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Irland wird ab 2010 teils kostenlose Vorschulerziehung anbieten

07/04/2009

Am 7. April 2009 gab die irische Regierung die Einführung einer Subvention für die Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die Early Childhood Care and Education (ECCE – Kleinkindbetreuung und -pädagogik) anbieten, bekannt. Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die bei der Health and Security Executive (Gesundheits- und Sicherheitsdirektion) gemeldet oder deren Dienstleistungen beim Irish Montessori Educational Board (IMEB – Irischer Montessori-Bildungsausschuss) registriert sind, werden die Möglichkeit haben, eine zweckgebundene Regierungsbeihilfe in Anspruch zu nehmen. In Betracht kommen Kinder, die jeweils am 1. September des Jahres zwischen 3 Jahren und 3 Monaten und 4 Jahren und 6 Monaten alt sind. Je nach lokaler Verfügbarkeit steht diese Dienstleistung allen Eltern zur Verfügung, wobei schätzungsweise rund 70 000 Kinder pro Jahr daran teilnehmen werden. Die Maßnahme zeigt, dass die irische Regierung davon abrückt, finanzielle Unterstützung (über das Early Childcare Supplement – Zulage zur Kleinkindbetreuung, die im Dezember 2009 abgeschafft wird) bereitzustellen, und nun eher auf die Erbringung von Dienstleistungen setzt.

Am 7. April 2009 gab die irische Regierung die Einführung einer Subvention für die Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die Early Childhood Care and Education (ECCE – Kleinkindbetreuung und -pädagogik) anbieten, bekannt. Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen, die bei der Health and Security Executive (Gesundheits- und Sicherheitsdirektion) gemeldet oder deren Dienstleistungen beim Irish Montessori Educational Board (IMEB – Irischer Montessori-Bildungsausschuss) registriert sind, werden die Möglichkeit haben, eine zweckgebundene Regierungsbeihilfe in Anspruch zu nehmen. In Betracht kommen Kinder, die jeweils am 1. September des Jahres zwischen 3 Jahren und 3 Monaten und 4 Jahren und 6 Monaten alt sind. Je nach lokaler Verfügbarkeit steht diese Dienstleistung allen Eltern zur Verfügung, wobei schätzungsweise rund 70 000 Kinder pro Jahr daran teilnehmen werden. Die Maßnahme zeigt, dass die irische Regierung davon abrückt, finanzielle Unterstützung (über das Early Childcare Supplement – Zulage zur Kleinkindbetreuung, die im Dezember 2009 abgeschafft wird) bereitzustellen, und nun eher auf die Erbringung von Dienstleistungen setzt.

Zwei Optionen für die Erbringer von Vorschul-Dienstleistungen

Die Dienstleister, die an dem Programm teilnehmen möchten, können sich entweder als Kindergarten-Sitzungsdienst (der weniger als 3,5 Stunden pro Vor- und Nachmittagssitzung anbietet), als Ganztags- (mehr als 5 Stunden pro Tag) oder Teilzeit- (zwischen 3,5 und 5 Stunden pro Tag) Kinderbetreuungsdienst bewerben.

Die in diesem Rahmen teilnehmenden Kindergarten-Sitzungsdienste – die 38 Wochen im Jahr, 5 Tage die Woche täglich drei Stunden Betreuung anbieten – werden für die kostenlose Erbringung des Vorschuldienstes einen Zuschuss von 64,50 EUR pro Kind erhalten. Ganztags- oder Teilzeitdienste, die auf einer Basis von 50 Wochen pro Jahr betrieben werden, erhalten die Möglichkeit, für die in Betracht kommenden Kinder täglich 2 St. 15 Min. Vorschulbetreuung zu erbringen. Dafür erhalten sie einen Zuschuss von 48,50 EUR pro Kind und Woche.

Optionale Zusatzleistungen für Eltern können kostenpflichtig gestaltet werden.

I

m Zuge der Beihilfe bezahlen Eltern weniger Kinderbetreuungskosten, sie müssen jedoch für die restlichen Stunden Kinderbetreuung aufkommen. Vorschuldienste können Eltern optionale Zusatzleistungen berechnen (z. B. einmalige oder kontinuierliche Aktivitäten oder Dienstleistungen wie etwa Ausflüge, Geburtstagspartys, spezifische Lernressourcen wie Tanz oder Musik, und Lebensmittel), vorausgesetzt, die Eltern werden darüber informiert, dass sie ihre Zustimmung zu zusätzlichen Stunden oder allen freiwilligen Kosten verweigern können.

Die Anträge, die an den Kinderbetreuungsausschuss der Stadt oder des Bezirks zu senden sind, müssen bis zum 10. Juli 2010 eingereicht werden. Bis zum 25. September 2010 muss ein Vertrag mit dem Büro des Ministers für Kinder- und Jugendangelegenheiten (OMCYA) unter Dach und Fach sein.

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