Arbeiten für die EU

Die EU-Institutionen beschäftigen über 40 000 Männer und Frauen aus den 28 EU-Mitgliedstaaten. Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) organisiert offene Auswahlverfahren für neu einzustellendes Personal für unbefristete und befristete Stellen. Neben Beamten beschäftigt die EU auch Vertrags- und Zeitbedienstete, bietet Praktika an und unterhält Datenbanken mit Informationen über Sachverständige.

Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) ist Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie für die EU arbeiten möchten. Auf den EPSO-Internetseiten finden Sie alle Informationen zu den Auswahlverfahren und Tipps zur Vorbereitung.

Einstellung von Beamtinnen und Beamten

EPSO organisiert offene Auswahlverfahren für die Auswahl ständiger Bediensteter. Die Kompetenzen der Bewerber werden in Tests und Assessment-Centern geprüft, um sicherzustellen, dass nur die Besten ausgewählt werden. Jedes Jahr gibt es Auswahlverfahren für Verwaltungsräte, Linguisten, Dolmetscher, Übersetzer, Sekretariatsangestellte und andere Personalgruppen.

EPSO organisiert die Personalauswahl für alle EU-Institutionen:

Bei welcher Institution Sie auch arbeiten möchten, das Auswahlverfahren und die Art des Arbeitsvertrags sind für alle Institutionen gleich.

Beamte auf Lebenszeit sind Verwaltungsräte oder Assistenten.

Verwaltungsräte (AD)

Verwaltungsräte (AD-Beamte) sind an der Erarbeitung politischer Strategien beteiligt und überwachen die Umsetzung des EU-Rechts, erstellen Analysen und bieten Beratung. Im Allgemeinen müssen Sie, um an einem Auswahlverfahren für Verwaltungsräte teilnehmen zu können, ein (mindestens) dreijähriges Hochschulstudium abgeschlossen haben.

Assistenten (AST)

Assistenten (AST-Beamte) übernehmen im Allgemeinen unterstützende Aufgaben und sind für die interne Verwaltung der Institutionen unentbehrlich. Im Allgemeinen müssen Sie, um an einem Auswahlverfahren für Assistenten teilnehmen zu können, (mindestens) Ihr Abitur abgelegt haben.

Andere Auswahlverfahren

Vertragsbedienstete

Vertragsbedienstete werden für besondere handwerkliche oder verwaltungstechnische Aufgaben eingestellt. Die Verträge sind in der Regel zeitlich befristet – zu Beginn meistens auf 6 bis 12 Monate.

Bedienstete auf Zeit

Zeitbedienstete werden für besondere oder zeitlich befristete Aufgaben eingestellt. Die Vertragsdauer kann bis zu sechs Jahren betragen. Stellenanzeigen finden Sie auf den EPSO-Internetseiten und auf den Seiten der verschiedenen Institutionen und Agenturen.

Aushilfsleistungen

Einige Institutionen stellen auch örtlich Zeitarbeiter für bis zu sechs Monaten ein – meistens für Sekretariatsaufgaben. In diesen Fällen erfolgt die Einstellung über Zeitarbeitsfirmen.

Praktika

Sieben Institutionen nehmen Praktikanten für drei bis fünf Monate. Praktikantinnen und Praktikanten (in EU-Kreisen oft „Stagiaires“ genannt), können Studierende , Hochschulabsolventen oder Linguisten sein. Sie übernehmen Aufgaben ähnlich denjenigen von Beamten mit niedrigeren Dienstgraden. Die Auswahl treffen die Institutionen selbst (nicht EPSO).

Vertragsvergabe

Für besondere Aufgaben (Wartung, Kantinen, usw.), werden die Mitarbeiter in Ausschreibungen über Vertragsnehmer ausgewählt. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Vertragsnehmer.

Abgeordnete nationale Sachverständige (ANS)

Abgeordnete nationale Sachverständige sind im Allgemeinen öffentliche Angestellte pder Beamte ihres Heimatlandes, die für einen bestimmten Zeitraum zur EU abgestellt werden, um Erfahrungen auszutauschen und mehr über die Strategie und Verfahren der EU zu lernen. Nationale Sachverständige werden über besondere Auswahlverfahren eingestellt, an denen EPSO nicht beteiligt ist Die Ständige Vertretung Ihres Landes bei der EU kann Sie über aktuelle Beschäftigungsmöglichkeiten informieren.

Sachverständige der EU

Die EU führt Datenbanken mit den Namen und Qualifikationen unabhängiger Experten, die die Institutionen und Agenturen in bestimmten Bereichen beraten. Die Experten erstellen ihr eigenes passwortgeschütztes Profil mit Informationen zu Arbeitserfahrung, Bildung und Kompetenzen. Diese Datenbanken werden von den einzelnen Institutionen und Agenturen selbst gepflegt (nicht EPSO). Zum Beispiel führt der Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft (CORDIS) eine Datenbank von Experten English, die am 7. Forschungsrahmenprogramm der EU beteiligt sind.

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