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1990

Januar

1

Irland übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

9

Herr Aldo Angioi wird zum Präsidenten des Rechnungshofs gewählt.

Februar

21

Die Kommission tritt zum 1000. Mal zusammen.

März

7

Rechtssache GB-Inno-BM. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs steht eine nationale Rechtsvorschrift, die den Zugang zu dem im Einkaufsland rechtmäßig erhältlichen Werbematerial verbietet, dem Grundsatz des freien Warenverkehrs entgegen.

April

2

Die Europäische Gemeinschaft und Argentinien unterzeichnen ein Handels- und Kooperationsrahmenabkommen. 

28

In Dublin (Irland) findet eine Sondertagung des Europäischen Rats statt. Dabei wird ein gemeinsames Vorgehen im Hinblick auf die deutsche Einigung und die Beziehungen der Gemeinschaft zu den Ländern Mittel- und Osteuropas vereinbart. 

Mai

7

Der Europäische Rat setzt die Europäische Stiftung für Berufswesen ein und nimmt eine Verordnung über die Einsetzung der Europäischen Umweltagentur an.

9

40. Jahrestag der Erklärung von Robert Schuman.

22

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs können die übrigen Organe vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen das Europäische Parlament erheben, und das Europäische Parlament kann vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen die übrigen Organe erheben, wenn sie das institutionelle Gleichgewicht in Frage stellen. Diese Grundsätze sollen anschließend in den Vertrag von Maastricht eingefügt werden.

29

Das Abkommen zur Errichtung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWD) zur finanziellen Unterstützung der Länder Mittel- und Osteuropas wird in Paris unterzeichnet. 

Juni

6

Die Europäische Kommission legt ein Grünbuch über die städtische Umwelt vor.

19

Das Abkommen von Schengen über die Abschaffung der Grenzkontrollen wird von den Benelux-Staaten, Deutschland und Frankreich unterzeichnet.

20

Die EWG und die EFTA nehmen offizielle Verhandlungen über die Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraums auf (EWR).

25-26

Auf der Ratstagung in Dublin (Irland) wird bestätigt, dass zwei Regierungskonferenzen über die Wirtschafts- und Währungsunion einerseits und die politische Union andererseits parallel zueinander abgehalten werden sollen.

Juli

1

Italien übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Die erste Phase der Wirtschafts- und Währungsunion tritt in Kraft. Vier Mitgliedstaaten (Spanien, Portugal, Griechenland und Irland) wird auf Grund ihres unzureichenden Fortschritts im Hinblick auf ihre finanzielle Integration eine Ausnahmeregelung zugestanden. 

3

Die Republik Zypern beantragt ihren Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften.

16

Die Republik Malta beantragt ihren Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften.

Oktober

3

Wiedervereinigung Deutschlands; die Länder des  früheren Ostdeutschlands gehören zur EU.

27-28

Auf der Sondertagung des Europäischen Rates in Rom wird die Vorbereitung der beiden Regierungskonferenzen über die Wirtschafts- und Währungsunion und die politische Union abgeschlossen.

November

19-21

Auf einer Tagung in Paris unterzeichnen 34 Staats- bzw. Regierungschefs im Rahmen der KSZE eine Charta für ein neues Europa. 

27

Italien unterzeichnet das Schengener Abkommen.

Dezember

2

In der Bundesrepublik Deutschland finden Bundestagswahlen statt.

4

Der Europäische Rat verabschiedet die im Rahmen der deutschen Einigung vorgesehenen Übergangsmaßnahmen.

12

In Dänemark finden Parlamentswahlen statt.

14-15

Auf der Tagung des Europäischen Rates in Rom werden die beiden Regierungskonferenzen über die Wirtschafts- und Währungsunion und die politische Union eingeleitet.

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