellt, die sich von 2000 - 2013 herausgebildet haben und Vorschläge für zukünftige Maßnahmen aufgezeigt.

Begutachtung der Auswirkungen von Geld auf die Leistungen von Kindern, (The London School of Economics and Political Science, 2013) Übersetzung für diesen Link wählen 

05/12/2013

Neue Studien, die von der Joseph Rowntree Foundation in Auftrag gegeben wurden, untersuchen den kausalen Zusammenhang zwischen den Einkommen von Haushalten und den Leistungen von Kindern im späteren Leben. Der Bericht von Kitty Stewart und Kerris Cooper vom Centre for Analysis of Social Exclusion an der London School of Economics and Political Science (LSE)  besteht aus einer systematischen Analyse von Nachweisen anderer Ländern zu einer Reihe sozialer, schulischer, medizinischer sowie verhaltensbedingter Ergebnisse. Eine wesentliche Erkenntnis besteht darin, dass Geld tatsächlich Auswirkungen auf die Leistungen von Kindern hat: Die Beziehung zwischen dem Wohlstand von Kindern und ihren kognitiven, gesundheitlichen, sozial- und verhaltungsbedingten Ergebnissen geht weit über eine einfache Wechselbeziehung hinaus. So schneiden ärmere Kinder in den genannten Bereichen, teilweise gerade weil sie ärmer sind, schlechter ab.

 

Stärkung der sozialen Dimension der Wirtschafts- und Währungsunion Übersetzung für diesen Link wählen 

05/12/2013

Mehrere Interessenvertreter und amtliche Stellen der Europäischen Union haben sich im Laufe des Jahres 2013 in Form von Berichten und Stellungnahmen zur Notwendigkeit geäußert, den Fokus, der auf der sozialen Dimension der EU liegt, zu erhöhen. Diese werden in dem nachfolgenden Artikel analysiert.

 

Eurofound-Seminar „Die Europäische Jugendgarantie – Vom Konzept zur Wirklichkeit“, 28. November 2013 in Madrid, Spanien

28/11/2013

Bei diesem eintägigen Seminar, das in Zusammenarbeit mit dem spanischen Wirtschafts- und Sozialrat (ESC) organsiert wurde, kommen zahlreiche Interessensvertreter aus EU-Ländern zusammen, die besonders von Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind: Irland, Italien, Portugal und Spanien. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich über die Herausforderungen auszutauschen, die in diesen Ländern mit dem Kampf gegen die ansteigende Jugendarbeitslosigkeit einhergehen und über die Umsetzung der Europäischen Jugendgarantie zu diskutieren. Darüber hinaus wird Eurofound erste Ergebnisse eines neuen Berichts zum Thema „Der Übergang von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt“ („Youth Transitions to the Labour Market“) vorstellen. Einen Entwurf des Seminarprogramms finden Sie hierpdf.

Europäisches Forum für die Rechte des Kindes, 17-18 Dezember 2013, Brüssel Übersetzung für diesen Link wählen 

26/11/2013

Das Europäische Forum für die Rechte des Kindes ist eine jährliche Konferenz, die von der Europäischen Kommission organisiert wird und bei der die wichtigsten Vertreter der europäischen Institutionen und der EU-Mitgliedstaaten, Ombudsleute für Kinder, internationale Organisationen und NGOs zusammenkommen. Diese 8. Auflage des Forums befasst sich mit der Notwendigkeit integrierter und koordinierte Systeme zum Schutz von Kindern in einer Reihe von Politikbereichen. Schwerpunkte des Forums sind der Austausch guter Praktiken in bestimmten Bereichen und die Arbeit an EU-Leitlinien zur Unterstützung eines integrierten Schutzes, der den Schutzbedürfnissen aller Kinder Rechnung trägt. Am ersten Tag widmet sich das Forum hochrangigen Reden, während die Teilnehmer am zweiten Tag in vier parallelen Sitzungen zu einem Ideenaustausch zur Rolle von Systemen zum Schutz des Kindes zusammenkommen.  Für weitere Informationen und Hintergrundpapiere, klicken Sie bitte hier.

Plattform für Internationale Zusammenarbeit zu undokumentierten Migranten (PICUM) – Eine weltweite Kampagne zur Beendigung der Inhaftierung von Kindern Übersetzung für diesen Link wählen 

21/11/2013

Im September wurde von PICUM eine weltweite Kampagne angestoßen, deren Ziel darin besteht, die Inhaftierung von Kindern zu beenden. Die Kampagne wurde zunächst durch die International Detention Coalition, einer übergreifenden Dachorganisation von mehr als 300 NROs, initiiert. Ziel der Kampagne ist es, Mitglieder der Zivilgesellschaft zusammenzuführen, um gemeinsam Seite an Seite zu arbeiten, um so der Migrationshaft von Kindern ein Ende zu setzen.

Weltkindertag – Am 20. November richtet die Welt ihre Aufmerksamkeit auf die Rechte von Kindern Übersetzung für diesen Link wählen 

20/11/2013

Im Jahr 1954 schlug die Generalversammlung der Vereinten Nationen vor, in allen Ländern einen Weltkindertag einzuführen, der weltweit als Tag der Gemeinschaft und der Verständigung zwischen Kindern gelten sollte. Auf Empfehlung der Generalversammlung sollte dieser Tag der Förderung der in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Ideale und Ziele sowie dem Wohlergehen von Kindern weltweit gewidmet sein. Das Datum des 20. November markiert dabei sowohl die Verabschiedung der Erklärung der Rechte des Kindes vom 20. November 1959 als auch die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen.



Die andauernde Segregation von Roma-Kindern in europäischen Schulen – eine enorme Herausforderung Übersetzung für diesen Link wählen 

18/11/2013

Roma sind seit Jahrhunderten Teil der Kulturlandschaft Europas. Häufig werden Mitglieder dieser ethnischen Gruppe auch zu Opfern von Diskriminierung und Vorurteilen – insbesondere in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Ein markantes Beispiel der Diskriminierung in Europa ist die Segregation von Roma-Kindern an öffentlichen Schulen.

Konferenz zum Thema „Verbesserung der Armutsbekämpfung in Europa“, 14. – 15. November 2013 in Brüssel, Belgien

14-15/11/2013

Grundlagen der Konferenz sind neben der Arbeit des EU-geförderten Konsortiums ImPRovE auch EU-finanzierte Projekte (wie GINI und LOCALISE) sowie die Erkenntnisse mehrerer neuer Veröffentlichungen zu den Themen Armut, Politik und Arbeitsmarkt. Zum umfangreichen Programm der Konferenz gehören 9 Sitzungen zu verschiedenen Aspekten rund um die Themenbereiche Armut, Politik und Arbeitsmarkt. Bei diesen Sitzungen werden neben bekannten Forschern auch Teammitglieder EU-geförderter Projekte über ihre Arbeit sprechen und aktuelle Themen diskutieren.


Annual Conference 2013: Building an inclusive Europe – the contribution of children’s participation (Jahrestagung 2013: Ein Europa schaffen, das alle einbezieht – Beitrag der Kinder)

13-15/11/2013

Gastgeber der Veranstaltung wird Albero della Vita in Zusammenarbeit mit dem nationalen italienischen Bürgerbeauftragten für Kinder, der Stadtverwaltung Mailand und weiteren italienischen NRO und Netzwerken sein. Weitere Informationen erscheinen demnächst, und ein Formular zur frühzeitigen Interessenbekundung und zur Anforderung von Updates ist hier zu finden. Sie können sich mit Ihren Fragen auch an info@eurochild.org wenden.

UNESCO-Jugendforum, 29.-31.10.2013, Paris, Frankreich

29-31/10/2013

Das UNESCO SD: again, do we need a footnote or some explanation re UNESCO depening on who will read the text? Jugendforum ist ein wichtiger Bestandteil der UNESCO-Generalkonferenz und bringt junge Delegierte aus der ganzen Welt zusammen, damit sie die Möglichkeit eines Meinungs- und Erfahrungsaustausches haben und über gemeinsame Probleme diskutieren können. Die Veranstaltung bietet jungen Menschen die Gelegenheit, Vorschläge zu machen, die direkt in die UNESCO-Generalkonferenz einfließen.

The Unfolding Conference - Kultur der Potenzialentfaltung für das gesunde Wachstum von Kindern, 23. bis 26. Oktober 2013, Brüssel, Belgien Übersetzung für diesen Link wählen 

23-26/10/2013

Gemeinsam mit der Alliance for Childhood organisiert Learning for Well-Being die gesamteuropäische Unfolding Conference, die Entscheidungsträger und Praktiker zusammenbringt, um zu diskutieren, wie eine Kultur geschaffen werden kann, in der jedes Kind sein einzigartiges Potential entfalten und sich in die Gesellschaft einbringen kann. Die dreitägige Konferenz bietet vielfältige Vorträge und Workshops, inklusive einer Open Space Technology-Sitzung.

17. Oktober: Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut Übersetzung für diesen Link wählen 

15/10/2013

Die Begehung dieses Gedenktages stellt nicht nur eine wichtige Gelegenheit dar, das Bestreben und die Anstrengungen von Menschen zu würdigen, die in Armut leben, sondern auch eine Chance, diesen Menschen mit ihren Sorgen weltweit Gehör zu verschaffen. Die Teilhabe der Armen selbst steht im Mittelpunkt der Feierlichkeiten des Gedenktages, seit dieser von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. In diesem Jahr steht er unter dem Thema „Zusammenarbeiten für eine Welt ohne Diskriminierung: Die Erfahrungen und das Wissen von Menschen in extremer Armut nutzen“ 

 

 

Litauische Ratspräsidentschaft – EU-Konferenz „Psychische Gesundheit: Herausforderungen und Chancen”, 10. - 11. Oktober 2013, Vilnius, Litauen Übersetzung für diesen Link wählen 

09/10/2013

Auf dieser Konferenz kommen rund 200 Experten aus der EU, EU-Kandidatenländern und der Europäischen Freihandelsassoziation zusammen. In Reden soll sowohl die Bedeutung psychischer Gesundheit in allen Politikbereichen als auch der Einfluss gesellschaftlicher Faktoren auf die Entstehung und Entwicklung psychischer Erkrankungen erörtert werden. Besondere Aufmerksamkeit soll der Entwicklung der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen sowie der Analyse von Suchterkrankungen geschenkt werden.

Bemessung der Auswirkungen auf Dienstleistungen für Kinder und Familien („Measuring impact in services for children and families“), Centre for Research on Families and Relationships, 22. Oktober, Edinburgh, Vereinigtes Königreich Übersetzung für diesen Link wählen 

09/10/2013

Im Mittelpunkt dieser eintägigen Konferenz steht die Frage, wie Anbieter sinnvoll Evaluierungen planen und Ergebnisse messen können, um so Informationen darüber zu sammeln, wie sie das Leben von Kindern verändern, ihre eigenen Praktiken verbessern und Förderern zeigen können, wie deren finanzielle Mittel zu all dem beitragen.

ISPCAN (International Society for the Prevention of Child Abuse and Neglect, Internationale Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung) Regionalkonferenz zu Kindesmisshandlun

15-18/09/2013

ISPCANs Regionalkonferenz zu Kindesmisshandlung und –vernachlässigung wird ein Forum sein, in dem die Delegierten den gegenwärtigen Stand der Forschung sowie europäische und internationale Interventionen zu Kindesmisshandlung und –vernachlässigung (CAN) analysieren und diskutieren können. Weitere Schwerpunkte der Konferenz werden aktuelle Themen und Herausforderungen im Zusammenhang mit CAN sein. Zu den Themen dieser viertägigen Konferenz in Dublin gehören Interventionen und Programme für Familien in schwierigen Situationen, Recht und Beteiligung des Kindes, Reformen bei Kinderschutz und Wohlfahrtspolitik sowie der Aufbau einer Evidenzbasis zu CAN.

Konferenz der Britischen Gesellschaft für Demographie 2013, 9.-11. September 2013 in Swansea, im Vereinigten Königreich

09-11/09/2013

Die jährliche Konferenz der Britischen Gesellschaft für Bevölkerungsstudien findet vom 9. Bis 11. September 2013 in Swansea, im Vereinigten Königreich statt. Im Laufe der zweitägigen Veranstaltung wird es zwei Vollversammlungen geben, in deren Verlauf Monica Das Gupta (Weltbankgruppe) zum Thema „Demographie, Geschlecht und Verwandschaft“ sprechen wird. Mary Daly (University of Oxford) wird die politischen Maßnahmen erörtern, die im Vereinigten Königreich und in Europa als Reaktion auf die Entwicklungen der Geburtenraten und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft ergriffen wurden. Zudem gibt es eine Vortragsreihe zu Themen wie Alterung, Familien und Privathaushalte, Geburtenraten und Sterblichkeit. Außerdem wird im Rahmen der Veranstaltung ein Modell- und Methodentraining angeboten.

