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Ein Drittel der erwerbstätigen Europäerinnen und Europäer (75 Millionen Menschen) verfügen über einen geringen Bildungsstand oder haben gar keinen Bildungsabschluss. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Arbeitslosigkeit betroffen sein werden, dreimal so hoch als bei denjenigen, die über einen höheren Bildungsstand verfügen.
Rund die Hälfte aller Europäerinnen und Europäer erwerben ihre ersten berufsbezogenen Kompetenzen im Rahmen der Berufsbildung. Sehr viel mehr vertiefen diese Fertigkeiten und lernen neue dazu durch Weiterbildung oder direkte Erfahrungen am Arbeitsplatz.
Cedefop arbeitet eng mit der Kommission, nationalen Regierungen, Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern, Wissenschaftlern und Fachleuten zusammen, stellt aktuelle Informationen über Entwicklungen in der Berufsbildung bereit und schafft Raum für politische Debatten.
Cedefop zeichnet sich durch die hohe Qualität seiner vergleichenden Analysen und sein im Rahmen von Forschung und Networking erworbenes Fachwissen aus und kann so
Aufgabe – die Entwicklung und Durchführung der europäischen Berufsbildungspolitik zu unterstützen.
Strategisches Ziel – die europäische Zusammenarbeit zu stärken und zur Entwicklung und Durchführung von Berufsbildungskonzepten, die Spitzenleistungen und soziale Eingliederung fördern, beizutragen.
Mittelfristige Schwerpunkte für 2012–2014 – die Modernisierung der Berufsbildungssysteme zu unterstützen; Weiterbildung, Erwachsenenbildung und berufspraktisches Lernen zu fördern; den Qualifikationsbedarf zu analysieren.