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Im Fokus

  • Unverhältnismäßige Benachteiligung armer Familien durch Kinderbetreuungskosten in Europa

    Unverhältnismäßige Benachteiligung armer Familien durch Kinderbetreuungskosten in Europa

    Kinderbetreuungskosten stellen in etlichen europäischen Ländern eine große Belastung für erwerbstätige Eltern dar. Aus einem kürzlich im Vereinigten Königreich veröffentlichten Bericht geht hervor, dass die Jahresdurchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind und mittlerweile die durchschnittliche jährliche Hypothekentilgung übersteigen. Laut Berechnungen der OECD, die von einer Familie mit zwei berufstätigen Elternteilen mit durchschnittlichem Einkommen ausgehen, belaufen sich die Durchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den OECD-Ländern auf 11,8 % des elterlichen Nettoeinkommens. In Europa schwankt diese Zahl zwischen 26,6 % im Vereinigten Königreich und 4,9 % in Griechenland. Eine auf europäischer Ebene durchgeführte Überprüfung von Kinderbetreuungseinrichtungen kam zu dem Schluss, dass der Zugang zu Kinderbetreuung zudem sowohl durch die zur Verfügung stehenden Betreuungseinrichtungen als auch durch deren Öffnungszeiten eingeschränkt ist.

  • Die Auswirkungen frühkindlicher Bildungs-, Betreuungs- sowie Kindererziehungsprogramme

    Die Auswirkungen frühkindlicher Bildungs-, Betreuungs- sowie Kindererziehungsprogramme

    Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Interesse an dem Nutzen frühkindlicher Maßnahmen und veränderter Elternzeitbedingungen gestiegen. Die Europäische Kommission hat Gesetze erlassen, die den Zugang zu frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen (durch die Barcelona-Ziele) erleichtern und die Arbeitnehmerrechte in Bezug auf die Elternzeit stärken. Zudem haben die EU und andere politische Organisationen ein großes Interesse daran entwickelt, herauszufinden, welche Maßnahmen in Bezug auf verschiedene politische Bereiche „Früchte tragen“. Dieser Trend hatte zur Folge, dass 2012 EPIC ins Leben gerufen wurde. Nachstehend werden Beispiele von praktischen Maßnahmen beschrieben, die EPIC im Kinderbetreuungsbereich sowie in Bezug auf den frühkindlichen Bildungs- und Erziehungsbereich ergriffen hat. Zudem werden aktuelle Daten aus Nicht-EU-Ländern vorgestellt.

  • Auf der Nationalen Kinder- und Jugendkonferenz in Italien wurden neue Möglichkeiten zur Investition in Kinder vorgestellt

    Auf der Nationalen Kinder- und Jugendkonferenz in Italien wurden neue Möglichkeiten zur Investition in Kinder vorgestellt

    Am 27. und 28. März hat das italienische Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik die Spitzenveranstaltung Nationale Kinder- und Jugendkonferenz ausgerichtet. Im Rahmen der Konferenz organisierte das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA)pdf ein spezielles Seminar zu dem Thema Empfehlungen für Investitionen in Kinder. Die Konferenz wurde von mehr als 800 Delegierten besucht, unter anderem von wichtigen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren. Im Rahmen der Konferenz wurde der neue Nationalplan zum Thema Kindheit vorgestellt.

  • Das Potenzial bereichsübergreifender Innovationen und Partnerschaften im sozialpolitischen Bereich: die Ergebnisse einer Spitzenkonferenz

    Das Potenzial bereichsübergreifender Innovationen und Partnerschaften im sozialpolitischen Bereich: die Ergebnisse einer Spitzenkonferenz

    Vom 19.-20. Mai 2014 hat die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission eine Konferenz ausgerichtet, die von wichtigen Interessensvertretern verschiedener Bereiche besucht wurde. Ziel war es, das Potenzial sozialpolitischer Innovationen zu mobilisieren und zu untersuchen, um komplexe Probleme im politischen Bereich zu lösen. Im Rahmen der Veranstaltung trafen Vertreter der Zivilgesellschaft sowie von Nichtregierungsorganisationen, Akteure des öffentlichen Sektors, Privatunternehmen und Akademiker zusammen, um Beispiele sozialpolitischer Innovationen zu besprechen und die aktuellen Entwicklungen in Europa zu präsentieren. Die Moderatoren und Hauptredner betonten die Bedeutung von Partnerschaften, insbesondere, um die EU-2020-Ziele – inklusives, intelligentes und nachhaltiges Wachstum – zu erreichen. Einen vollständigen Bericht zu dieser Veranstaltung, inklusive der Vorträge, finden Sie auf der Webseite der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration.

  • Unbegleitete Minderjährige und Kinderschutz in Europa

    Unbegleitete Minderjährige und Kinderschutz in Europa

    Aus jüngsten Daten geht hervor, dass die Ankunft unbegleiteter Minderjährigerpdf Übersetzung für diesen Link wählen  aus Konfliktgebieten nach Europa mehr und mehr zu einem langfristigen Merkmal der Migration in der EU wird. Da es bisher keinen koordinierten Ansatz zum Umgang mit diesen gefährdeten Migranten gibt, kommt in den Mitgliedstaaten eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zum Einsatz. Gleichzeitig muss sich der Kinderschutz in Europa vielen Herausforderungen stellen, darunter mangelnde Koordination, eine begrenzte Evidenzbasis und unzureichender Austausch von bewährten Praktiken in Bereichen wie elterliche Kindesentführung oder Mobbing. Um in diesen beiden Bereichen bessere Resultate zu erzielen und den Schutz von Kindern zu gewährleisten, hat die EU kürzlich Bemühungen zur Aufstellung eines gemeinsamen Konzeptes unternommen.

  • Inkrafttreten des Kinder-Beschwerdemechanismus der Vereinten Nationen

    Inkrafttreten des Kinder-Beschwerdemechanismus der Vereinten Nationen

    Am 14. April 2014 trat das dritte Fakultativprotokoll zum Übereinkommen der Vereinten Nationen (UN) über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, KRK) in Kraft, das Kinder in die Lage versetzt, sich bei der UN über Menschenrechtsverletzungen zu beschweren. Es etabliert ferner ein internationales Beschwerdeverfahren über Verletzungen von Kinderrechten, die im KRK sowie den Fakultativprotokollen zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten (OPAC) und betreffend Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie (OPSC) festgehalten sind.

  • Sozialschutz in der Wirtschaftskrise – Wie wirken sich Veränderungen im Sozialsystem auf unsere Kinder aus?

    Sozialschutz in der Wirtschaftskrise – Wie wirken sich Veränderungen im Sozialsystem auf unsere Kinder aus?

    Die Europäische Plattform für Investitionen in Kinder (EPIC) stellt ein Kurzdossierpdf vor, aus dem hervorgeht, wie sich Veränderungen im Sozialsystem während der Wirtschaftskrise auf unsere Kinder ausgewirkt haben. In diesem Kurzdossier wird untersucht, wie Bereiche der gesellschaftlichen Politik infolge der Wirtschaftskrise und ihrer weitreichenden Auswirkungen unter erheblichen Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben gelitten und wie diese Einschnitte zu einer Unterinvestition bei der kinderorientierten Politik geführt haben.