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Weltkindertag – Am 20. November richtet die Welt ihre Aufmerksamkeit auf die Rechte von Kindern

20/11/2013

Im Jahr 1954 schlug die Generalversammlung der Vereinten Nationen vor, in allen Ländern einen Weltkindertag einzuführen, der weltweit als Tag der Gemeinschaft und der Verständigung zwischen Kindern gelten sollte. Auf Empfehlung der Generalversammlung sollte dieser Tag der Förderung der in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Ideale und Ziele sowie dem Wohlergehen von Kindern weltweit gewidmet sein. Das Datum des 20. November markiert dabei sowohl die Verabschiedung der Erklärung der Rechte des Kindes vom 20. November 1959 als auch die Verabschiedung der Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen.



Die sich verändernde Weltbevölkerung stellt eine Herausforderung für die Rechte von Kindern dar

Internationale Organisationen machen an diesem Tag auf die Herausforderungen aufmerksam, die sich Kindern und ihren Rechten schon in naher Zukunft in den Weg stellen werden. Angesichts der zunehmenden Anzahl von Kindern in Entwicklungsländern werden die größten Herausforderungen im Hinblick auf Kinder weltweit weiterhin darin liegen, ihnen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung und Schulbildung zu verschaffen (so, wie es auch in den Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen festgehalten ist) und zu verhindern, dass Ressourcen sich aufgrund der alternden Bevölkerung weltweit von Kindern wegverlagern.

Demografischer Wandel – Eine immer schnellere Verlagerung des Gleichgewichts hin zu den Entwicklungsländern

Ein Berichtpdf von UNICEF zum Thema Kindheit im Jahr 2025 im globalen Kontext macht deutlich, dass das überwiegend in den Entwicklungsländern stattfindende globale Bevölkerungswachstum bedeutet, dass die nächste Milliarde Erdenbewohner auch im Jahr 2025 noch Kinder sein werden, von denen 90 Prozent das Licht in weniger entwickelten Regionen dieser Welt erblickt haben. In den Industrienationen hingegen wird der Anteil von Kindern als Teil der Bevölkerung zurückgehen: Das einzige Land mit hohem Einkommen, für das bis zum Jahr 2025 ein Anstieg des Anteils von Kindern prognostiziert wird, sind die Vereinigten Staaten, die damit in den nächsten 15 Jahren unter den Top Fünf der Länder mit den höchsten Geburtenraten liegen werden.

Angesichts dieser nationalen und globalen Verlagerungen ist es unerlässlich, dass Regierungen die Beweisgrundlage für selbige bei der Planung grundlegender sozialer Dienstleistungen für Kinder in Betracht ziehen, um so zu gewährleisten, dass im Kampf gegen Kinderarmut und für das Wohlergehen der Jüngsten sichtbare Resultate erzielt werden.

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