Ergebnisse des Europäischen Semesters 2013 – Länderspezifische Empfehlungen in den Bereichen Kinder- und Familienpolitik Übersetzung für diesen Link wählen 

30/08/2013

Anlässlich des Europäischen Semesters bespricht sich die Europäische Kommission mit dem Mitgliedsstaaten hinsichtlich des Fortschritts, den diese in Bezug auf die Ziele zu verzeichnen haben, die im Rahmen der gemeinsam beschlossenen Strategie Europa 2020 festgelegt wurden. Im Rahmen dieses jährlichen Zyklus werden nationale wirtschaftliche, soziale und strukturelle Reformen überwacht und koordiniert. Das Semester kommt zum Abschluss, wenn der Rat so genannte Länderspezifische Empfehlungen (LSE) verabschiedet, die von der Kommission ausgesprochen wurden.  Die LSE zielen darauf ab, eine größere Basis für zukünftiges Wachstum nach der Krise zu legen und heben hervor, wie die Länder ihr Wachstumspotenzial sowie die Beschäftigungschancen und Wettbewerbsfähigkeit 2013 und 2014 erhöhen können.

(c) IStock

Kampagne zur „Unterwäsche-Regel“ Übersetzung für diesen Link wählen 

27/08/2013

Aus Statistiken von UNICEF, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht hervor, dass schätzungsweise jedes fünfte Kind in Europa Opfer sexueller Gewalt ist und dass in 70 bis 85 % der Fälle die Kinder den Täter kennen und ihm vertrauen. Mit seiner Kampagne „EINS von FÜNF“ will der Europarat die sexuelle Gewalt gegen Kinder bekämpfen. Einen Teil dieser Kampagne bildet die sogenannte „Unterwäsche-Regel“.

(c) IStock

In Deutschland wurde ein Rechtsanspruch auf Kindertagespflege eingeführt Übersetzung für diesen Link wählen 

27/08/2013

Seit dem 1. August besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege. Jedes Kind zwischen einem und drei Jahren hat nun einen Rechtsanspruch auf diese Art von Unterstützung und die Bundesländer Deutschlands planen, etwa 810.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren in Kindertagesstätten (Kita's) zu schaffen. Dieser Rechtsansatz stimmt mit der Empfehlung der Europäischen Kommission „Investitionen in Kinder“ überein, die im Februar diesen Jahres herausgegeben worden war.

Internationaler Tag der Jugend, 12.08.2013

12/08/2013

Die Resolution 54/120 der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) erklärte 1999 den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend. Dieser Tag dient dazu, weltweit auf die Belange junger Menschen aufmerksam zu machen und ist Teil des größer angelegten Weltaktionsprogramms für die Jugend (WPAY) der Vereinten Nationen. Diese Initiative ruft zu Aktionen auf nationaler Ebene sowie zu internationaler Unterstützung auf, um das Wohlergehen und die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern.

European website on children’s rights

Webseite der Europäischen Union erklärt Kindern die EU und die Rechte des Kindes Übersetzung für diesen Link wählen 

05/08/2013

Im Januar 2012 wurde von der Europäischen Kommission mit der „Kinderecke“ eine besondere Webseite speziell für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Die Webseite beinhaltet neben Informationen zu den Rechten des Kindes auch Spiele, Quizfragen und Informationen rund um die EU und ihre Mitgliedsstaaten. Die Seite wurde das erste Mal in der EU-Agenda für die Rechte des Kindes erwähnt und soll Maßnahmen unterstützen, die sicherstellen sollen, dass Kinder besser und effektiver über ihre Rechte und alle relevanten Vorgehensweisen der EU informiert sind, während sie gleichzeitig auch der Zusammenführung und Modernisierung bereits existierender Informationsinstrumente dient.

young person not in education, employment, or training

UN veröffentlichen Weltjugendbericht: „Youth Employment - Youth Perspectives on the Pursuit of Decent Work in Changing Times” Übersetzung für diesen Link wählen 

26/07/2013

Das Titelbild des zweimal jährlich veröffentlichten Berichts der UN zeigt Kinder, die den Leser direkt anschauen und dabei Kameras hochhalten, ganz so, als wollten sie ihrer Sicht in einem Schnappschuss auf die Welt einfangen.  Dieses Titelbild greift das zentrale Thema dieses Berichts auf: Die Perspektiven der heutigen Jugend in den Fokus zu rücken und deutlich zu machen, wie junge Menschen ihre eigenen Pfade in der Welt im Hinblick auf den Übergang zwischen Schulausbildung und Eintritt in die Arbeitswelt sehen.

child with disability

Die Lage der Kinder der Welt 2013 – Kinder mit Behinderungen (UNICEF 2013) Übersetzung für diesen Link wählen 

16/07/2013

Im Mai 2013 veröffentlichte UNICEF seinen neuesten Bericht zur „Lage der Kinder der Welt “, der sich in diesem Jahr auf Kinder mit Behinderungen konzentriert und auf der Grundlage statistischer Daten aus der ganzen Welt neben einer Analyse der aktuellen Situation auch einen Aktionsplan beinhaltet. Darüber hinaus umfasst er mehrere Artikel aus der Sicht einzelner Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen zu diesem Thema.

the European Commissions released a progress report on the Barcelona targets for childcare provision

Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zu den Barcelona-Zielen Übersetzung für diesen Link wählen 

04/07/2013

Am 3. Juni 2013 hat die Europäische Kommission einen Fortschrittsberichtpdf Übersetzung für diesen Link wählen  zu den Barcelona-Zielen herausgegeben, die 2002 vereinbart wurden, um das Angebot von Betreuungseinrichtungen für Kinder zu verbessern.

Die wichtigsten Erkenntnisse für das Jahr 2010 zeigen, dass nur acht Mitgliedsstaaten die Ziele erreicht haben,  die der Europäische Rat in Barcelonapdf beschlossen hatte. Diese sehen vor, 90% der Kinder im Alter von drei Jahren bis zum schulpflichtigen Alter  und  30% der Kinder, die jünger als drei Jahre alt sind, eine Kinderbetreuung zu bieten. Der Bericht zielt darauf ab, noch einmal zu betonen, wie wichtig es ist, den Zugang zu einer Kinderbetreuungsmöglichkeit zu erleichtern. Dies wird einerseits als frühe Investition in Humankapital gesehen, andererseits als Weg, die Beschäftigung von Frauen zu fördern.

4. Konferenz des Europäischen Netzwerkes für Soziale und Emotionale Kompetenz (ENSEC) vom 3. bis 7. Juli 2013 in Zagreb

03-07/07/2013

ENSEC ist ein Netzwerk, das sich aus Forschern und Fachleuten der EU zusammensetzt, die sich gemeinsam beruflich mit sozialen und emotionalen Fähigkeiten von Kindern und jungen Menschen auseinandersetzen. Das Ziel von ENSEC ist es, Kindern und jungen Menschen zu helfen, die sich mit immer anspruchsvolleren und komplexeren Situationen auseinandersetzen müssen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Weltweit werden junge Menschen und Kinder mit Krieg, Rassismus, Ungleichheit, Migration, dem Auseinanderbrechen von Familien, neuen Technologien und Medien und Umweltproblemen konfrontiert. Es ist das Ziel neuer Richtlinien und Programme, diese Themen anzugehen, um die Ängste und Sorgen junger Menschen zu lindern und ihr Wohlergehen zu gewährleisten. Allerdings muss die Wirksamkeit dieser Richtlinien und Verfahren sorgfältig geprüft werden. Diese Konferenz wird diese wichtigen Themen behandeln und Gelegenheit bieten, sich über Forschung in diesen Bereichen auszutauschen. Weiterführende Informationen finden sich auf der Website von ENSEC.

children and teacher in a classroom

OECD-Bericht zur bestmöglichen Nutzung von Synergien für besseres Lernen Übersetzung für diesen Link wählen 

27/06/2013

Im April 2013 hat die OECD einen 600 Seiten langen Bericht veröffentlicht, der sich schwerpunktmäßig auf die Beurteilung und Bewertung von Schülern in Primar- und Sekundarschulen konzentriert. Mit dem Fokus auf der Beurteilung von Schülern, der Evaluierung von Lehrern, Schulen und Bildungssystemen, werden die Erfahrungswerte von 28 OECD-Mitgliedstaaten analysiert. Der Bericht enthält eine internationale vergleichende Analyse von Schulsystemen sowie eine Analyse von aktuellen politischen Maßnahmen in den OECD-Ländern. Zudem bietet der Bericht ein Rahmenwerk für die Beurteilungserstellung und führt Beispiele für evidenzbasierte politische Maßnahmen an. Eine bemerkenswerte Erkenntnis besteht darin, dass zwischen den OECD-Mitgliedsstaaten noch immer große Unterschiede existieren, wie z. B. in Dänemark und Schweden, wo Schüler in Grundschulen nicht benotet werden, während die numerische Benotung in Ungarn, Italien oder Polen das wesentliche Instrument für die formelle Berichterstattung darstellt.

report on best practices to step sexual violence against abused children to foster child well-being

„ONE in FIVE“ – Datenbank bewährter Praktiken gegen sexuelle Gewalt an Kindern Übersetzung für diesen Link wählen 

18/06/2013

Im Februar 2013 rief der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates eine Initiative ins Leben, die die 200.000 kommunalen und regionalen Behörden der Mitgliedstaaten dazu aufrief, einen Pakt zu unterzeichnen, um gegen sexuelle Gewalt an Kindern vorzugehen. Mit dem Pakt leistet der Kongress seinen Beitrag zur Initiative „ONE in FIVE“ des Europarates, die 2010 ins Leben gerufen wurde und auf Daten basiert, aus denen hervorgeht, dass schätzungsweisepdf jedes fünfte Kind Opfer sexueller Gewalt ist. Die Initiative zielt auf eine verstärkte Umsetzung des Abkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch ab. Die Beteiligung der Kommunalbehörden ist sehr wichtig, damit die Initiative erfolgreich durchgeführt werden kann, da viele entscheidende Themen im Bereich Kinderschutz in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, wie beispielsweise die Reglementierung der Sozial- und Gesundheitsdienste. Es wurde auch eine Online-„Pakt-Plattform” ins Leben gerufen, die dazu gedacht ist, den Fortschritt und die Initiativen der Unterzeichnenden zu verfolgen und die als zentrale Datenbank bewährter Praktiken dienen wird.

Eine Veranstaltung des Family and Parenting Institute: sozialpolitische Auswirkungen auf sozial schwache Familien, 11. Juni, London, Vereinigtes Königreich

11/06/2013

In Zeiten finanzieller Anspannung, die Veränderungen des Sozialsystems und Haushaltskürzungen auf lokaler Ebene zur Folge haben, ist es umso wichtiger geworden, Kinderarmut zu bekämpfen und die finanziell schwächsten Kinder zu unterstützen.Die Konferenzteilnehmer werden ihr Verständnis wichtiger sozialpolitischer Reformen und deren Auswirkungen auf finanziell schwache Familien und Kinder vertiefen. Die Vormittagssitzung konzentriert sich auf Kinderarmut und derzeitige Reformen des Sozialsystems. Im Verlauf der Nachmittagssitzung werden sich die Teilnehmer mit Fallstudien und wirksamen Praxismaßnahmen beschäftigen. Die Teilnehmer werden sich mit Maßnahmen zur Verminderung von Kinderarmut auseinandersetzen und die Situation, in der sich die Kinder befinden, sowie die Erfolge der Kinder verbessern. Die Teilnehmer werden zudem Gelegenheit haben, Kontakte mit Personen aus verschiedenen Bereichen zu knüpfen und Best-Practice-Beispielse zu diskutieren.

children playing at school, (c) IStock

Bildung und Integration von Immigrantenkindern der zweiten Generation in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

30/05/2013

Das Thema Migration spielt eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Ziel, den Herausforderungen, die die europaweite Alterung der Gesellschaft stellt, gerecht zu werden. Jedoch besteht nach wie vor ein Ungleichgewicht zwischen dem sozioökonomischen Status von Migranten und Einheimischen und dieses Ungleichgewicht wurde teilweise an die Generationen weitergegeben, die im Gastland geboren wurden. Die sozioökonomische Situation von Migranten der zweiten Generation mit ausländischem Hintergrund (beide Eltern im Ausland geboren) ist besser als die von Migranten der ersten Generation, jedoch im Vergleich schlechter als die von Menschen ohne Migrationshintergrund. Gemäß Eurostat-Statistiken sind Migranten der zweiten Generation (Personen, die im Gastland geboren wurden; ein Elternteil oder beide Eltern wurden im Ausland geboren) im Hinblick auf Bildungserfolge, Einkommen und Beschäftigungsquoten im Nachteil. Einige dieser Nachteile konnten ausgeglichen werden oder haben sich sogar im Falle von Migranten der zweiten Generation mit einem „gemischten Hintergrund“ (ein Elternteil wurde im Ausland geboren), teilweise ins Gegenteil verkehrt. Allerdings bestehen je nach Mitgliedstaat große Unterschiede bezüglich des Bildungsniveaus von Migranten der zweiten Generation.

