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Reduzierung der Kindersterblichkeit und Planung des weiteren Vorgehens

05/02/2014

Einige Berichte und Stellungnahmen aus dem Jahr 2013 im Zusammenhang mit dem Thema Kindersterblichkeit haben dazu geführt, dass sich an verschiedenen Stellen ein gewisser Optimismus eingestellt hat, da berichtet wurde, dass in mehreren wichtigen Bereichen dieser weltweiten Aktivitäten Fortschritte zu verzeichnen waren.

Im September 2013 berichteten die Vereinten Nationenpdf  beispielsweise, dass sich die Zahl der Kinder, die jährlich sterben, zwischen 1990 und 2012 beinahe um die Hälfte reduziert hatte: Sie war von 12 Millionen auf 6,6 Millionen zurückgegangen.

Reduzierung der Kindersterblichkeit und Planung des weiteren Vorgehens

Einige Berichte und Stellungnahmen aus dem Jahr 2013 im Zusammenhang mit dem Thema Kindersterblichkeit haben dazu geführt, dass sich an verschiedenen Stellen ein gewisser Optimismus eingestellt hat, da berichtet wurde, dass in mehreren wichtigen Bereichen dieser weltweiten Aktivitäten Fortschritte zu verzeichnen waren. Im September 2013 berichteten die Vereinten Nationenpdf   beispielsweise, dass sich die Zahl der Kinder, die jährlich sterben, zwischen 1990 und 2012 beinahe um die Hälfte reduziert hatte: Sie war von 12 Millionen auf 6,6 Millionen zurückgegangen. 

Positive Neuigkeiten und Ergebnisse

Etwa zur selben Zeit führten Staatschefs der WHO-Mitgliedsstaaten im Rahmen einer Generalversammlung der Vereinten Nationen weiterführende Diskussionen zu dem Thema Kindersterblichkeit. Es wurde darüber gesprochen, bis zur Frist zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele („Millennium Development Goals“, MDG) sowie darüber hinaus schnellere Fortschritte in Bezug auf die Gesundheit von Kindern und Müttern herbeizuführen. Es wurde darauf hingewiesen, dass manche Länder positive Fortschritte aufweisen konnten. Dies war insbesondere durch höhere Investitionen, die Ausbildung von Arbeitskräften und den verstärkten Einsatz von Immunisierungs- und Behandlungskampagnen möglich.

In Übereinstimmung mit diesen Maßnahmen führten mehrere Staatschefs im Oktober 2013 im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Tuberkulose die „Roadmap für Kindertuberkulose: Reduzierung der Todesfälle auf 0 “ ein. Die Roadmap zielt darauf ab, vermeidbare Todesfälle bei Kindern, die durch Tuberkulose herbeigeführt werden, zu verringern. Schätzungen zufolge sterben jährlich etwa 74.000 Kinder an dieser Krankheit. Dies könnte vermieden werden, wenn jährlich etwa 120 Millionen USD zur Bekämpfung von Tuberkulose investiert würden. Es wurden 10 Empfehlungen gegeben. Diese bezogen sich insbesondere darauf, bessere Daten zu erheben und weiterzugeben sowie Schulungsmaterialien zu entwickeln, aber auch darauf, zentrale Interessensvertreter einzubeziehen und effizient mit diesen zu kommunizieren. 

Einige Herausforderungen bleiben bestehen

Trotz der Bemühungen und bislang verzeichneten Fortschritte wurden einige der Millenniumsentwicklungsziele bei weitem noch nicht erreicht. Dies ist auf eine Reihe von Barrieren und Hindernissen zurückzuführen. Die größten Herausforderungen  liegen nach Angaben der Kampagnenverantwortlichen und Experten unter anderem darin, dass die ärmsten Kinder nicht erreicht werden und dass viele Säuglinge den ersten Lebensmonat nicht überleben. Einige sind der Meinung, dass ein universelles Gesundheitswesen dem Ausschluss dieser ärmsten Kinder entgegenwirken könnte und empfehlen zudem, gleichzeitig auch andere Themen wie Bildung, Hygiene, Gewalt gegen Frauen und Frühehen anzugehen, um eine weltweite Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Müttern herbeizuführen. Eine weitere Maßnahme, die von den Experten hervorgehoben wurde, besteht darin, die Personenregistrierung weiter voranzutreiben (Registrierung aller Geburten und Todesfälle). Auf diese Weise stünden bessere Daten zur Verfügung, so dass ein besseres Verständnis der Frauen- und Kindersterblichkeit möglich wäre. 

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