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Leben in der EU

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist innerhalb der EU – wie die Bildungspolitik und das Bevölkerungswachstum – von Land zu Land unterschiedlich.

Größe und Bevölkerung

In der EU leben 495 Millionen Menschen auf einer Fläche von mehr als 4 Millionen km² – nach China und Indien ist das die drittgrößte Bevölkerung der Welt. Flächenmäßig ist Frankreich das größte und Malta das kleinste Land der EU.

Die Bevölkerung English Europas nimmt stetig zu. Das liegt zum einen am natürlichen Wachstum (es gibt jedes Jahr mehr Geburten als Todesfälle) und zum anderen an der Nettomigration (es gibt mehr Menschen, die in die EU einwandern, als Menschen, die auswandern).

Zugleich wird die Bevölkerung Europas aufgrund steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenraten immer älter.

Lebensqualität

Lebensstandards können verglichen werden, indem der Preis, zu dem bestimmte Waren und Dienstleistungen in den einzelnen Ländern angeboten werden, zum Einkommen in Relation gesetzt wird. Für diese Messung wird eine einheitliche, errechnete Währung verwendet, der so genannte „Kaufkraftstandard“ (KKS). Der Vergleich des in KKS angegebenen Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts (BIP) ermöglicht einen Überblick über die Lebensstandards in den einzelnen EU-Ländern.

Die EU möchte die Lebensstandards verbessern, indem sie die Umwelt schützt, die Schaffung von Arbeitsplätzen anregt, regionale Ungleichheiten abbaut und ehemals isolierte Gebiete durch den Ausbau einer grenzüberschreitenden Infrastruktur integriert.

Bildung

Bildung verbessert das Qualifikationsniveau der Arbeitnehmer und versetzt sie in eine bessere Ausgangslage, damit sie sich dem zunehmenden internationalen Wettbewerb stellen können. Wie viel Geld in Bildung investiert wird, ist von Land zu Land unterschiedlich.

Öffentliche Gesamtausgaben für Bildung English

Die EU ermutigt die Menschen dazu, im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung Zeit im Ausland zu verbringen. Vor allem mit ERASMUS, dem Austauschprogramm für Studierende, wurden große Erfolge erzielt.

Sprachen

Fremdsprachkenntnisse gewinnen zunehmend an Bedeutung, da wir im Zuge der Globalisierung immer öfter mit Menschen in anderen Ländern in Kontakt stehen. Die EU fördert aktiv den Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen bereits im Kindesalter.

Einstellungen gegenüber der EU

Viele Menschen sind der Auffassung, dass die Mitgliedschaft in der EU eine gute Sache für ihr Land ist und viele greifbare Vorteile mit sich bringt. Trotzdem gibt es diesbezüglich zwischen den einzelnen Ländern große Meinungsunterschiede; in einigen Ländern begegnen die Menschen der EU mit mehr Zustimmung als in anderen.

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