(c) IStock

Veranstaltung der irischen Ratspräsidentschaft zum Sozialinvestitionspaket Übersetzung für diesen Link wählen 

30/05/2013

Anfang Mai 2013 fand unter der Schirmherrschaft der irischen EU-Ratspräsidentschaft eine hochrangige Konferenz in Leuven statt. In diesem Rahmen wurde Vertretern der Zivilgesellschaft, Beamten der Mitgliedstaaten sowie zentralen Interessensvertretern das Sozialinvestitionspaket vorgestellt.  Mehrere Programmredner verschiedener wichtiger europäischer Institutionen nahmen an der Veranstaltung teil, unter anderem der Präsident der Europäischen Kommission, der Präsident des Europäischen Rates und der EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. EU-Kommissar László Andor hielt eine Redepdf Übersetzung für diesen Link wählen  über die Hintergründe des Sozialinvestitionspaketes. Die Konferenz war schwerpunktmäßig auf drei Aspekte ausgerichtet, die im Zusammenhang mit dem Paket von Bedeutung sind, unter anderem das Thema „Investition in Menschen“, soziale Innovation und die Bedeutung von NGOs, sowie die Beteiligung junger Menschen an der europäischen Sozialgesellschaft von morgen.

Gesundheitsforschung für Kinder, der Schlüssel für eine gesündere europäische Gesellschaft. 30./31. Mai 2013, Dublin, Irland

30-31/05/2013

Die RICHE- und CHICOS-Projekte veranstalten zusammen mit TACTICS und EURO-PERISTAT eine gemeinsame Begegnung zum Thema europäische Gesundheitsforschung für Kinder. Führende Forscher und Mediziner, politische Entscheidungsträger und Fürsprecher werden Wege des Fortschritts besprechen und dazu beitragen, die Landschaft künftigen europäischer Investitionen in die Gesundheit von KIndern. Die irische Ministerin für Kinder- und Jugendangelegenheiten Frances Fitzgerald und Patricia Reilly, Kommissarin des Kabinetts von Geoghegan­Quinn (DG-Forschung) werden an der Eröffnungs- und Abschlussssitzung teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Joint Council – jährliches Symposium zum Thema Kinderfürsorge, 20-22 Mai 2013, New York, 2013

20-22/05/2013

Eine positive Kindesentwicklung und starke Systeme zum Schutz von Kindern werden gegenseitig gestärkt und haben bedeutende wirtschaftliche Vorteile für Kinder, besonders für jüngere Kinder. Das Symposium führt jedes Jahr rund 200 Fachkräfte aus den Bereichen der Kinderfürsorge, Adoption und Waisenfürsorge zusammen. Drei Tage lang werden Informationen gesammelt, Gedanken ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Bei der diesjährigen Konferenz sollen Workshops die Gelegenheit bieten, die Bedürfnisse von Kindern in Ländern wie Haiti, Indien, Äthiopien und China zu besprechen sowie weitere Themen wie die Übertragung größerer finanzieller Verantwortung an Organisationen, Gesundheits- und Ernährungsproblem, Waisenfürsorge und die Adoption zwischen Ländern anzugehen. Zu den Referenten gehören Vertreter nationaler und internationaler gemeinnütziger Organisationen sowie Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger dieser Bereiche. Weitere Informationen und Anmeldung sind hier erhältlich.

Buchveröffentlichung: „No time for children: Fertility Rates and Population Decline“, 15. Mai, Brüssel, Belgien

15/05/2013

Die Autoren von „No time for children“, Prof. Ann Buchanan (Leiterin des Centre for Research into Parenting and Children, University of Oxford, Vereinigtes Königreich) und Dr. Anna Rotkirch, (Forschungsleiterin des Population Research Institute, Väestöliitto, Finnland), werden das Buch im Europäischen Parlament in Brüssel vorstellen. Es handelt von der weltweit spürbaren Verringerung der Geburtenraten und dem möglichen Bevölkerungsrückgang bis zum Jahr 2050. Die Autorinnen setzen sich mit den möglichen Auswirkungen dieser Entwicklung auf den Arbeitsmarkt, auf Frauen und Kinder, auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie auf die Wirtschaft auseinander. Die Veröffentlichung, in deren Rahmen weltweit geforscht wurde, zielt darauf ab, Antworten auf Fragen zu den Themen Alterung der Gesellschaft und sinkende Erwerbsbevölkerung zu geben. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, einen Einblick in die aktuellen Forschungsergebnisse der Autorinnen zu gewinnen und zu erfahren, was Entscheidungsträger, unter anderem Daniela Bankier (Abteilungsleiterin, DG Justice), Dagmar Schumacher (Leiterin UN WOMEN) und Mary Collins (European Women’s Lobby), zu diesen Themen zu sagen haben.

child looking at computer screen, (c) IStock

Kinder in der EU vor Online-Gefahren schützen Übersetzung für diesen Link wählen 

08/05/2013

Die Umwelt, in der Kinder heutzutage leben, unterscheidet sich grundlegend von der, in der ihre Eltern aufgewachsen sind. Zu den bedeutendsten generationsübergreifenden Veränderungen gehört die zunehmende Bedeutung virtueller Umgebungen im privaten sowie im Bildungsbereich. Sie wirkt sich merklich auf das Maß an körperlicher Aktivität von Kindern sowie auf ihre Sozialisierung aus und stellt eine Herausforderung für Verhaltensmodelle vergangener Generationen dar. Die Online-Aktivitäten der Kinder halten neue Gefahren bereit und machen Kinder auf eine Art und Weise angreifbar, die Ihren Eltern und Lehrern nicht vertraut ist. Die Europäischen Institutionen und EU-finanzierte Projekte gehen immer stärker die Risiken für und die Sicherheit von Kindern im Online-Bereich an.

children playing outside, (c) IStock

UNICEF-Report Card 11 über das Wohlbefinden von Kindern in Industriestaaten Übersetzung für diesen Link wählen 

08/05/2013

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat vor Kurzem eine Report Cardpdf veröffentlicht, die die Erfolge von 29 der am meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften der Welt bezüglich des Wohlergehens von Kindern vergleicht. Der Bericht stützt sich auf international erhobene Daten aus den Jahren 2009 und 2010 und bewertet Wohlergehen anhand von fünf Bereichen: Bildung, Wohnen und Umwelt, materielles Wohlergehen, Gesundheit und Sicherheit sowie Lebensweise und Risiken. Die Report Card besteht aus drei Teilen: einem Länder-Ranking, einem Überblick darüber, wie Kinder selbst ihr Wohlergehen einschätzen und einer Darstellung der Veränderungen, die sich seit der 2007 von UNICEF veröffentlichten Report Card zu demselben Thema in Bezug auf das Wohlergehen von Kindern haben verzeichnen lassen. Im Großen und Ganzen ist den Daten zu entnehmen, dass sich - unabhängig vom Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (BIP) - für die meisten Indikatoren für das Wohlergehen von Kindern Verbesserungen verzeichnen lassen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf mittel- und osteuropäische Länder der Fall.

Politischer Runder Tisch von Eurochild & UNESCO zum Thema „Family and Parenting Support“ (Unterstützung von Familie und Eltern)

07/05/2013

Ziel der Veranstaltung ist die Förderung eines breiteren Verständnisses von Maßnahmen zur Unterstützung von Familie und Eltern auf EU-Ebene und der gewonnenen Erfahrungen sowie von Möglichkeiten zu deren Umsetzung, wobei der Schwerpunkt auf politischen Implikationen liegen wird. Die Unterstützung von Eltern sowie die allgemeine und berufliche Bildung und die Stärkung von Familien- und Gemeindenetzwerken stellen grundlegende Voraussetzungen für die Förderung des Wohlergehens und der Entwicklung von Kindern dar. Ein weiteres wichtiges Thema werden die Benachteiligung in früher Kindheit sein, die sich in späteren Lebensabschnitten verstärken kann, sowie die Suche nach gemeinsamen Zielen zur Überwindung dieser Probleme. Ein Konzeptpapier und der Programmentwurf sowie weitere Informationen, die die Anmeldung zu dieser Veranstaltung betreffen, sind hier zu finden.

Das Demografie-Forum 2013: Fokus auf die Verbesserung der Beschäftigungslage durch soziale Investitionen, 6-7 Mai 2013, Brüssel, Belgien

06-07/05/2013

Am 6. und 7. Mai 2013 wird das Vierte, alle zwei Jahre stattfindende Demografie-Forum in Brüssel etwa 300 Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Politiker sowie Nichtregierungsorganisationen zusammenführen. Der Schwerpunkt wird auf den demografischen Aspekten des im Februar 2013 verabschiedenten Sozialen Investitionspaketes liegen, das den Mitgliedsstaaten helfen soll, die Probleme der Armut und des sozialer Ausgrenzung durch Investitionen in Humankapital und Beteiligung am Arbeitsmarkt zu bekämpfen. Auf dem Programm des zweitägigen Forums stehen Keynote Speeches und Workshops zum Potenzial der Sozialpolitik und den Mittel, diese zu verwirklichen, die damit verbundenen Kosten. Darüber hinaus sollen auch die verbesserte Beteiligung bestimmter Gruppen am Arbeitsmarkt und die Steigerung der „demografischen Dividende“ in Europa durch längere Berufstätigkeit angesprochen werden.

young people, children and social inclusion, (c) IStock

EU-Jugendkonferenz mit den Schwerpunkten Jugendarbeitslosigkeit und soziale Inklusion Übersetzung für diesen Link wählen 

25/04/2013

Die EU-Jugendkonferenz, die vom 11. bis 13. März 2013 stattfand, bildete den Höhepunkt bildete den Höhepunkt des Programmes für den irischen Ratsvorsitz im Bereich Jugend sowie der Konsultationen zwischen 11.000 jungen Menschen und 10 Nichtregierungsorganisationen aus 27 EU-Mitgliedsstaaten. 150 Jugendliche aus 27 Mitgliedstaaten nahmen gemeinsam mit Ministerin Frances Fitzgerald und EU-Kommissarin Androulla Vassiliou an der Konferenz in Dublin teil. Ein Hauptschwerpunkt der Tagung war auf das Thema Arbeitslosigkeit als größte Herausforderung für die soziale Eingliederung junger Menschen gelegt.

Rundtischgespräch zum Thema „Grandparents as carers - Trends and support services in Europe“ (Großeltern als Betreuer – Tendenzen und flankierende Dienstleistungen in Europa)

24/04/2013

Eurochild und AGE Platform Europe veranstalten ein Rundtischgespräch am Europäischen Parlament zum Thema „Grandparents as carers - Trends and support services in Europe“, das unter der Leitung des österreichischen MdEP K. Heinz Becker stehen wird. Eurochild führte zudem 2012 eine Studie zu dem Beitrag durch, den Großeltern in ganz Europa innerhalb der Familien leisten. Darin wird auf familienpolitische Maßnahmen mit Bezug auf Großeltern sowie auf zentrale Politikmaßnahmen verwiesen, mit denen die Rolle von Großeltern als Betreuer bei der Unterstützung von Großfamilien anerkannt wird.

IMPALLA-ESPANET Internationale Konferenz: Bausteine für gesellschaftliche Teilhabe: empirische Befunde aus der Sozialpolitikforschung, 18-19 April 2013, Luxemburg

18-19/04/2013

Die gemeinschaftliche Konferenz IMPALLA-ESPANET behandelt einige der zentralen Fragen der heutigen Sozialpolitik: Welches sind die wesentlichen Bausteine für eine integrative Gesellschaft im Wohlfahrtsstaat und wie könnten Bildung und Familienkapital eine integrative Gesellschaft unterstützen? Vor dem Hintergrund demografischen Drucks, wirtschaftlicher Stagnation und fiskalen Zwängen, sollte die bewährte europäische und globale Praxis für Sozialreformen von großem Interesse für politische Entscheidungsträger im Bereich der Sozialpolitik sein. Diese Konferenz wird den interdisziplinären Dialog zwischen akademischen Forschern und Politikanalysten fördern. Es werden Vorschläge zur Kinder- und Familienpolitik zu Themen wie Gesundheit und Wohlbefinden, Familiengründung und Kinderfürsorge vorgestellt und debattiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Child receives vaccination in clinic

Recht auf Gesundheit: Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CRC) veröffentlicht einen neuen Allgemeinen Kommentar Übersetzung für diesen Link wählen 

16/04/2013

Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, zudem derzeit 18 unabhängigen Experten gehören, die die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Vertragsstaaten überwachen, hat seine 15. Allgemeine Bemerkung veröffentlicht, welche das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheitpdf (Artikel 24) zum Inhalt hat. Die Konvention klärt die Bürgerrechte sowie die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Rechte von Kindern. Sie definiert Kinder als Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen haben, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendende nationale Recht nicht früher eintritt. .

Gemäß Artikel 24 der Konvention, erkennen die Vertragsstaaten „das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit sowie auf Inanspruchnahme von Einrichtungen zur Behandlung von Krankheiten und zur Wiederherstellung der Gesundheit“ an. Sie „bemühen sich sicherzustellen, dass keinem Kind das Recht auf Zugang zu derartigen Gesundheitsdiensten vorenthalten wird.“ Die 15. Allgemeine Bemerkung dient den Vertragsstaaten und anderen Vertantwortungsträgern (staatlichen und nicht staatlichen Einrichtungen, Privat- und Förderorganisationen) aller Verwaltungsebenen als Leitfaden und soll sie dabei unterstützen, das Recht des Kindes auf Gesundheit zu respektieren, zu schützen und zu realisieren.

