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1993

Januar

1

Dänemark übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Der Binnenmarkt ist Realität.

Februar

1

In Brüssel beginnen die Beitrittsverhandlungen mit Österreich, Finnland und Schweden. Die Gemeinschaft und Rumänien unterzeichnen ein Europa-Abkommen über Handelsfragen. 

März

8

Die Gemeinschaft und Bulgarien unterzeichnen ein Europa-Abkommen über Handelsfragen.

April

5

Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Norwegen in Luxemburg. 

Mai

14

Die Kommission nimmt ein Grünbuch über die Sanierung von Umweltschäden an.

18

Dänemark votiert in einer zweiten Volksabstimmung für den Vertrag über die Europäische Union.

Juni

19-24

Die Gemeinschaft nimmt an der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über Menschenrechte teil. 

21-22

Der Europäische Rat beauftragt auf seiner Tagung in Kopenhagen die Kommission, ein Weißbuch über die langfristige Strategie zur Förderung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung auszuarbeiten. Er bestätigt, dass die Beitrittsverhandlungen mit Österreich, Finnland, Schweden und Norwegen bis 1995 abgeschlossen sein sollen, und sichert den assoziierten Ländern Mittel- und Osteuropas zu, dass sie die Vollmitgliedschaft in der Gemeinschaft erwerben können, sobald sie die geforderten politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllen.

Juli

1

Belgien übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

7-9

G7-Gipfel in Tokio.

19

Der Rat verabschiedet ein neues Programm zur technischen Unterstützung der unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (TACIS).

August

2

Das Vereinigte Königreich ratifiziert den Vertrag über die Europäische Union. 

September

29

Die Kommission nimmt ein Grünbuch über die europäische Dimension des Bildungswesens an.

Oktober

8-9

Die Gemeinschaft nimmt am Gipfeltreffen des Europarats in Wien teil. 

20

Die Kommission nimmt ein Grünbuch über Verbrauchsgütergarantien und Kundendienst an.

25

Auf einer interinstitutionellen Konferenz in Luxemburg verabschieden Rat, Kommission und Parlament eine Erklärung über Demokratie, Transparenz und Subsidiarität. Sie billigen den Entwurf einer Entschließung des Parlaments zu den Aufgaben des Bürgerbeauftragten und den Arbeitsmethoden des Vermittlungsausschusses im Rahmen des Mitentscheidungsverfahrens.

29

Der Europäische Rat gibt auf seiner Tagung in Brüssel eine Erklärung zum Inkrafttreten des Vertrags über die Europäische Union ab und bekräftigt, dass die zweite Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion am 1. Januar 1994 eingeleitet wird. Er legt Bereiche für gemeinsame Aktionen der Union im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik fest. Ferner fasst er einen Beschluss über den Sitz mehrerer Gemeinschaftseinrichtungen und -agenturen.

November

1

Abschluss aller Ratifizierungsverfahren und Inkrafttreten des Vertrags über die Europäische Union.

16

Die Kommission verabschiedet ein Grünbuch über den Zugang der Verbraucher zum Recht und die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten der Verbraucher im Binnenmarkt.

17

Die Kommission nimmt das Grünbuch „Die europäische Sozialpolitik - Weichenstellung für die Europäische Union“ an.

Dezember

5

Die Kommission nimmt das Weißbuch „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung - Herausforderungen der Gegenwart und Wege ins 21. Jahrhundert“ an.

6

Rat und Kommission einigen sich auf einen Verhaltenskodex für den Zugang der Öffentlichkeit zu offiziellen Rats- und Kommissionsdokumenten.

9

Boris Jelzin, Jacques Delors und der Präsident des Europäischen Rates, Jean-Luc Dehaene, unterzeichnen eine Erklärung über den Ausbau der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Europäischen Union, insbesondere im politischen Bereich.

10-11

Der Europäische Rat erstellt auf seiner Tagung in Brüssel einen Aktionsplan für eine kurz- und mittelfristige Strategie auf der Grundlage des Weißbuchs der Kommission über Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung sowie einen ersten Aktionsplan im Bereich Justiz und Inneres. Er beschließt die Einberufung einer Konferenz zum Abschluss eines Stabilitätspakts für Mittel- und Osteuropa.

13

Abschluss des Abkommens über die Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraums.

15

Die Delegationen der Staaten, die an den Verhandlungen im Rahmen der Uruguay-Runde (GATT) teilnehmen, unterzeichnen in Genf ein Abkommen, das die umfangreichste Liberalisierung in der Geschichte des Welthandels ermöglicht.

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