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22/07/2013

16. Juli 2013: EU-Bürgerdialog mit Vizepräsidentin der EU-Kommission Viviane Reding und Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Heidelberg

„Wie kann die Demokratie in Deutschland gestärkt werden?“, „Wie sieht der richtige Weg aus der Krise aus?“ und „Wo steht Europa in 20 Jahren?“ - diese Fragen standen unter anderem bei dem EU-Bürgerdialog am 16. Juli 2013 zwischen der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Viviane Reding, dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann und über 400 beteiligten Bürgerinnen und Bürgern in Heidelberg im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von Bürgerdialogen in der gesamten Europäischen Union, um im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 mit den Teilnehmern über ihre Meinungen, Vorschläge und Fragen zur Zukunft Europas, der Bewältigung der Wirtschaftskrise und ihren Rechten als Unionsbürger zu diskutieren.

Im Vorfeld der Diskussion betonte die für Justiz, Grundrechte und Unionsbürgerschaft zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission das demokratische Europa, fordert aber zugleich „in Zukunft noch demokratischer zu werden, wenn es neue Kompetenzen erhalten soll.“ Viviane Reding sprach sich für eine stärkere Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg und eine ebenso starke Bürgerbeteiligung in europäischen Fragen aus: "Die Heidelberger Versammlung war 1848 ein Meilenstein auf dem Weg zur Versammlung in der Frankfurter Paulskirche, und damit zur Entwicklung der Demokratie in Deutschland. Einen ähnlichen demokratischen Aufbruch brauchen wir jetzt auch in Europa.

 

Auch Ministerpräsident Kretschmann ist überzeugt, dass die Menschen verstärkt an der Gestaltung der europäischen Zukunft beteiligt werden müssen: „Als Landesregierung erleben wir europäisches Recht und europäische Maßnahmen unmittelbar. Wir gestalten sie durch unsere aktive Politik ja zum Großteil mit.“ Im EU-Bürgerdialog in Heidelberg wollte er daher erfahren, wie die Bürgerinnen und Bürger Europa sehen und welche Sorgen und Chancen sie damit verbinden. Dazu sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Viele Bürgerinnen und Bürger bringen Europa derzeit leider hauptsächlich mit der Wirtschaftskrise und großen Unsicherheit in Verbindung. Es ist deshalb wichtig zusammen zu kommen, die skeptischen und mahnenden Stimmen sehr ernst zu nehmen und gleichzeitig die vielen positiven Seiten nicht zu vergessen, die der europäische Zusammenschluss gerade auch Deutschland bringt."

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von SWR-Journalist Mathias Zurawski.

 

Bürgerinnen und Bürger konnten die Veranstaltung über einen Live-Stream im Internet verfolgen und sich auf Twitter (#EUdeb8) und Facebook an der Debatte beteiligen bzw. vorab informieren.

 

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English summary:

 

16 July 2013: EU Citizens’ Dialogue with Vice-President of the European Commission Viviane Reding and President Winfried Kretschmann in Heidelberg, Germany

 

On 16 July around 400 citizens gathered in the southern German city of Heidelberg to join the debate with Vice-President of the European Commission Viviane Reding and President of Baden-Württemberg Winfried Kretschmann to discuss relevant socio-political and economic questions about the future of the EU, including citizens’ expectations and visions. Not only is the dialogue part of a series the European Commission is holding in cities in every EU Member State, but also part of the official European Year of Citizen 2013, an entire year dedicated to the rights of European citizens.

 

Prior to the discussion, Vice-President Reding emphasised the importance of European democracy, but also called for a “more democracy in the future if Europe is to get new competences.” Kretschmann further emphasised the need for people to be more involved in shaping the future of Europe.

 

Mayor of Heidelberg, Dr. Eckart Würzner, pointed out that many citizens unfortunately associate Europe mainly with the economic crisis and with a level of high uncertainty. It is therefore important to come together to listen to the critical voices but at the same time not to forget the many positive aspects of a unified Europe. He stressed that "European citizens dialogues are an excellent tool to get together this week."

 

Mathias Zurawski, journalist from SWR public TV and radio, hosted the event, which people were also able to follow via live stream online. They could also join the debate on Twitter (# EUdeb8) and stay informed via Facebook.

 

 

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