Internationaler Tag der Straßenkinder, 12. April

12/04/2013

Die Initiative „Internationaler Tag der Straßenkinder“ wurde 2011 ins Leben gerufen und soll Politiker, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmensvertreter für die Bedingungen sensibilisieren, denen Straßenkinder in der ganzen Welt ausgesetzt sind. Gründe für die Obdachlosigkeit von Kindern sind Armut, Vernachlässigung oder das Auseinanderbrechen von Familien. Ziel des Internationalen Tages ist es, Regierungen die Bedürfnisse von Straßenkindern vor Augen zu führen und sie dazu zu ermutigen, diesen zu helfen. Im Rahmen des Internationalen Tages 2013 finden 71 Veranstaltungen in 37 Ländern statt. Zudem wird es eine Petition „zur Anerkennung eines Tages“ geben, die die Vereinigten Nationen dazu auffordern soll, den Internationalen Tag der Straßenkinder offiziell anzuerkennen.

Jugendpolitische Zusammenarbeit in Südosteuropa: Ein Symposium über die Bedeutung von Informations- und Beratungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Förderung sozialer Inklusion junger M

10/04/2013

Das Symposium wurde von der Jugendpartnerschaft des EU-Europarates, dem kroatischen Ministerium für Sozialpolitik und Jugend, ERYICA und SALTO RC SEE ausgerichtet. Informations- und Beratungsmöglichkeiten können jungen Menschen dabei helfen, ihre Rechte wahrzunehmen und sie davor bewahren, zu ausgegrenzten Bürgern der Gesellschaft zu werden. Informationen müssen leicht zugänglich gemacht werden und verständlich formuliert sein, damit sie jungen Menschen einen Mehrwert bieten und diese stärken können. Dank moderner Technologien bieten sich vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen über Informationen zu Beratungsmöglichkeiten in Kenntnis zu setzen. Professionelle Jugendarbeiter/innen spielen in diesem Prozess nach wie vor eine wesentliche Rolle. Das Symposium hat staatliche Partnerschaften mit Stakeholdern untersucht, um festzustellen, inwieweit bereits bestehende informierende und unterstützende Beratungsangebote für junge Menschen optimiert werden können.

Investing in Children: Breaking the Cycle of Disadvantage (Investitionen in Kinder – Den Kreislauf der Benachteiligung durchbrechen) (geschlossene Veranstaltung)

10/04-11/03/2013

Ziel dieser Veranstaltung ist die Förderung der Handlungskompetenz der Mitgliedsorganisationen von Eurochild bei der Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen nationalen und regionalen Regierungen bezüglich der Empfehlung der Kommission „Investitionen in Kinder – Den Kreislauf der Benachteiligung durchbrechen“, die die wachsende Kinderarmut in Europa thematisiert. Gemeinsam mit UNICEF und dem Europäischen Armutsnetzwerk (EAPN) organisiert Eurochild eine Veranstaltungsreihe zur Stärkung der Zivilgesellschaft und des politischen Engagements im Kampf gegen Kinderarmut. Als Gastredner und Gastgeber werden u. a. Frances Fitzgerald, die irische Ministerin für Kinder- und Jugendfragen, sowie Joan Burton, Ministerin für soziale Sicherheit, vertreten sein.

child speaking up

Das Eurochild-Projekt „Speak up!“ für die Rechte des Kindes Übersetzung für diesen Link wählen 

02/04/2013

Eurochild ist ein Netzwerk europäischer Organisationen und Partnerschaften (aus Polen, Schweden, den Niederlanden, Großbritannien, Irland, Griechenland und Bulgarien), dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Rechte von Kindern zu fördern. Mit der finanziellen Unterstützung des Programms für Grundrechte und Unionsbürgerschaft der Europäischen Kommission, konnte Eurochild das zweijährige Projekt mit dem Titel „Speak up!“ durchgeführen. Das oberste Ziel dieses Projektes bestand darin, zu untersuchen, wie Kinder ihre eigenen Rechte wahrnehmen, wie diese Rechte geschützt werden können und wie sie sich nach Meinung der Kinder in der nationalen und europäischen Politik niederschlagen.

plant held in hands

Kommissar László Andor äußert sich zum Paket für Sozialinvestitionen (SIP) und zur Rolle der Europäischen Plattform für Investitionen in Kinder (EPIC) Übersetzung für diesen Link wählen 

13/03/2013

László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, hielt kürzlich auf der Konferenz des Europarates zum Thema „Armut und Ungleichheit in Gesellschaften mit Menschenrechten“ in Straßburg eine Rede zur Bekämpfung von Armut und zur Bewahrung der Demokratie durch soziale Investitionen. László Andor betonte, das Ziel des von der Europäischen Kommission (EK) am 20. Februar 2013 verabschiedeten Pakets für Sozialinvestitionen (SIP) bestehe darin, die Beschäftigungsquote zu erhöhen, bei den Sozialausgaben Verbesserungen zu erzielen, für eine gerechtere Besteuerung zu sorgen und damit Ungleichheiten zu überwinden und die Armut europaweit zu bekämpfen. Das Paket sieht einen integrierten Rahmen für eine Reform der Sozialpolitik vor, wobei es sich auf die bewährten Verfahren der Mitgliedstaaten stützt und zu mehr Effizienz bei der Umsetzung der politischen Ziele auffordert.

father and child walking

Die Konferenz der Confederation of Family Organisations in the European Union (Konföderation von Familienorganisationen in der Europäischen Union, COFACE) zum Thema „Gefährdete Familien – Was kann Europa tun?“ 4. und 5. Februar 2013 Übersetzung für diesen Link wählen 

08/03/2013

Die Konferenz „Gefährdete Familien – Was kann Europa tun?“ wurde von der irischen Ratspräsidentschaft der EU gemeinsam mit COFACE und der Irish Countrywomen’s Association im Dublin Castle veranstaltet und konzentrierte sich auf die am stärksten gefährdeten Familien in der EU, die angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen und sozialen Klimas von Armut und Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt bedroht sind.  In Zeiten der Kosteneinsparung besteht für diese Familien verstärkt Gefahr, keinen Zugang zu Wohnraum sowie Sozial- und Gesundheitsdiensten zu haben, und die Diskussionen während der Konferenz drehten sich in der Hautsache darum, wie diese Herausforderungen angegangen werden können.  Das Ziel, gefährdeten Familien in Europa eine Plattform zu geben, wurde realisiert und die Roadmap for Vulnerable Families 2020 (Roadmap für gefährdete Familien 2020) war eines der wichtigen Ergebnisse der Konferenz.

father and child, and work-life balance

Die Kampagne 2014 der Confederation of Family Organisations in the European Union (Konföderation von Familienorganisationen in der Europäischen Union, COFACE): Europäisches Jahr der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben Übersetzung für diesen Link wählen 

08/03/2013

COFACE untersucht nicht nur, wie Familien leben und welchen Problemen sie gegenüberstehen, sondern versucht auch die Politikgestaltung dahingehend zu beeinflussen, dass das Leben von Frauen, Männern und Kindern glücklicher verläuft und ihnen die Entscheidungen, die sie treffen, leichter gemacht werden.  COFACE hatte bereits 2010 vorgeschlagen, 2014 zu dem Jahr zu machen, in dessen Mittelpunkt das Wohlergehen der Familie steht.  Nachdem COFACE und seine Mitglieder sich nach diesem ersten Vorschlag sehr dafür eingesetzt hatten, 2014 zum Europäischen Jahr der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben zu machen, erhielten sie nun positive Reaktionen vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission.  Während ein Schwerpunkt des Jahres darauf abzielt, die Fertigkeiten des einzelnen besser auf die jeweilige Arbeit abzustimmen, besteht ein weiteres Anliegen darin, Wohlergehen und Leben der europäischen Bürger zu verbessern. COFACE hofft, dass das Jahr 2014 positive Veränderungen für Familien in Europa einläuten wird.

ILO Aufruf zu Beiträgen zum Weltjugendbericht 2013 der Vereinten Nationen - Jugendmigration und Entwicklung

23/01-22/02/2013

Die UN hat einen Aufruf zu Beiträgen von jungen Leuten (zwischen 15 und 35) veröffentlicht.  Beiträge und Perspektiven werden in die Erstellung des UN-Weltjugendberichts 2013 einfließen, wo der Bericht die Erfahrungen junger Leute anhand echter Beispiele darlegen wird.  Die Teilnahme kann durch Ausfüllen eines Online-Fragebogens über die Erfahrungen von jungen Migranten und Kindern von Immigranten oder durch eine Befragung zur Ermittlung bewährter Praktiken zur Jugendmigration erfolgen. Die Beitragenden werden zudem aufgefordert, Illustrationen und Animationen einzusenden, die ebenfalls in den Bericht aufgenommen werden sollen. Das Projekt umfasst auch eine Reihe von Diskussionen unter Leitung von Experten und plant Google+ Hangouts zu veranstalten, um das Bewusstsein über das Thema und den Bericht zu erhöhen und Beiträge von jungen Leuten zu erhalten.

child sitting on stairs, child poverty and well-being

Kinderarmut und sozialer Ausgrenzung und zur Förderung des kindlichen Wohlergehens Übersetzung für diesen Link wählen 

13/12/2012

Im Rahmen der Strategie Europa 2020 plant die Europäische Kommission eine Empfehlung zu Kinderarmut zu veröffentlichen. Zur Erstellung dieses Dokuments hat die Kommission mit Vertretern der Mitgliedsstaaten innerhalb des Ausschusses für Sozialschutz (SPC) zusammengearbeitet. Am 27. Juni 2012 nahm der SPC einen beratenden Bericht an die Europäische Kommission (EK) zu der Empfehlung mit dem Titel 'Tackling and Preventing Child Poverty, Promoting Child Well-being'  (Bewältigung und Prävention von Kinderarmut, Förderung des kindlichen Wohlergehens) an, der in die 'Council Conclusions on Preventing and tackling child poverty and social exclusion and promoting children's well-being'pdf (Schlussfolgerungen des Rates zur Prävention und Bewältigung von Kinderarmut und sozialer Ausgrenzung und zur Förderung des kindlichen Wohlergehens) einging. Nach der Herausgabe der Schlussfolgerungen des Rates wird erwartet, dass die Kommission bis Ende 2012 über die endgültige Empfehlung zur Kinderarmut abgestimmt haben wird.

children standing outside

ESN kommentiert den Bericht des Ausschusses für Sozialschutz für die Europäische Kommission: die Perspektive lokaler Sozialdienste für Kinder Übersetzung für diesen Link wählen 

10/12/2012

Das Network of European Social Services (ESN, Netzwerk europäischer Sozialdienste)  hat seine Analyse des Beraterberichts des Ausschusses für Sozialschutz (SPC) für die Europäische Kommission zur Bekämpfung und Verhinderung von Kinderarmut und der Förderung des Wohls aller Kinder  veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Kommentare des ESN stehen der Zugang zu Qualitätseinrichtungen für Kinder sowie das Ausmaß, in dem ihnen dem Bericht zufolge bei den öffentlichen Dienstleistungsträgern Gehör und Berücksichtigung verschafft werden sollten.
Aus der Perspektive des ESN sollte die Empfehlung benachteiligte Kinder, mit denen die lokalen Sozialeinrichtungen (Mitglieder des ESN) normalerweise zu tun haben, in den Vordergrund rücken. Um einen Text zu erstellen, der diese Priorität wiedergibt, hat das ESN vorgeschlagen, dass eine Reihe von übergreifenden Prinzipien in der Empfehlung erneut bestätigt werden.

family with children walking

Eurochild-Kompendium zur Familien- und Kinderförderung Übersetzung für diesen Link wählen 

06/11/2012

Eurochild veröffentlichte kürzlich ein Sammelwerk pdfüber inspirierende Praktiken im Bereich Frühintervention bei der Familien- und Kinderförderung angesichts der  finanziellen Belastung, denen Jugend- und Familienhilfsdienste in Europa gegenüberstehen. Die Autoren stellten verschiedene Praktiken zusammen, die positive Auswirkungen für Kinder und Familien hatten und erarbeiteten 12 Fallstudien, die auf einem fünfjährigen Austausch zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union basieren. Sie formulieren drei Kernempfehlungen: die Unterstützung von Kindererziehung sollte Teil einer breiteren Strategie zur Bekämpfung der Ursachen von Armut und der Förderung der Kinderfürsorge sein; Stützdienste für Kindererziehung und Familien sollten ermächtigend sein und auf der Kinderrechtsstrategie basieren. Außerdem betont der Bericht die Wichtigkeit einer ausgewogenen und kritischen Perspektive in Bezug auf eine Evidenzbasis anstelle eines Schwerpunkts auf spezifische Methodologien.

mother and child

Neurowissenschaft erklärt die Auswirkung von Armut auf die frühkindliche Entwicklung des Gehirns Übersetzung für diesen Link wählen 

02/11/2012

Fortschritte in der neurologischen Forschung vermitteln neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Armut auf die frühkindliche Entwicklung und werfen äußerst wichtige Fragen in verschiedenen Bereichen wie Bildung und Gesundheit bis hin zu Sozialfürsorge und Jugendstrafrecht auf.

