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EU-Jugendkonferenz mit den Schwerpunkten Jugendarbeitslosigkeit und soziale Inklusion

25/04/2013

Die EU-Jugendkonferenz, die vom 11. bis 13. März 2013 stattfand, bildete den Höhepunkt bildete den Höhepunkt des Programmes für den irischen Ratsvorsitz im Bereich Jugend sowie der Konsultationen zwischen 11.000 jungen Menschen und 10 Nichtregierungsorganisationen aus 27 EU-Mitgliedsstaaten. 150 Jugendliche aus 27 Mitgliedstaaten nahmen gemeinsam mit Ministerin Frances Fitzgerald und EU-Kommissarin Androulla Vassiliou an der Konferenz in Dublin teil. Ein Hauptschwerpunkt der Tagung war auf das Thema Arbeitslosigkeit als größte Herausforderung für die soziale Eingliederung junger Menschen gelegt.

young people, children and social inclusion, (c)IStock

Themenschwerpunkte soziale Inklusion, Zugangsmöglichkeiten und Kompetenzen

Die 21 wichtigsten Schlussfolgerungenpdf, die die Jugendlichen gemeinsam mit Ministeriumsvertreter/innen der 27 Mitgliedstaaten formuliert haben, werden in eine Entschließung des Rates zur sozialen Inklusion am Ende des 18-monatigen Arbeitszyklus einfließen. Darüber hinaus werden sie für die Schlussfolgerungen des Rates zum Beitrag qualitativ hochwertigerJugendarbeit für die Entwicklung, das Wohlbefinden und die soziale Inklusion junger Menschen genutzt werden, die die irische Ratspräsidentschaft dem EU-Jugendministerrat im Mai 2013 vorlegen wird. Der Fokus der Schlussfolgerungen liegt auf der Notwendigkeit angemessener Rahmenbedingungen und unterstützender Zusammenarbeit zwischen lokalen, regionalen und staatlichen Akteuren sowie der Kooperation zwischen den Sektoren und Politikbereichen. Zudem betonen sie die Notwendigkeit, jungen Menschen adäquate Fähigkeiten zu vermitteln, die diese benötigen, um zukünftig in der europäischen Gesellschaft und am europäischen Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Eine strategische Initiative, um die Meinungen junger Menschen einzuholen

Die EU-Jugendkonferenz ist ein Element des Strukturierten Dialogs, der junge Menschen und Politikmacher/innen in der Europäischen Union zusammenbringt, um gemeinsam über die Entwicklung der Jugendpolitik auf nationaler und europäischer Ebene zu diskutieren. Der Strukturierte Dialog wurde vom Rat der Europäischen Union in der Entschließung über einen eneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010 - 2018) eingeführt. Der Strukturierte Dialog ist einwichtiges Instrument, das sicherstellt, dass dieAnsichten junger Menschen bei der Gestaltung von Politik im Jugendbereich berücksichtigt werden.

Für die 18-monatige Triopräsidentschaft (1. Januar 2013 - 30. Juni 2014) haben sich Irland,Litauen und Griechenland in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Jugendforum auf das Thema Soziale Inklusion für denStrukturierten Dialog geeinigt. Dieses wurde anschließend vom Rat in einer im November 2012 verabschiedeten Entschließungpdf bestätigt. Jede der drei Konsultationsphasen wird dieses Schwerpunktthema widerspiegeln, wobei die Ergebnisse einer Phase in der jeweils nächsten Phase genutzt werden, um am Ende des Arbeitszyklus zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt zu werden. Fokusthemen der einzelnen Ratspräsidentschaften tragen zu dem allgemeinen Schwerpunktthema Soziale Inklusion bei.

EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend Androulla Vassiliou sagte: „Junge Menschen sind die Hauptleidtragenden der derzeitigen Krise – und eine alarmierende Anzahl unter ihnen leidet an sozialer Ausgrenzung. Wir können uns keine verlorene Generation leisten: Wir müssen den Jugendlichen Hoffnung geben und sicherstellen, dass die Eingliederung greifbare Erfolge mit sich bringt. Deshalb müssen wir unsere Finanzierungsmöglichkeiten so sinnvoll wie möglich einsetzen und die aktive Teilnahme an der Zivilgesellschaft und am Gesellschaftsleben verstärkt fördern. Meine Botschaft bei der EU-Jugendkonferenz ist, dass die EU-Kommission mit 100%igem Engagement mit Jugendorganisationen an der Bewältigung der sozialen Ausgrenzung zusammenarbeiten wird.“

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