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‚Internationales Jahr der Familie‘ - 20-jähriges Jubiläum

28/02/2012

Das Jahr 2014 wird einen wichtigen Meilenstein darstellen – das 20. Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie (International Year of the Family - IYF) steht an. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erkannte die Bedeutung von Familien in der Gesellschaft durch die Bekanntmachung des Internationalen Jahres der Familie in 1994 an. Die Vorbereitung auf dieses Jubiläum gibt Anlass zur Erinnerung an die Anstrengungen, die im Zuge der Unterstützung von familienorientierten Grundsätzen unternommen wurden. Der Bericht des UN-Generalsekretärs (A/66/62-E/2011/4) umreißt die wichtigsten Grundsatzbereiche einschließlich der Bekämpfung von Familienarmut und sozialer Ausgrenzung, der Wahrung des Gleichgewichts zwischen Familie und Arbeit sowie der Verbesserung sozialer Integration und Solidarität zwischen den Generationen innerhalb von Familien und in der Gesellschaft. Der kürzlich erschienene Bericht des UN-Generalsekretärs (A/67/61–E/2012/3) konzentriert sich auf die Vorbereitungen und auf die Begehung des 20. Jubiläums des Internationalen Jahres der Familie im Jahr 2014. Der Schwerpunkt der Vereinten Nationen liegt in der Förderung der Familienpolitik und beinhaltet außerdem Beiträge zu Folgemaßnahmen, die vom Internationalen Jahr der Familie unterstützt werden. Das Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie und die relevanten Grundsatzentwicklungen werden eingehender in der jüngsten Ausgabe des Internationalen Verbandes für Familienentwicklung (International Federation for Family Development - IFFD)pdf(854 kB)untersucht.

United Nations flag

Bericht des UN-Generalsekretärs zu Folgemaßnahmen des 10. Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie (A/66/62-E/2011/4)

Der Bericht des UN-Generalsekretärs zu Folgemaßnahmen zum 10. Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie (A/66/62-E/2011/4pdf) konzentriert sich auf vier relevante Bereiche, die in der Resolution der Generalversammlung 64/33 dargestellt sind: Konfrontation von Familienarmut; Förderung der Solidarität zwischen den Generationen; Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Familie und Arbeit sowie der Sammlung nationaler und regionaler Daten zum Wohlergehen von Familien. Es wird eine Übersicht über stattgefundene Interventionen und Entwicklungen dargelegt sowie Vorschläge hinsichtlich vielschichtiger Aktivitäten angeboten, die das Bewusstsein für die Rolle von Familien und die Unterstützung von Familien zu stärken versuchen.

Der Bericht unterstreicht die Bedeutung familienorientierter, gendersensitiver und kindgerechter Sozialschutzmaßnahmen im Bereich der Familienarmut sowie die Vulnerabilität junger und alter Mitglieder unserer Gesellschaft, die zu einem größeren Ausmaß in Entwicklungsbemühungen einbezogen werden. Die rückläufige Anzahl generationsübergreifender Familien und der verzögerte Übergang junger Menschen in das Erwachsenendasein aufgrund wirtschaftlicher Zwänge werden als potenzielle Bedrohungen für die intergenerative Solidarität angesehen. Effektive Maßnahmen zur Förderung intergenerativer Solidarität lauten gemäß dem Bericht u. a. wie folgt: Sozialschutzsysteme, Gemeindekonzepte, die Förderung intergenerativer Kommunikation am Arbeitsplatz, schulbasierte, intergenerative Programme und finanzielle Vorteile für Familien, die sich um ältere Familienmitglieder kümmern. Grundsatzinterventionen im Bereich der Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Familie und Arbeit reichen von Elternurlaub über Kindergeld bis hin zu erschwinglicher Gesundheitsversorgung und beinhalten außerdem die sich wandelnde Wahrnehmung der Rolle des Vaters sowie „vatersensitive“ Grundsätze.

Des Weiteren umreißt der Bericht kürzlich durchgeführte Datensammlungen zum Thema Wohlergehen von Familien zwecks faktengestützter Richtliniengestaltung.

Der Bericht beinhaltet außerdem einen Rahmenvertrag für die Vorbereitungen und die Begehung des 20. Jubiläums des Internationalen Jahres der Familie im Jahr 2014. Mehr Informationen finden sich im Bericht des UN-Generalsekretärs (A/67/61–E/2012/3pdf).

Bericht des UN-Generalsekretärs zum Thema Vorbereitungen auf und Begehung des 20. Jubiläums des Internationalen Jahres der Familie 2014 (A/67/61–E/2012/3)

Vorbereitung auf das 20. Jubiläum

Die Vorbereitungen auf das 20. Jubiläum werden sich schwerpunktmäßig auf die zuvor angesprochenen Bereiche aus dem Bericht der Folgemaßnahmen des 10. Jubiläums des Internationalen Jahres der Familie konzentrieren. Hinsichtlich der Durchführung wird dies Folgendes beinhalten: Konferenzen von Sachverständigengruppen, Austausch bzgl. vorbildlicher Praktiken, Begehung des Internationalen Tages der Familie, Nebenveranstaltungen der Kommission für soziale Entwicklung und unterschiedliche, kollaborative Arrangements zwischen Akteuren (Regierungen, Akademien, Zivilgesellschaft, UN-Organisationen/Gremien und andere internationale Organisationen), die die Ziele des 20. Jubiläums fördern und unterstützen.

Mehrere Empfehlungen am Ende des Berichts befassen sich mit spezifischen Bereichen innerhalb der Familienpolitik, die Regierungen dahingehend ermutigen, relevante UN-Gremien zu unterstützen und die Implementation des IAO-Übereinkommens Nr.  156 und des IAO-Übereinkommens Nr. 183 hinsichtlich der Wahrung des Gleichgewichts zwischen Familie und Arbeit zu ratifizieren, nationale Behörden oder Regierungsgremien mit Fokus auf Familienpolitik einzurichten bzw. zu bestärken, Interventionen anzunehmen, die Vorteile für Familien liefern und in intergenerativer Solidarität mittels sozialer Renten zu investieren.

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