Seit Jahrzehnten untersuchen Sozialwissenschaftler die Verbindungen zwischen Armut in der Familie und den späteren Folgen für die Kinder. Aufgrund des technologischen Fortschritts in den vergangenen Jahrzehnten konnten Sozial- und Neurowissenschaftler ein besseres Verständnis der Auswirkungen, die der sozioökonomische Statuspdf eines Kindes auf die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten hat, ebenso wie die Auswirkungen von Mangelernährung, erlangen. Die Wichtigkeit dieser Verbindung bringt Implikationen für Politiken mit sich, die zur Verringerung der Armut und der sozialen Ausgrenzung in den USA und Europa, jedoch auch von internationalen Organisationen wie der OECD pdfdurchgeführt werden.

 

father and child playing

Vaterschaft: Elternschaftsprogramme und Politik Übersetzung für diesen Link wählen 

24/10/2012

Die Vater-Kind-Beziehung trägt zur positiven emotionalen Entwicklung und zu Gesundheit und Wohlbefinden des Kindes bei; daher ist sie eine wichtige Komponente in der Entwicklung des Kindes. Darüber hinaus ist es für die Gesundheit und das psychologische Wohlbefinden der Mütter wichtig,  dass sie die Unterstützung ihres Partners bei der Kindererziehung spüren. In der Studie Fatherhood: Parenting Programmes and Policy – A Critical Review of Best Practice („Vaterschaft: Elternschaftsprogramme und -politiken: eine kritische Analyse der bewährten Praktiken“, von Fiona McAllister und Adrienne Burgess  (2012) [NO] wurden von der britischen Expertenkommission Fatherhood Institute (Institut für Vaterschaft) Politiken und Programme kritisch betrachtet, die „die Beteiligung des Vaters bzw. einer vater-ähnlichen Person von der vorgeburtlichen Periode bis hin zum achten Lebensjahr ihres Kindes  fördern und erleichtern, um nachweisen zu können, wie diese Programme sich potenziell auf Probleme wie Gewalt in der Familie, Kindesmissbrauch oder die Beeinträchtigung der Gesundheit und der Lernleistungen des Kindes auswirken“ (S. 5). Die Studie bietet ebenfalls Politikempfehlungen und Vorschläge für künftige Forschungsprojekte.

Kinder können die Welt verändern: Wie können Kinder wirksam beitragen? 24. bis 30. Juli 2013, Caux/Schweiz Übersetzung für diesen Link wählen 

21-24/10/2012

Die Rechte und Teilnahme der Kinder zu verbessern ist ein wichtiger Bestandteil der EG-Empfehlung: "In Kinder und Jugendliche investieren -  den Kreislauf der Benachteiligungen durchbrechen". Im Zuge der großen Nachfrage nach Wissensaustausch und Förderung praxisbewährter Methoden zur Verbesserung der Teilnahme von Kindern organisieren "Initiatives of Change" und "The Child to Child Trust" vom 24. bis 30. Juli 2013 in Caux/Schweiz die erste einer Reihe von jährlich stattfindenden Veranstaltungen zu diesem Thema. Bei dem fünftägigen Kongress,  in dessen Mittelpunkt die Verbesserung und Steigerung der Teilnahme von Kindern steht, sollen Betroffene wie internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, pädagogische Bewegungen, Betreuer, Familien, Erwachsene und Kinder zusammengebracht werden. In sieben Workshops geht es um Themen, die sich vom "Child to Child"-Ansatz zur Teilnahme bis hin zur Arbeit mit Kindern im schulischen und außerschulischen Bereich erstrecken. Die Veranstaltung befasst sich mit den zentralen Bereichen im Leben eines Kindes, wie z. B. Bildung (sowohl formell als auch informell), Schutz und Sicherheit sowie Gesundheit. Der Kongress bietet zudem praxisorientierte Weiterbildung und moderierte Diskussionen zur Reflexion der gesellschaftliche Inklusion mit dem Ziel, die Teilnahme aus der Sicht des Kindes besser zu verstehen.

puppets illustrating domestic violence in families

Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt Übersetzung für diesen Link wählen 

10/10/2012

Die Konvention des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt wurde am 11. Mai 2011 in Istanbul zur Unterzeichnung aufgelegt. Es ist das erste europäische Rechtsmittel zur Schaffung eines umfassenden gesetzlichen Rahmens zum Schutz von Frauen vor jeder Art von Gewalt. Am 27. September 2012 wurde Italien der dreiundzwanzigste Mitgliedstaat des Europarates, der das Übereinkommen unterzeichnete, und am 14. März 2012 war die Türkei der erste Mitgliedstaat des Europarates, der es ratifizierte. Das Übereinkommen tritt in Kraft, sobald es von zehn Ländern ratifiziert worden ist, wobei acht davon Mitgliedstaaten des Europarates sein müssen.

family cycling outside

Das Wohlergehen der Familie: Europäische Perspektiven Übersetzung für diesen Link wählen 

25/09/2012

Die Auswirkungen des demographischen Wandels und des wachsenden Anteils von Frauen an der werktätigen Bevölkerung auf die Familienstruktur sind bereits seit einiger Zeit Schwerpunkt von Forschung und Politikgestaltung. Weniger ist darüber bekannt, wie diese Trends sich auf das Wohlergehen der Familie auswirken. Eine neue Ausgabe der Sammlung von Forschungsberichten mit dem Titel Family Well-Being: European Perspectives ( Das Wohlergehen der Familie: Europäische Perspektiven) (Springer-Forschungsserie Sozialindikatoren, Band 49, geplante geplante Herausgabe: 2013) ‚stopft ein gähnendes Loch in den von Sozialwissenschaftlern entwickelten Methoden zur Messung des „Wohlergehens“, welche bis heute keine gezielte Messung dieser Variable für Familiengruppen aufweisen’ (S. 1). Dieses Buch ist insbesondere in diesen Zeiten der Sparmaßnahmen gefragt, wo die Politikbemühungen zur Bekämpfung einer schwachen Wirtschaft in ganz Europa tiefgreifende Auswirkungen auf Kinder, ältere Menschen, Immigranten und andere schwache und benachteiligte Bevölkerungsgruppen haben kann.

child behind glass

Das internationale Daphne-Projekt: Prävention und Bekämpfung von Kindermissbrauch: Was funktioniert? Ein Überblick der regionalen Ansätze, des Austausches und die Forschung. Abschlussbericht Übersetzung für diesen Link wählen 

25/09/2012

Im Jahr 2011 wurde das Niederländische Jugendinstitut in Partnerschaft mit Organisationen in Deutschland, Ungarn, Portugal und Schweden im Rahmen des „Daphne III“-Programms der Europäischen Kommission mit einem zweijährigen Projekt zum Thema „Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche, Frauen, Opfer und Risikogruppen“ beauftragt. Der genaue Titel des Projektes lautet: „Prävention und Bekämpfung von Kindermissbrauch: Was funktioniert? Ein Überblick der regionalen Ansätze, den Austausch und die Forschung.“ Ziel des Projektes ist der Vergleich von Politiken und Praktiken über die Prävention von Kindermissbrauch und   -vernachlässigung in Europa. Das Projekt hat auch eine Forschungskomponente über die Erfahrung von Eltern mit Programmen. Der Abschlussbericht von Arbeitsfluss Eins (siehe unten) konzentriert sich auf Strategien in allen beteiligten Ländern, von der Prävention bis hin zur Behandlung.

grandparents with baby, and their role in childcare, © Istock

Max-Planck-Institut veröffentlicht zwei Studien zum Thema Kinderbetreuung durch Großeltern in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

30/08/2012

Die Rolle von Großeltern in der Kinderbetreuung stellt ein Schlüsselthema für die Familienpolitik in der Konfrontation demografischer Wandlungen vor dem Hintergrund dessen Bedeutung für berufstätige Eltern im heutigen Europa dar. Die zwei hier präsentierten Studien, die kürzlich vom Max-Planck-Institut veröffentlicht wurden, analysieren Daten aus europaweiten Umfragen, die einerseits die Bedeutung von Werten und Normen, die bei der Ermittlung der Rolle, die Großeltern bei der Kinderbertreuung einnehmen, und andererseits den Einfluss der verfügbaren Unterstützung vonseiten der Großeltern auf die Erwerbsbeteiligung junger Mütter untersuchen.

Mit wachsender Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt auch der Bedarf an Kinderbetreuung. Die EU setzte im Jahr 2002 beim „Gipfel in Barcelona“ die folgenden Ziele Übersetzung für diesen Link wählen  für die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungs-Einrichtungen: 33% für Kinder unter 3 Jahren und 90% für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Pflichtschulalter. Die Verfügbarkeit öffentlicher, formaler Kinderbetreuungsplätze variiert jedoch stark von Land zu Land. Derzeit reichen die Anmeldungsquoten der EU-15-Staaten bei Kinderbetreuungsstätten für Kinder unter 3 Jahren von 3 % (Griechenland) bis hin zu über 60% (Dänemark).

Hinsichtlich informaler Kinderbetreuung stellen Großeltern mit Abstand die wichtigsten Kinderbetreuer innerhalb Europas dar. Ihre Rolle in der Unterstützung junger Eltern hat demzufolge einen großen Einfluss auf die Realisierung der Ziele der europäischen Beschäftigungspolitik.

holding hands, © Istock

Eurochilds Organisationen führen eine gegenseitige Begutachtung (Peer Review) von Praktiken durch: Frühzeitige Intervention und Prävention im Bereich der Familienunterstützung Übersetzung für diesen Link wählen 

28/08/2012

Eurochild organisierte im Rahmen der thematischen Arbeitsgruppe für Familien- und Elternunterstützung ein gegenseitiges Austauschseminar (Peer Review) , welches vom 30. Mai bis zum 1. Juni in Belfast, Nordirland, stattfand.

flags from around the world, © Istock

Vorbereitungen für den 20. Jahrestag des Internationalen Jahres der Familie, 2014: Expertentreffen in New York und Brüssel Übersetzung für diesen Link wählen 

01/08/2012

Im Rahmen der Vorbereitungen für den 20. Jahrestag des Internationalen Jahres der Familie im Jahr 2014 fand eine Begegnung der Expertengruppen der Vereinten Nationen  (EGM) in New York, USA, und in Brüssel / Belgien, statt. Die New Yorker EGM (15. –17. Mai 2012) behandelte das Thema „ Bewährte Praktiken in der Gestaltung von Familienpolitik: Entwicklung von Familienpolitik, Kontrolle und Umsetzung: Gelernte Lektionen ”.  Die europäische Tagung (6. –8. Juni 2012) zum Thema „ Armut, Ausgleich zwischen Arbeit und Familie und Solidarität zwischen den Generationen ” fand im Anschluss an eine Begegnung zur Bewusstseinsstärkung statt (5. Juni) . Die Ergebnisse von der Brüsseler EGM gehen in die Vorbereitungen für das Internationale Jahr der Familie und bevorstehende Berichte über Familienangelegenheiten vom Generalsekretär der Vereinten Nationen ein.

