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Plattform für Internationale Zusammenarbeit zu undokumentierten Migranten (PICUM) – Eine weltweite Kampagne zur Beendigung der Inhaftierung von Kindern

21/11/2013

Im September wurde von PICUM eine weltweite Kampagne angestoßen, deren Ziel darin besteht, die Inhaftierung von Kindern zu beenden. Die Kampagne wurde zunächst durch die International Detention Coalition, einer übergreifenden Dachorganisation von mehr als 300 NROs, initiiert. Ziel der Kampagne ist es, Mitglieder der Zivilgesellschaft zusammenzuführen, um gemeinsam Seite an Seite zu arbeiten, um so der Migrationshaft von Kindern ein Ende zu setzen.

Die Förderung der Rechte von Migrantenkindern

PICUM ist eine internationale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich innerhalb Europas für die Achtung der Menschenrechte undokumentierter Migranten einsetzt und dabei hilft, eine Verbindung zwischen den Erfahrungen, die Migranten in Europa machen und der Berücksichtigung und Diskussion in den Politiken, die diese Migranten betreffen, herzustellen. Auf diese Weise unterstützt PICUM politische Entscheidungsträger und Institutionen mit Empfehlungen und fachlicher Beratung. Die weltweite Kampagne zur Beendigung der Inhaftierung von Kindern appelliert an Regierungen, den Richtlinien des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes zu folgen, damit der Migrationshaft von Kindern ein Ende bereitet werden kann.

PICUM-Leitfaden zu den Rechten von Kindern: „Kinder an erster Stelle“

PICUM hat darüber hinaus auch den Leitfaden „Children First and Foremost“ („Kinder an erster Stelle“)pdf über die Rechte von Kindern und wie diese in Europa geschützt sind, veröffentlicht. Der Leitfaden fasst bewährte Praktiken zusammen, die sich mit der Gewährleistung des Zugangs zu sozialen Grundrechten für undokumentierte Kinder beschäftigen und über Workshops auf nationaler Ebene weitergegeben wurden. Undokumentierte Familien, Fachleute im Gesundheitswesen, Anwälte und Bedienstete des öffentlichen Sektors, politische Entscheidungsträger und zivilgesellschaftliche Organisationen sollen Zugriff auf diesen Leitfaden haben, ihn lesen und anwenden. Der erste Abschnitt der Publikation soll erklären, wer diese undokumentierten Kinder sind und weshalb eine Fokussierung auf den Schutz ihrer Menschenrechte erforderlich ist. Durch diese Erklärung bietet der Leitfaden einen Überblick über gegenwärtige rechtliche Rahmenbedingungen, die die Rechte von Kindern in Europa auf nationaler Ebene abdecken. Im zweiten Abschnitt des Leitfadens werden bestehende administrative Herausforderungen dargestellt und hervorgehoben, die dazu führen, dass undokumentierte Kinder ihre Rechte nicht nutzen können. Weiterhin werden in diesem Abschnitt Strategien für bewährte Praktiken aus ganz Europa erläutert, mit denen diese Herausforderungen überwunden werden konnten.

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