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Im Fokus

  • Belgien und das Vereinigte Königreich führen neue Strategien im Kampf gegen Kinderarmut ein

    Belgien und das Vereinigte Königreich führen neue Strategien im Kampf gegen Kinderarmut ein

    Regierungen weltweit setzen sich mehr und mehr mit der Bedeutung frühzeitiger Investitionen in Kinder auseinander, um so die zunehmende Ungleichheit zu verhindern, die in den kommenden Jahrzehnten droht. Mit der Strategie Europa 2020 soll die Anzahl derer, die in Armut und sozialer Ausgrenzung leben oder davon bedroht sind, um 20 Millionen verringert werden. Damit die Ziele zur Armutsbekämpfung auch tatsächlich erreicht werden, haben sowohl Belgien als auch das Vereinigte Königreich kürzlich Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut verabschiedet, um die Armut allgemein und somit auch die Kinder- und Jugendarmut zu senken. Die Strategien basieren auf Investitionen in Dienstleistungen und andere Sozialleistungen für Kinder und sollen dabei helfen, den Kreislauf der Benachteiligung zu durchbrechen.

  • Wie sehen Programme zur Schulverpflegung an europäischen Schulen angesichts der zunehmenden Adipositas bei Kindern aus?

    Wie sehen Programme zur Schulverpflegung an europäischen Schulen angesichts der zunehmenden Adipositas bei Kindern aus?

    Weshalb Schulen für Kinder und deren Gesundheit eine wichtige Rolle spielen

    Laut Tonio Borg, dem für Gesundheitsfragen zuständigen EU-Kommissar, ist „nahezu eines von drei Kindern in Europa […] übergewichtig oder adipös und trägt somit das Risiko, an einer Reihe vermeidbarer Leiden zu erkranken“. Angesichts der zunehmenden Adipositas bei Kindern müssen Anstrengungen unternommen werden, um Kinder zu einer gesunden Lebensweise und gesunden Essgewohnheiten zu motivieren. Es wurde festgestellt, dass Schulen in diesem Rahmen eine entscheidende Rolle zukommt, da hier, in diesem geschützten Umfeld, die Unterstützung und Orientierungshilfe geboten werden kann, die Kinder brauchen, um eine gesunde Lebensweise zu erlernen.

  • Vorschlag der Europäischen Kommission zur Erhöhung des Schutzes von Kindern, die an Strafverfahren beteiligt sind

    Vorschlag der Europäischen Kommission zur Erhöhung des Schutzes von Kindern, die an Strafverfahren beteiligt sind

    Die Justizminister der Mitgliedstaaten (MS) haben sich am 6. Juni 2014 auf einen allgemeinen Ansatz geeinigt, um Kinder, die strafrechtlich verfolgt werden, zu schützen und die Umsetzung der Charta der Grundrechte zu optimieren. Diese erste informelle Vereinbarung im Justizministerrat macht ein Gespräch zwischen den drei Parteien Ministerrat (MR), Europäisches Parlament (EP) und der Europäischen Kommission(EK) Ende November 2014 möglich. Zeitgleich zu dieser Vereinbarung hat die Kommission zudem einen Bericht über Kinder, die an Straf- und Justizverfahren beteiligt sind, veröffentlicht.

  • 25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention

    25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention

    Im November 2014 begeht das Kinderhilfswerk UNICEF das 25. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention. Vor 25 Jahren versprach UNICEF den Kindern dieser Welt, dass es sein Möglichstes zum Schutz der Rechte von Kindern tun würde, damit diese sich entwickeln, lernen und ihr Potenzial voll ausschöpfen können.

  • Dauerhafte Schädigung europäischer Kinder durch Cyber-Mobbing

    Dauerhafte Schädigung europäischer Kinder durch Cyber-Mobbing

    In den letzten Jahren haben sich die Medien verstärkt Fällen von Selbstmorden durch Kinder und Jugendliche gewidmet, die auf Cyber-Mobbing zurückzuführen waren. Obwohl die Anzahl der tragischsten Fälle verhältnismäßig gering ausfällt, ist Cyber-Mobbing eine ernsthafte Bedrohung, die langfristige Auswirkungen auf die Opfer hat. In einer Umfrage der Wohltätigkeitsorganisation BeatBullying und der Kampagne #DeleteCyberbullying der Vereinigung von Familienorganisationen der Europäischen Union (COFACE) gab mehr als die Hälfte (55 %) aller europäischen Kinder, die schon einmal gemobbt wurden, an, dass sie dadurch depressiv geworden sind, während mehr als ein Drittel einräumte, sich selbst verletzt (35 %) oder an Selbstmord (38 %) gedacht zu haben.

  • Unverhältnismäßige Benachteiligung armer Familien durch Kinderbetreuungskosten in Europa

    Unverhältnismäßige Benachteiligung armer Familien durch Kinderbetreuungskosten in Europa

    Kinderbetreuungskosten stellen in etlichen europäischen Ländern eine große Belastung für erwerbstätige Eltern dar. Aus einem kürzlich im Vereinigten Königreich veröffentlichten Bericht geht hervor, dass die Jahresdurchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind und mittlerweile die durchschnittliche jährliche Hypothekentilgung übersteigen. Laut Berechnungen der OECD, die von einer Familie mit zwei berufstätigen Elternteilen mit durchschnittlichem Einkommen ausgehen, belaufen sich die Durchschnittskosten für die Kinderbetreuung in den OECD-Ländern auf 11,8 % des elterlichen Nettoeinkommens. In Europa schwankt diese Zahl zwischen 26,6 % im Vereinigten Königreich und 4,9 % in Griechenland. Eine auf europäischer Ebene durchgeführte Überprüfung von Kinderbetreuungseinrichtungen kam zu dem Schluss, dass der Zugang zu Kinderbetreuung zudem sowohl durch die zur Verfügung stehenden Betreuungseinrichtungen als auch durch deren Öffnungszeiten eingeschränkt ist.

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