© Istock

Eurofound berichtet: Junge Leute und ‚Nicht in Beschäftigung, Bildung und Ausbildung Befindliche’ („NEETs“) in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

09/07/2012

Junge Leute sind in dieser lang anhaltenden Rezession insbesondere von der Arbeitslosigkeit gefährdet. Ein hoher Anteil derjenigen, die vor dem ihrer beruflichen Laufbahn stehen, sind vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. In den jüngsten Berichten der European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Europäische Stiftung für die Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen - Eurofound) wurden die Jugendarbeitslosigkeit und die damit verbundenen Faktoren analysiert, insbesondere durch einen Schwerpunkt auf der NEET-Gruppe derjenigen, die ‚nicht in Beruf, Bildung oder Ausbildung’ sind. Einer der Berichte mit dem Titel ‘Young people and NEETs in Europe: First findings’pdf (‚Junge Leute und nicht in Beschäftigung, Bildung und Ausbildung Befindliche in Europa’  zielte darauf ab, ‚die derzeitige Lage der jungen Leute in Europa zu untersuchen... und die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen ihres Rückzugs aus dem Arbeitsmarkt und aus der Bildung zu verstehen’. In einem anderen Bericht mit dem Titel ‘Recent policy developments related to those not in employment, education and training (NEETs)’ (‚Jüngste Politikentwicklungen im Zusammenhang mit nicht in Beschäftigung, Bildung und Ausbildung Befindlichen’) wurden auch die Faktoren analysiert, die junge Leute der Gefahr der Arbeitslosigkeit aussetzen; und es wurden ‚die jüngsten „NEET“-spezifischen Politikeingriffe in den EU-Mitgliedstaaten und Norwegen’ analysiert. In den folgenden Absätzen werden einige der in diesen Berichten gezogenen Schlussfolgerungen zusammengefasst.

child with grandparents

Fortlaufende Zusammenarbeit über die Großelternschaft in Europa, unterstützt durch die Calouste Gulbenkian-Stiftung Übersetzung für diesen Link wählen 

05/07/2012

In Partnerschaft mit der Calouste Gulbenkian-Stiftung , dem Institut für Gerontologie des King’s College London und der Beth Johnson-Stiftung unternimmt Grandparents Plus ein umfangreiches Forschungsprojekt über die Rolle von Großeltern in zehn europäischen Ländern: Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, Portugal, Rumänien, Spanien und dem Vereinigten Königreich (GB). Dieses baut auf der Arbeit im Rahmen einer von der Stiftung im Jahre 2008 eingeleiteten Initiative über das Altern und die soziale Kohäsion auf. Der Bericht „ Grandparenting in Europe”pdf („Kinderbetreuung durch die Großeltern in Europa”) wurde im Juni 2010 vom Institut für Gerontologie in Zusammenarbeit mit der Beth Johnson-Stiftung für Grandparents Plus veröffentlicht. Er soll zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen des demographischen Alterns auf unsere Gesellschaft beitragen, was wiederum zu einer besseren Politikgestaltung beitragen kann. . Zusätzlich zu dem Bericht wurde eine Umfrage unter Großeltern durchgeführt. Ein Zwischenbericht über die Ergebnisse wurde am 28. Juni 2012 imInformationsbüro des Europäischen Parlaments in London veröffentlicht. Der Abschlussbericht über das Projekt wird im Frühjahr 2013 veröffentlicht.

family with child smiling

Die Vereinigung von Familienorganisationen der Europäischen Union (COFACE) engagiert sich unablässig für europäische Familien Übersetzung für diesen Link wählen 

31/05/2012

Die Vereinigung von Familienorganisationen der Europäischen Union (COFACE) hat mehr als 50 Mitgliederorganisationen in ganz Europa. Seit über 50 Jahren bemüht sich COFACE, europäischen Familien ein Gehör zu verleihen und die Familienpolitik innerhalb der EU zu verbessern. Aus diesem Grund organisierte COFACE anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai 2012 zahlreiche Events und Initiativen. Diese Aktivitäten werben für das für 2014 angesetzte Europäische Jahr der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben im Rahmen des aktuellen (2012) Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen.

children jumping in the air

Kopenhagener Konferenz zu den Rechten der Kinder und der Prävention von Kinderarmut Übersetzung für diesen Link wählen 

31/05/2012

Am 19. März 2012 war Kopenhagen Veranstaltungsort einer Konferenz zur Prävention von Kinderarmut und zum Recht von Kindern, unter gleichen Bedingungen wie andere aufzuwachsen, und wie dies durch Familienförderung, Kinderrechte und eine hohe Qualität der für Kinder bereitgestellten Leistungen zu erreichen ist. Im Rahmen der Konferenz diskutierten Experten, Nichtregierungsorganisationen (NROs) und andere Interessenvertreter die Themen Kinderarmut in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), Gleichstellung und Einbeziehung der Kinderrechte in zentralen politischen Grundsätzen, Zugang zu Familienunterstützungsmaßnahmen, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung (ECEC) sowie Beteiligung von Kindern an der Politikgestaltung. Die Konferenz wurde von der Dänischen Präsidentschaft des Europäischen Rates 2012 sowie von dem Ministerium für Soziales und Integration in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und der regierungsübergreifenden Gruppe L’Europe de L' Enfance veranstaltet.

Eurobarometer 2011 zu Fertilität und gesellschaftlichem Klima – Daten zu Familiengrößen in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

07/05/2012

Aus einem vor kurzem veröffentlichten Bericht von Maria Rita Testa vom Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) mit dem Titel „Family Sizes in Europe: Evidence from the 2011 Eurobarometer Survey“pdf (Familiengrößen in Europa: Daten aus der Umfrage des Eurobarometers 2011) geht hervor, dass eine Diskrepanz zwischen der idealen und der tatsächlichen Familiengröße für Europäer in den EU-27-Staaten besteht. Etwa 30% der europäischen Männer und Frauen im Alter von 40 Jahren oder mehr in den EU-27-Staaten beenden ihre reproduktive Laufbahn vor Erreichen der Familiengröße, die sie in der Umfrage auf die entsprechende Frage hin als ideal betrachten. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die Präferenz für Familien mit 2 Kindern geringfügig zugenommen, und die ideale Kinderzahl für die meisten Europäer ist nach wie vor hoch und liegt bei etwa 2. Der Bericht deutet darauf hin, dass vor dem Hintergrund einer abnehmenden europäischen Fertilität solche hohen Idealwerte den Politikern Raum für Versuche lassen, die Kluft zwischen gewünschter und tatsächlicher Familiengröße zu verringern.

Perspektiven einer alternden Gesellschaft: High-Level-Konferenz zum Thema Gesundheitsversorgung und soziale Dienste Übersetzung für diesen Link wählen 

02/04/2012

Am 19.-21. März 2012 organisierte der Regionalrat von Nord-Karelien gemeinsam mit dem Projekt DART (Declining, Ageing and Regional Transformation), dem finnischen Gesundheitsministerium und der Europäischen Allianz für Familien in Joensuu in Finnland eine Konferenz zum Thema „Perspektiven einer alternden Gesellschaft“. Im Rahmen der Konferenz fanden zahlreiche Workshops, Vorträge von Sachverständigen, Podiumsdiskussionen und Besprechungen statt, deren Arbeitsschwerpunkte die Formulierung von Strategien für eine Alterung der Bevölkerung waren. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage der Bewältigung der steigenden Nachfrage einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung an die Gesundheitsversorgung und die sozialen Dienste der EU.

Neben dieser Kernfrage wurden auf der Konferenz auch Themen erörtert wie Beschäftigung und Migration, Alterung und Qualität der medizinischen Versorgung sowie die Beziehung von Leistungserbringern und Leistungsnehmern im Gesundheitswesen und die allgemeinen Herausforderungen, vor die uns ein demografischer Wandel stellt. Die Konferenz sollte (1) politisch und allgemein auf die Problematik aufmerksam machen, die sich aus Bevölkerungsschrumpfung und Alterung ergibt, (2) innovative politische Maßnahmen formulieren, um den heutigen und künftigen Herausforderungen hinsichtlich der Gesundheitsversorgung und sozialen Dienste gewachsen zu sein, und (3) die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch mit Stakeholdern auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene anregen.

United Nations flag

‚Internationales Jahr der Familie‘ - 20-jähriges Jubiläum Übersetzung für diesen Link wählen 

28/02/2012

Das Jahr 2014 wird einen wichtigen Meilenstein darstellen – das 20. Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie (International Year of the Family - IYF) steht an. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erkannte die Bedeutung von Familien in der Gesellschaft durch die Bekanntmachung des Internationalen Jahres der Familie in 1994 an. Die Vorbereitung auf dieses Jubiläum gibt Anlass zur Erinnerung an die Anstrengungen, die im Zuge der Unterstützung von familienorientierten Grundsätzen unternommen wurden. Der Bericht des UN-Generalsekretärs (A/66/62-E/2011/4) umreißt die wichtigsten Grundsatzbereiche einschließlich der Bekämpfung von Familienarmut und sozialer Ausgrenzung, der Wahrung des Gleichgewichts zwischen Familie und Arbeit sowie der Verbesserung sozialer Integration und Solidarität zwischen den Generationen innerhalb von Familien und in der Gesellschaft. Der kürzlich erschienene Bericht des UN-Generalsekretärs (A/67/61–E/2012/3) konzentriert sich auf die Vorbereitungen und auf die Begehung des 20. Jubiläums des Internationalen Jahres der Familie im Jahr 2014. Der Schwerpunkt der Vereinten Nationen liegt in der Förderung der Familienpolitik und beinhaltet außerdem Beiträge zu Folgemaßnahmen, die vom Internationalen Jahr der Familie unterstützt werden. Das Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie und die relevanten Grundsatzentwicklungen werden eingehender in der jüngsten Ausgabe des Internationalen Verbandes für Familienentwicklung (International Federation for Family Development - IFFD)pdf(854 kB) untersucht.

seminar on work-life balance and best practice

Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben und die Reform des Wohlfahrstaates: Innovative Ansätze und Methoden auf regionaler Ebene Übersetzung für diesen Link wählen 

13/02/2012

Das Regionalseminar, das am 25. Januar von der Europäischen Kommission in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der Region Lombardei im Rahmen der Europäischen Allianz für Familien organisiert wurde, stand unter dem Thema „Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben und die Reform des Wohlfahrtsstaates“. Auf der vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel ausgerichteten Veranstaltung trafen Vertreter der EU-Regionen, Ministerien der EU-Mitgliedstaaten, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Sozialpartner zusammen. Das Seminar ermöglichte einen Vergleich verschiedener innovativer Ansätze und Methoden aus Italien (Lombardei), Schweden (Lindköping im Westen des Landes) und Spanien (Katalonien). Ein ausführlicher Bericht zum Tagesgeschehen wird bald auf dieser Webseite erhältlich sein.

Kinderschutz

Bundestag verabschiedet neues Kinderschutzgesetz Übersetzung für diesen Link wählen 

30/11/2011

Der deutsche Bundestag hat am 27. Oktober 2011 ein neues Bundeskinderschutzgesetz verabschiedet. Das Gesetz, das von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder vorgelegt wurde, wurde mit einer breiten Mehrheit angenommen. Das Gesetz wird den Kinderschutz in Deutschland grundlegend neu gestalten. Es verbessert den Schutz von Kindern und Jugendlichen in allen Lebensbereichen und stärkt diejenigen, die sich für das Wohlergehen von Kindern einsetzen. Das neue Bundeskinderschutzgesetz setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit und Kooperation der relevanten Akteure. Es berücksichtigt dabei alle Angebote und Leistungen für Familien, Eltern und Kinder und unterstützt alle Interessensgruppen im Bereich des Kinderschutzes. Auch Kinderärzte, Familienhebammen und Beratungsstellen sollen zukünftig enger zusammenarbeiten.

Do more for single mothers

MEP drängen EU-Mitgliedstaaten, mehr für alleinerziehende Mütter zu tun Übersetzung für diesen Link wählen 

14/11/2011

In einer nicht bindenden Entschließung, die am 25. Oktober 2011 angenommen wurde, haben die MEP die EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, mehr zu tun, um alleinerziehenden Müttern zu helfen. „Der Bericht beinhaltet zahlreiche ausgezeichnete Initiativen und neue Ziele, die sich die EU setzen sollte, denn angesichts der steigenden Anzahl alleinerziehender Mütter wird dieses Thema bald zu einem zentralen Aspekt und zu einer der Prioritäten der europäischen Politik werden“, betonte Berichterstatterin Barbara Matera (Europäische Volkspartei, Italien) bei der Debatte am 24. Oktober.

Die Zukunft der Familien

EAF-Stakeholder-Seminar über „Die Zukunft der Familien“ Übersetzung für diesen Link wählen 

26/10/2011

Dieses Stakeholder-Seminar der Europäischen Allianz für Familien befasste sich mit großen Themenbereichen wie etwa die Vielfalt und die Dynamiken von Familien in der Europäischen Union, die Verzögerung von Familiengründungen aufgrund der Krise, die ambivalente Situation junger Menschen und wie die EU diese Fragen bewältigt. Das Seminar, das am 12. Oktober 2011 von der Europäischen Kommission in Brüssel organisiert wurde, brachte ein breites Spektrum von Vertretern aus Regierungsstellen, NRO, der Europäischen Kommission und Hochschulen zusammen.

children in a classroom, © Istock

Eurochild empfiehlt, sich beim Kampf gegen Kinderarmut auf drei große Bereiche zu konzentrieren Übersetzung für diesen Link wählen 

25/10/2011

Eurochild, ein Netzwerk, das sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen einsetzt, erklärt in seiner aktuellen politischen Stellungnahme von Oktober 2011, der beste Weg, gegen Kinderarmut anzugehen, bestehe darin, den Schwerpunkt auf drei große Aktionsbereiche zu legen: Zugang zu entsprechenden Ressourcen, Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen und Möglichkeiten sowie Teilhabe der Kinder. Mehr als 20 Millionen Kinder und Jugendliche sind von Armut gefährdet und Eurochild warnt: „Während die Finanzkrise neue Episoden schreibt, steigt die Zahl gefährdeter Kinder weiter.“

Familienplattform legt sieben vorrangige Bereiche für weitere Forschung über Familienfragen fest Übersetzung für diesen Link wählen 

30/09/2011

Die Familienplattform (Family Platform) , ein Konsortium aus zwölf Organisationen, die sich zusammengeschlossen haben, um wichtige Fragen in Verbindung mit Familienforschung und -politik zur Sprache zu bringen, hat sieben Prioritäten für weitere Forschung auf europäischer und nationaler Ebene bestimmt: Betreuung, Lebensverlauf und Übergänge, „Doing Family“ (d. h. den Familienalltag managen), Migration und Mobilität; Ungleichheiten und Ungewissheiten, Medien und neue Informationstechnologien und Familienpolitik.

