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1994

Januar

1

Griechenland übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Union.  Die zweite Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion wird eingeleitet und das Europäische Währungsinstitut (EWI) gegründet.  Das Abkommen über die Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) tritt in Kraft. 

Februar

19

Der Rechnungshof veröffentlicht den Sonderbericht zu Kontrollen von Unregelmäßigkeiten und betrügerischen Praktiken im Agrarbereich.

März

9-10

Der im Vertrag über die Europäische Union vorgesehene Ausschuss der Regionen hält seine konstituierende Sitzung ab. Jacques Blanc wird zum Präsidenten gewählt. 

29

Auf ihrem informellen Treffen in Ioannina erzielen die Außenminister im Zuge der Vorarbeiten zur Erweiterung einen Kompromiss in der Frage der Beschlussfassung mit qualifizierter Mehrheit.

30

Abschluss der Beitrittsverhandlungen mit Österreich, Schweden, Finnland und Norwegen in Brüssel. 

31

Ungarn beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäische Union.

April

5

Polen beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäische Union.

6

Die Kommission nimmt ein Grünbuch über die audiovisuelle Politik der Union an.

15

Die Schlussakte der Uruguay-Runde im Rahmen des GATT wird in Marrakesch unterzeichnet.

19

Der Rat beschließt im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik eine gemeinsame Aktion zur Unterstützung des Friedensprozesses im Nahen Osten. 

26

Parlament und Rat verabschieden das Vierte Rahmenprogramm im Bereich der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration (1994-1998). 

Mai

25

Der Gouverneursrat der Europäischen Investitionsbank errichtet den Europäischen Investitionsfonds.

26-27

Eröffnungskonferenz zur Aushandlung eines Stabilitätspakts für Mittel- und Osteuropa in Paris.

Juni

9-12

Vierte allgemeine Direktwahlen zum Europäischen Parlament.

12

Österreich spricht sich in einer Volksabstimmung mehrheitlich für den Beitritt zur Europäischen Union aus.

14

Die Europäische Union und die Ukraine unterzeichnen in Luxemburg ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen.

24-25

Tagung des Europäischen Rates auf Korfu. Hauptthema sind die Folgemaßnahmen zum Weißbuch über Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Die Akten über den Beitritt Österreichs, Schwedens, Finnlands und Norwegens werden unterzeichnet. Die Europäischen Gemeinschaften und ihre Mitgliedstaaten sowie Russland unterzeichnen ein neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen. 

Juli

1

Deutschland übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Union.

8-10

20. Gipfeltreffen der führenden westlichen Industriestaaten in Neapel.

14

Im Urteil Faccini-Dori bestätigt der Europäische Gerichtshof, dass ein Mitgliedstaat unter bestimmten Bedingungen die Schäden zu ersetzen hat, die einem Einzelnen durch die nicht fristgemäße Umsetzung einer Richtlinie in einzelstaatliches Recht entstanden sind.

15

Der Europäische Rat schlägt auf seiner Sondertagung in Brüssel Jacques Santer als Nachfolger von Jacques Delors für das Amt des Kommissionspräsidenten vor.

18

Unterzeichnung von Freihandelsabkommen mit Estland, Lettland und Litauen in Brüssel.

19-26

Das neu gewählte Europäische Parlament hält seine erste Sitzung in Straßburg ab. Klaus Hänsch wird zu seinem Präsidenten gewählt. Jacques Santer wird offiziell zum Präsidenten der Europäischen Kommission ernannt.

27

Die Kommission nimmt ein Weißbuch über die europäische Sozialpolitik an.

Oktober

10

Die Europäische Gemeinschaft und Südafrika unterzeichnen ein Kooperationsabkommen. Eröffnung einer KSZE-Folgekonferenz in Budapest (KSZE - Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa).

16

Finnland spricht sich in einer Volksabstimmung mehrheitlich für den Beitritt zur Europäischen Union aus.

25

Die Kommission nimmt Teil I des Grünbuchs über die Liberalisierung der Telekommunikationsinfrastruktur und der Kabelfernsehnetze an.

November

13

Schweden spricht sich in einer Volksabstimmung mehrheitlich für den Beitritt zur Europäischen Union aus.

15

In Frankfurt tagt erstmals der Rat des Europäischen Währungsinstituts.

28

Norwegen spricht sich in einer Volksabstimmung gegen den Beitritt zur Europäischen Union aus.

29

Parlament, Rat und Kommission verabschieden die Finanzielle Vorausschau für den Zeitraum 1995–1999, die im Hinblick auf die Erweiterung angepasst werden musste.

30

Der Rat beschließt erstmals eine Gemeinsame Maßnahme für die Zusammenarbeit im Bereich Justiz und Inneres.

Dezember

6

Der Rat verabschiedet das Berufsbildungsprogramm Leonardo da Vinci und eine erste Entschließung im Rahmen des Protokolls über die Sozialpolitik.

9-10

Der Europäische Rat legt auf seiner Tagung in Essen Aktionsleitlinien zur Stärkung der im Weißbuch über Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung vorgegebenen Strategie fest und berücksichtigt dabei insbesondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Nutzung der transeuropäischen Netze. Er vereinbart eine allgemeine Strategie zur Heranführung der assoziierten Staaten Mittel- und Osteuropas an die Gemeinschaft und betont seine Entschlossenheit, eine Partnerschaft Europa-Mittelmeer ins Leben zu rufen. Er genehmigt grundsätzlich ein mehrjähriges Hilfsprogramm für Nordirland. 

15-16

Der Rat verabschiedet Schlussfolgerungen zur Gemeinschaftsstrategie für die Verringerung der CO2-Emissionen sowie zu Umwelt und Verkehr. Er erlässt eine Verordnung über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen, sowie eine Richtlinie über die Verbrennung gefährlicher Abfälle.

17

Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Energiecharta in Lissabon.

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