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15/07/2013

33 Jobs in 33 Ländern – Jan Lachner hat sich Europa „erarbeitet“

Am 12. Juli hat der junge Deutsch-Franzose und „Gesicht Europas“ für das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger sein spannendes Projekt vollendet: In 33 verschiedenen europäischen Ländern hat er 33 unterschiedliche Berufe kennengelernt - jeweils eine Woche lang.

 

Der erste Job bei seiner etwas anderen Europareise führte Jan Lachner nach Malta zum Fischen. Danach hat er u. a. als Flamenco-Lehrer in Sevilla, Landwirt in Rumänien und Archäologe in Griechenland gearbeitet. Dabei verfolgt Lachner bei seiner Berufswahl ein klares  Konzept: „Die Jobs dürfen sich nicht ähneln und sollten, wenn möglich, einen Bezug zum jeweiligen Land haben.“ So lernte er beispielsweise in Irland Guinness zapfen, in Litauen Bernsteinschmuck herstellen und in der Schweiz Alphörner bauen.  

Die Idee für sein Euro-Job-Projekt entstand nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik aus dem Wunsch und der Sehnsucht nach mehr Abwechslung und der Neugier, andere Menschen und Kulturen kennenzulernen. Dabei hat Jan Lachner neben den 28 EU-Mitgliedsstaaten auch Monaco, Liechtenstein, Schweiz, Norwegen und Island bereist.

Über zwei Jahre nach dem Start seiner persönlichen Mission hat der heute Sechsundzwanzigjährige in dieser Woche sein Ziel erreicht. Seine letzte Station führte ihn nach Italien, um antike Möbel zu restaurieren. Seine Erfahrungen hält der Marathon-Jobber  auf seiner Webseite www.eurojobsproject.com fest.  

„Ohne EU-weite Arbeitserlaubnis wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, so Lachner. „Ich bin ein Europäer 2.0", sagt er. „Ich springe über Grenzen, so wie ich die Straße überquere.  Außerdem versuche ich mit meinem Projekt, anderen Menschen die europäische Idee vorzuleben.“

 

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