Kinderarmut

Belgische Regierung verlängert Sonderbudget für den Kampf gegen die Kinderarmut Übersetzung für diesen Link wählen 

19/09/2011

Im Juni 2010 veranlasste der belgische Staatssekretär für soziale Eingliederung und Armutsbekämpfung, Philippe Courard, die Bereitstellung von 4,2 Millionen € für die Öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) zur Bekämpfung der Kinderarmut. 80% der Zentren nutzten dieses Budget und erzielten Ergebnisse, die äußerst positiv beurteilt wurden. Auch 2011 wurden Mittel desselben Umfangs bereitgestellt.

child playing with toys

EAF-Sitzung zu bewährten Verfahren in Bezug auf das Wohlergehen von Kindern und die Qualität von Kinderbetreuung Übersetzung für diesen Link wählen 

07/07/2011

Die meisten europäischen Kinder verbringen einen Großteil ihrer frühen Kindheit in der einen oder anderen Form externer Betreuung. Gleichzeitig herrscht unter Fachleuten breite Übereinstimmung darüber, dass eine liebevolle, stabile, sichere und stimulierende Beziehung mit den Betreuungspersonen in den ersten Lebensmonaten und ‑jahren für jeden Aspekt der kindlichen Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist, vor allem für benachteiligte Kinder.

roundtable

Runder Tisch von Eurochild zur „Rolle der lokalen Behörden bei der Unterstützung im Bereich der Kindererziehung“ in Eindhoven Übersetzung für diesen Link wählen 

06/06/2011

Ein frühes Eingreifen ist sowohl eine wirksame als auch kosteneffektive Art der Unterstützung für Familien und Kinder. Folglich sollten die lokalen und nationalen Behörden in Zeiten der wirtschaftlichen Krise mit (der Beauftragung) der Umsetzung ganzheitlicher Ansätze zur Unterstützung im Bereich der Kindererziehung fortfahren. Diese Schlussfolgerung ergab der Runde Tisch von Eurochild zur „Rolle der lokalen Behörden bei der Unterstützung im Bereich der Kindererziehung“. Das Treffen wurde von der niederländischen Gemeinde Eindhoven und dem niederländischen Jugendinstitut vom 19. bis 20. Mai ausgerichtet.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss verabschiedet eine Stellungnahme zu Familienpolitik und demografischem Wandel Übersetzung für diesen Link wählen 

10/05/2011

Am 4. Mai verabschiedete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) eine Stellungnahme zu der „Rolle der Familienpolitik in Bezug auf den demografischen Wandel in Vorbereitung auf den Austausch bewährter Methoden zwischen Mitgliedstaaten.“ Die Stellungnahme erinnert zum rechten Zeitpunkt an die wichtigen demografischen Trends in Europa, legt dar, was eine effektive Familienpolitik beinhalten sollte, und unterstreicht die wesentliche Rolle, die die EU in diesem Bereich spielen kann. Der Text unterstützt auch die Idee, 2014 zum Europäischen Jahr für Familien zu erklären.

OECD-Bericht: Regierungen müssen Familien mehr Unterstützung zukommen lassen Übersetzung für diesen Link wählen 

04/05/2011

Im kürzlich veröffentlichten OECD-Bericht „Besseres für die Familien erzielen“ (“Doing Better for Families”) werden sich ändernde Trends bei der Zusammensetzung und dem Wohlergehen von Familien in den OECD-Ländern aufgezeigt und die Regierungen dazu aufgefordert, Familien in einer Zeit des schnellen sozialen Wandels zu unterstützen. Dem Bericht zufolge nimmt in nahezu allen OECD-Ländern in Haushalten mit Kindern die Armut zu. Deshalb sollten die Regierungen sicherstellen, dass politische Maßnahmen darauf abzielen, diejenigen zu schützen, die am meisten gefährdet sind.

Schottland ruft Kampagne zur Bekämpfung von Kinderarmut ins Leben Übersetzung für diesen Link wählen 

28/04/2011

Am 15. März führte Nicola Sturgeon, stellvertretende Erste Ministerin Schottlands, die schottische Strategie zur Bekämpfung der Kinderarmut ein. Ein Fünftel der Kinder in Schottland wächst in relativer Armut auf, und die Zukunft dieser Kinder hängt in großem Maße von der wirtschaftlichen Situation ihrer Eltern ab.

Seminar zum Thema „Serious Game“ – Auf den Bevölkerungsrückgang reagieren Übersetzung für diesen Link wählen 

18/04/2011

Am 23. März 2011 nahmen 35 Vertreter aus Regionen und Städten der EU, der Europäischen Kommission und der niederländischen Regierung in Brüssel am Seminar zum Thema „Serious Game und die Folgen einer schrumpfenden Bevölkerung für lokale Gemeinschaften“ teil. Das Seminar wurde vom niederländischen Ministerium für Inneres und Angelegenheiten des Königreichs zusammen mit der Europäischen Kommission (GD Beschäftigung, Soziales und Integration) organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die europäischen Politikmaßnahmen, mit denen man versucht, auf den Bevölkerungsrückgang zu reagieren, betrachtet und das Lerninstrument „Serious Game“ vorgestellt, das staatlichen Einrichtungen und anderen Akteuren dabei helfen soll, situationsgerechte Entscheidungen zu treffen.

Demographic challenges need EU-level action, say Family Ministers Übersetzung für diesen Link wählen 

14/04/2011

EU ministers for demography and family policy met informally in Gödöllő, Hungary, on 1 April 2011. The event took place in the context of the thematic week “Europe for Families, Families for Europe – Population Issues and Policies Awareness” organised by the Hungarian Presidency from 28 March to 3 April.

Ungarische Ratspräsidentschaft organisiert Woche zur Sensibilisierung: Familien stehen im Mittelpunkt Übersetzung für diesen Link wählen 

05/04/2011

Bei der Veranstaltung der ungarischen Ratspräsidentschaft „Europa für die Familien, die Familien für Europa: Woche zur Sensibilisierung für Bevölkerungsfragen und politische Maßnahmen“ (28. März – 3. April 2011) stand die europäische Familienpolitik im Mittelpunkt wie nie zuvor. „Vor nur fünf Jahren wäre dies nicht möglich gewesen“, erklärt William Lay vom Bund der Familienorganisationen in der EU (COFACE). „Es wäre politisch nicht korrekt gewesen.“

Ungarische Ratspräsidentschaft fokussiert allgemeine und hochwertige Bildung im frühen Kindesalter Übersetzung für diesen Link wählen 

15/03/2011

Am 21. und 22. Februar fand in Budapest die Konferenz „Exzellenz und Gleichberechtigung bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung“ statt. Diese Veranstaltung – die erste, die unter der ungarischen Ratspräsidentschaft auf Expertenebene zu diesem Thema abgehalten wurde – brachte Sachverständige der Ministerien der Mitgliedstaaten, politische Entscheidungsträger und mehrere internationale Organisationen zusammen, um über dieses Thema zu beraten.

Europäische Kommission fordert allgemeinen Zugang zu hochwertiger Vorschulbildung Übersetzung für diesen Link wählen 

28/02/2011

In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung regt die Kommission die EU-Mitgliedstaaten dazu an, bei der Verbesserung ihrer politischen Maßnahmen im Bereich der Bildung und Betreuung im frühen Kindesalter zusammenzuarbeiten. Dabei fordert sie für jedes Kind einen besseren Start ins Leben, da dies die Grundlage für lebenslanges Lernen, soziale Integration, persönliche Entwicklung und berufliche Eingliederung in späteren Lebensphasen schaffe. In einer Zeit, in der schätzungsweise fast 19 Millionen europäische Kinder von Armut bedroht sind, ruft die Kommission zum Handeln auf.

Eurochild-Bericht warnt vor „Verlorener Generation“, da Krise Familien und Kinder trifft Übersetzung für diesen Link wählen 

17/02/2011

Ein im Januar 2011 von Eurochild veröffentlichter Bericht zeigte auf, dass sich die wirtschaftliche Rezension unverhältnismäßig auf Familien und Kinder auswirkt. Das Ergebnis basiert auf einer von den Netzwerkmitgliedern aus ganz Europa durchgeführten Bewertung der Auswirkungen der Krise.

Britische Eltern teilen sich den Mutterschaftsurlaub Übersetzung für diesen Link wählen 

16/02/2011

Die Regierung des Vereinigten Königreichs kündigte Pläne an, die es Paaren ab April 2011 erlauben werden, sich den Mutterschaftsurlaub zu teilen. In dem System können Väter den ungenutzten Urlaub ihrer Partnerin übernehmen, wenn diese früher zur Arbeit zurückkehrt. Ferner teilte die Regierung ihre Absicht mit, die Flexibilität ab 2015 auch auf andere Familienmitglieder auszudehnen.

Anhörung zur Lage alleinerziehender Frauen im Ausschuss des Europäischen Parlaments für die Rechte der Frau Übersetzung für diesen Link wählen 

03/02/2011

Eine öffentliche Anhörung des EU-Parlamentsausschusses Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter am 31. Januar 2011 bot Gelegenheit, Expertenansichten zu den Herausforderungen, mit denen Haushalte alleinerziehender Mütter zu kämpfen haben, und ihre Ideen für konkrete Lösungen und politische Maßnahmen zur Unterstützung alleinerziehender Mütter zu hören. Die Sitzung sollte ein Beitrag für einen Bericht des Europäischen Parlaments zur Lage von alleinerziehenen Müttern sein, den die italienische EU-Abgeordnete Barbara Matera erstellen wird.

Frankreich erlässt neues Gesetz für Kinderbetreuer Übersetzung für diesen Link wählen 

10/12/2010

Am 9. Juni 2010 verabschiedete der französische Senat ein neues Gesetz, das die Einrichtung von Kinderbetreuungshäusern (maisons d’assistants maternels) ermöglicht, in denen Kinderbetreuungsdienste von mehreren Kinderbetreuern an einem Ort bereitgestellt werden. Das Gesetz zielt darauf ab, die Verfügbarkeit und Flexibilität der Kinderbetreuungsdienste, die für Eltern bereit gestellt werden, zu erhöhen.

EAF-Workshop zu Zeitguthaben-Systemen und Arbeitszeitflexibilität Übersetzung für diesen Link wählen 

23/11/2010

Flexible Arbeitszeiten werden immer mehr als Lösung gesehen, um Frauen und Männern dabei zu helfen, Berufs-, Privat- und Familienleben besser zu vereinbaren. Einer vor kurzem durchgeführten Eurobarometer-Studie zufolge gaben fast die Hälfte aller Europäer an, dass flexiblere Arbeitszeiten die von ihnen bevorzugte Maßnahme im Hinblick auf die Verbesserung der Vereinbarung von Beruf und Familie sei. Allerdings bietet nur ein Drittel der europäischen Unternehmen eine Form flexibler Arbeitszeiten an.

Europäisches Parlament befürwortet 20 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub Übersetzung für diesen Link wählen 

10/11/2010

Am 20. Oktober stimmte eine große Mehrheit des Europäischen Parlaments für die Gewährung von mindestens 20 Wochen Mutterschaftsurlaub bei voller Gehaltszahlung. Das sind zwei Wochen mehr als die Kommission vorgeschlagen hatte. Die Parlamentsmitglieder forderten außerdem einen Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub von mindestens zwei Wochen. Diese Vorschläge können nur mit der Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten in Rechtsvorschriften umgewandelt werden.

COFACE Europäische Familienkonferenz zu den Möglichkeiten, die Situation von europäischen Familien zu verbessern Übersetzung für diesen Link wählen 

08/11/2010

Am 14. und 15. Oktober trafen sich Vertreter der europäischen Institutionen und von Nichtregierungsorganisationen sowie politische Entscheidungsträger in Brüssel zur Konferenz „Soziale Eingliederung von Familien und EU-Strategien: Wo stehen wir?“.

European Parliament favours 20 weeks paid maternity leave Übersetzung für diesen Link wählen 

20/10/2010

On 20 October, the European Parliament voted with a large majority in favour of granting women workers the right to take at least 20 weeks of maternity leave on full pay, two more weeks than had been proposed by the Commission. MEPs also called for an entitlement to paid paternity leave of at least two weeks. These proposals can only become law with the approval of EU Member States.

Spanien, Belgien und Ungarn unterzeichnen Erklärung zur Bekämpfung von Kinderarmut Übersetzung für diesen Link wählen 

11/10/2010

20 Millionen der insgesamt 100 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahre in Europa sind von Armut bedroht. Diese Zahl ist zweifellos aufgrund der Folgen der jüngsten Wirtschaftskrise gestiegen. Die Bekämpfung der Kinderarmut ist eine der Prioritäten der EU. Unter der belgischen EU-Ratspräsidentschaft wurde daher am 2. und 3. September 2010 (in Zusammenarbeit mit der König-Baudouin-Stiftung, UNICEF und Eurochild) die Konferenz „Wer kümmert sich? Fahrplan für eine Empfehlung zur Bekämpfung von Kinderarmut“ organisiert.

