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Am 11. September 2001 zerstören gekaperte Passagierflugzeuge die Zwillingstürme des World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Fast 3000 Menschen sterben. Die EU-Mitgliedstaaten stehen fest an der Seite der Vereinigten Staaten bei der Bekämpfung des internationalen Terrors.

1. Januar 2002

Euro-Banknoten und -Münzen werden eingeführt. Druck, Prägung und Ausgabe in zwölf Ländern sind eine enorme logistische Herausforderung. Über 80 Milliarden Münzen werden in Umlauf gebracht. Die Banknoten sind für alle Länder gleich. Die Münzen haben eine einheitliche Seite, die den Wert angibt, während die andere Seite ein nationales Emblem trägt. Banknoten und Münzen sind in allen Ländern des Euro-Gebiets gültig. Es ist kein Problem, mit einer finnischen oder anderen Euro-Münze in Madrid eine U-Bahn-Karte zu kaufen.

31. März 2003

Im Rahmen ihrer Außen- und Sicherheitspolitik übernimmt die EU friedenserhaltende Maßnahmen auf dem Balkan, zunächst in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, dann in Bosnien und Herzegowina. In beiden Fällen lösen die EU-Streitkräfte NATO-Einheiten ab. Intern vereinbart die EU die Schaffung eines Raums des Friedens, der Sicherheit und des Rechts für alle Bürger bis 2010.

1. Mai 2004

Acht Länder Mittel- und Osteuropas – Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn – treten der EU bei, wodurch die 60 Jahre zuvor in Jalta beschlossene Teilung Europas endet. Malta und Zypern werden ebenfalls EU-Mitglieder. Bulgarien und Rumänien sollen 2007 folgen. Kroatien und die Türkei haben ebenfalls ein Beitrittsgesuch gestellt.

Mitgliedstaaten Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Vereinigtes Königreich.

Neue MitgliedstaatenNeue Mitgliedstaaten: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern.

BeitrittskandidatenBeitrittskandidaten: Bulgarien, Rumänien, Türkei.

Karte – Mitgliedstaaten der EU 2004 © Stefan Chabluk

29. Oktober 2004

Die 25 EU-Länder unterzeichnen einen Vertrag über eine Europäische Verfassung , der die demokratische Beschlussfassung und die Handlungsfähigkeit einer EU mit 25 und mehr Mitgliedern verbessern soll. Ferner wird das Amt eines Europäischen Außenministers geschaffen. Die Verfassung muss von allen 25 Ländern ratifiziert werden, bevor sie in Kraft treten kann.

 

Das Kyoto-Protokoll, ein internationales Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung und zur Verringerung der Treibhausgasemissionen, tritt im Februar 2005 in Kraft. Die EU stand stets an der Spitze der Bemühungen um eine Begrenzung der Folgen des Klimawandels. Die Vereinigten Staaten haben das Protokoll nicht unterzeichnet.

Die Revolution im Kommunikationssektor hält an. Viele Schulen und Haushalte verfügen mittlerweile über einen schnellen Internetzugang. Jugendliche kommunizieren am liebsten über Textnachrichten und SMS. Breitbild- und Flachbildschirme sind ebenso wie DVDs beliebte Produkte der Unterhaltungselektronik.

1. Januar 2007

Mit Bulgarien und Rumänien treten nun zwei weitere osteuropäische Länder der EU bei, womit sich die Zahl der Mitgliedstaaten auf 27 erhöht. Auch Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die Türkei sind Kandidaten für einen späteren Beitritt zur EU.

Karte – Mitgliedstaaten der EU 2007 © Stefan Chabluk

13. Dezember 2007

Die 27 EU Staaten unterzeichnen den Vertrag von Lissabon, der die vorherigen Verträge ändert. Er ist darauf angelegt, die EU demokratischer, effizienter und transparenterer zu machen und außerdem zu befähigen, globale Herausforderungen – wie Klimawandel, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung – anzugehen. Der Vertrag von Lissabon wird von allen EU-Ländern ratifiziert und tritt schließlich am 1. Dezember 2009 in Kraft.

September 2008

Die Weltwirtschaft wird von einer schlimmen Finanzkrise getroffen. Auslöser der Krise sind geplatzte Hypothekenkredite in den Vereinigten Staaten. Auch eine Reihe europäischer Banken gerät in Schwierigkeiten. Die Krise führt zu einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern.

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