Europarat setzt Programm zum Schutz der Kinderrechte und zum Schutz von Kindern vor Gewalt fort Übersetzung für diesen Link wählen 

02/07/2010

„Ein Europa für und mit Kindern bauen“ ist ein Programm des Europarats (ER), das auf einem Gipfeltreffen in Warschau im Jahr 2005 von den Staats- und Regierungschefs der 47 Mitgliedstaaten des ER verabschiedet wurde. Das Programm soll in erster Linie nationalen Regierungen, Parlamentariern, lokalen und regionalen Behörden sowie Nichtregierungsorganisationen (NRO) helfen, nationale Strategien zum Schutz der Kinderrechte und zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder zu entwickeln und umzusetzen. Jeder Mensch im Alter von bis zu 18 Jahren wird als Kind definiert.

Seminar über die Unterstützung alleinerziehender Eltern in der EU Übersetzung für diesen Link wählen 

21/06/2010

In welcher Situation sind Ein-Eltern-Familien in der EU? Was tun verschiedene Länder, um diese Familien zu unterstützen und ihnen zu helfen, auf dem Arbeitsmarkt präsent zu bleiben? Ein Seminar, das kürzlich im Rahmen dieses Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung von der Europäischen Allianz für Familien organisiert wurde, hat sich mit diesen Fragen befasst. Das Seminar mit dem Titel „Supporting Lone Parents: How to Best Integrate Them into the Labour Market?“ (Alleinerziehende Eltern: Wie kann man sie am besten in den Arbeitsmarkt integrieren?) fand am 2. Juni 2010 in Brüssel statt und brachte Vertreter der Europäischen Kommission, von EU-Mitgliedstaaten und NRO zusammen.

Recht auf Beantragung flexibler Arbeitszeiten für Eltern im Vereinigten Königreich erweitert Übersetzung für diesen Link wählen 

12/05/2010

Im Vereinigten Königreich wurde das Recht, flexible Arbeitsregelungen zu beantragen, auf Eltern von Kindern bis zum Alter von 16 Jahren erweitert. Vorher konnten nur Eltern von Kindern unter sechs Jahren das Gesetz in Anspruch nehmen. Es erstreckt sich auch auf Eltern von Kindern unter 18, wenn das Kind behindert ist, und auf die Pflegepersonen bestimmter Erwachsenengruppen. Dies bedeutet, dass Unternehmen von ihren Arbeitnehmern nun mehr Anträge auf flexible Arbeitszeiten vorgelegt werden, eine Veränderung, die zu einer erheblichen Zunahme der Arbeit von zuhause aus führen dürfte.

Familien vor Armut schützen Übersetzung für diesen Link wählen 

11/05/2010

Welche Rolle spielen Sozialschutzsysteme bei der Verhütung und Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung von Familien in Europa? Auf einem vor kurzem von COFACE, der Konföderation von Familienorganisationen in Europa organisierten Seminar wurde im Kontext von „2010 - Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ und der aktuellen Vorschläge für die Strategie Europa2020 über diese Frage nachgedacht. Das Seminar mit dem Titel „Die Rolle des Sozialschutzes im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung: Welches Sicherheitsnetz für Familien?“ fand am 26. März 2010 in Brüssel statt.

Die Familienplattform - bisherige und zukünftige Forschung zur Förderung des Wohlergehens von Familien Übersetzung für diesen Link wählen 

02/03/2010

Trotz der sich wandelnden Familienstrukturen hat jeder Europäer in irgendeiner Form ein Familienleben. Umfragen zeigen, dass für die Europäer familienpolitische Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben, öffentliche Unterstützung für Familien und Betreuungsmöglichkeiten von vorrangigem Interesse sind.

Abschätzung der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Familien in Europa Übersetzung für diesen Link wählen 

25/02/2010

Inwiefern wirkt sich die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Strategien aus, mit denen Europa die demografische Alterung und die rückläufige Geburtenrate bewältigen möchte? In welchem Maße sind die europäischen Familien betroffen? Dies waren die Fragen, die am 22. Februar auf einem Seminar der Europäischen Kommission mit dem Titel „Die Auswirkungen der Krise auf die Fähigkeit der Mitgliedstaaten, auf die Herausforderungen des demografischen Wandels zu reagieren”, an dem Experten und Vertreter der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten, von NRO sowie von Familienverbänden teilnahmen, erörtert wurden.

Berlin stellt Kinderarmut in Europa in den Brennpunkt Übersetzung für diesen Link wählen 

01/12/2009

Am 31. August und 1. September 2009 fand in Berlin das Symposium „Kinderarmut – eine europäische Herausforderung“ statt, das von der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e.V. (AGF) organisiert wurde. Die Veranstaltung brachte mehr als 100 Teilnehmer aus 17 europäischen Ländern zusammen, darunter Vertreter von NRO, Familienorganisationen und nationalen Regierungen, sowie EU-Beamten.

Member State ministers approve extension of minimum parental leave Übersetzung für diesen Link wählen 

30/11/2009

Fifteen-year-old EU-wide rules on leave for working parents are set to be updated, following a 30 November decision by EU social affairs ministers. They gave their approval to new standards that had been agreed with social partners in June. The measures will increase the minimum allowance of parental leave and encourage more fathers to participate in family responsibilities.

Eurochild-Konferenz legt Schwerpunkt auf Indikatoren für das Wohlergehen von Kindern Übersetzung für diesen Link wählen 

11/11/2009

Die Nichtregierungsorganisation Eurochild, die sich europaweit für die Interessen von Kindern einsetzt, veranstaltete am 11. – 12. November 2009 ihre sechste Jahreskonferenz in Limassol, Zypern. Unter dem Titel: „Beobachtung des Wohlergehens von Kindern: bessere Politik, bessere Praktiken“ brachte das diesjährige Event zu dem wichtigen Thema Persönlichkeiten wie den EU-Kommissar für Beschäftigung und Soziales sowie Regierungsvertreter, Forscher, Vertreter der Zivilgesellschaft und junge Menschen an einen Tisch.

Expertengruppe für Demografie diskutiert über aktives Altern und Kinderbetreuung in Dänemark Übersetzung für diesen Link wählen 

16/10/2009

Ein innovatives Programm in Dänemark geht zwei Herausforderungen zugleich an: aktives Altern und Kinderbetreuung. Im Rahmen des „Reserve Grandparent Scheme“ (Programm „Großeltern in Reserve“) bieten ältere Menschen ihre Hilfe an und kümmern sich um kranke Kinder, während ihre Eltern bei der Arbeit sind. Das Programm wurde auf einem Seminar diskutiert, das die Europäische Kommission am 16. Oktober in Brüssel für die Mitglieder der Expertengruppe für Demografie organisiert hat.

Mitgliedstaaten tauschen Meinungen über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus Übersetzung für diesen Link wählen 

15/10/2009

Die EU-Mitgliedstaaten testen vielfältige und verschiedene Ansätze, um Eltern zu helfen, zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Beruf und Familie zu gelangen. Beispiele für die auf nationaler Ebene benutzten experimentelle Maßnahmen – und breitere nationale Perspektiven – wurden auf einem Seminar in Rom am 9. Oktober 2009 vorgestellt, das vom italienischen Ministerium für Familienangelegenheiten in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission veranstaltet wurde. Das Treffen fand innerhalb des Rahmenwerks der EU-Expertengruppe für demografische Angelegenheiten statt.

 

Eurochild-Konferenz legt Schwerpunkt auf Indikatoren für das Wohlergehen von Kindern Übersetzung für diesen Link wählen 

13/10/2009

Die Nichtregierungsorganisation Eurochild, die sich europaweit für die Interessen von Kindern einsetzt, veranstaltete am 11. – 12. November 2009 ihre sechste Jahreskonferenz in Limassol, Zypern. Unter dem Titel: „Beobachtung des Wohlergehens von Kindern: bessere Politik, bessere Praktiken“ brachte das diesjährige Event zu dem wichtigen Thema Persönlichkeiten wie den EU-Kommissar für Beschäftigung und Soziales sowie Regierungsvertreter, Forscher, Vertreter der Zivilgesellschaft und junge Menschen an einen Tisch.

Ein Kindergarten vor der Vorschule Übersetzung für diesen Link wählen 

03/10/2009

Die „Jardins d''éveils“ (Kindergärten), ein seit September 2009 in Frankreich laufendes Modellvorhaben, schlagen eine Brücke zwischen Kinderkrippe und Vorschule und richten sich an Kinder von zwei bis drei Jahren. Die Regierung wird bis 2012 insgesamt 8000 Plätze in diesen neuen Strukturen finanzieren und stellt dafür 25 Mio. EUR bereit. Die Vorhaben sollen unter Mitwirkung verschiedener Akteure, vor allem der lokalen Entscheidungsträger, entwickelt werden.

Research network examines demography and parental leave in Central and Eastern Europe Übersetzung für diesen Link wählen 

15/09/2009

Leave policies – in the context of family policy – topped the agenda at the sixth annual seminar of the International Network on Leave Policies & Research at the Charles University in Prague on 10 and 11 September, attended by the EU Commissioner for Employment, Social Affairs and Equal Opportunities, Vladimir Špidla. Set up in 2004, the network has members from more than 25 countries – mostly in Europe, but also from Australia, Canada and the United States. The network is coordinated by Dr. Fred Deven (Flemish Government’s Population and Family Study Centre in Brussels) and Professor Peter Moss (Institute of Education University in London).

Forschungsnetzwerk untersucht Bevölkerungsentwicklung und Elternurlaub in Mittel- und Osteuropa Übersetzung für diesen Link wählen 

01/09/2009

Urlaubspolitik – im Kontext der Familienpolitik – stand auf dem sechsten Jahresseminar des International Network on Leave Policies & Research (Internationales Netzwerk zu Urlaubspolitik & -forschung) an der Karls-Universität in Prag am 10. und 11. September ganz oben auf der Agenda. Das 2004 gebildete Netzwerk hat Mitglieder aus mehr als 25 Ländern, hauptsächlich in Europa, aber auch aus Australien, Kanada und den Vereinigten Staaten. Die Koordinierung des Netzwerks liegt in Händen von Dr. Fred Deven (Zentrum für Bevölkerungs- und Familienstudien der flämischen Regierung, Brüssel) und Professor Peter Moss (Institute of Education University in London).

Der schwedische EU-Ratsvorsitz legt den Schwerpunkt in der Familienpolitik auf Gleichstellungsfragen und Altern in Würde. Übersetzung für diesen Link wählen 

02/07/2009

Schweden hat den rotierenden Vorsitz des Rates der Europäischen Union am 1. Juli 2009 übernommen. Die familienpolitischen Maßnahmen des Landes haben zu einigen beispielhaften Ergebnissen geführt: Die weiblichen und männlichen Beschäftigungsquoten zählen zu den höchsten in der EU, und die Kinderarmut ist am niedrigsten. Um die Familienpolitik in ganz Europa voranzubringen, hat Schweden für seinen sechsmonatigen Vorsitz zwei vorrangige Bereiche festgelegt: „Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung“ und „Altern in Gesundheit und Würde“.

Sozialpartner unterzeichnen aktualisiertes Akommen über Elternurlaub Übersetzung für diesen Link wählen 

18/06/2009

Am 18. Juni 2008 unterzeichneten die europäischen Sozialpartner in Anwesenheit der Europäischen Kommission ein aktualisiertes Übereinkommen über Elternurlaub. Der neue Text sieht einen Elternurlaub von mindestens vier Monaten für jeden Elternteil vor, einen Monat mehr als nach den Bedingungen, die in ihrem vorherigen Übereinkommen von 1995 und der darauf folgenden EU-Richtlinie festgelegt worden waren.

Irland wird ab 2010 teils kostenlose Vorschulerziehung anbieten Übersetzung für diesen Link wählen 

06/04/2009

Am 7. April 2009 gab die irische Regierung die Einführung einer Subvention für die Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die Early Childhood Care and Education (ECCE – Kleinkindbetreuung und -pädagogik) anbieten, bekannt. Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die bei der Health and Security Executive (Gesundheits- und Sicherheitsdirektion) gemeldet oder deren Dienstleistungen beim Irish Montessori Educational Board (IMEB – Irischer Montessori-Bildungsausschuss) registriert sind, werden die Möglichkeit haben, eine zweckgebundene Regierungsbeihilfe in Anspruch zu nehmen. In Betracht kommen Kinder, die jeweils am 1. September des Jahres zwischen 3 Jahren und 3 Monaten und 4 Jahren und 6 Monaten alt sind. Je nach lokaler Verfügbarkeit steht diese Dienstleistung allen Eltern zur Verfügung, wobei schätzungsweise rund 70 000 Kinder pro Jahr daran teilnehmen werden. Die Maßnahme zeigt, dass die irische Regierung davon abrückt, finanzielle Unterstützung (über das Early Childcare Supplement – Zulage zur Kleinkindbetreuung, die im Dezember 2009 abgeschafft wird) bereitzustellen, und nun eher auf die Erbringung von Dienstleistungen setzt.

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