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1979

Januar

1

Frankreich übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

17

Tuvalu tritt als 55. AKP-Staat dem Lomé-Abkommen bei.

Februar

5

Offizieller Beginn der Verhandlungen über den Beitritt Spaniens in Brüssel.

6

Der Rat nimmt die Leitlinien für die Regionalpolitik der Gemeinschaft und die Änderungen zu der 1975 erlassenen Verordnung über die Errichtung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an.

20

Im Cassis-de-Dijon-Urteil erklärt der Europäische Gerichtshof, dass die Verbraucher ein Recht auf unbeschränkten Zugang zu Lebensmitteln aus anderen Mitgliedstaaten haben, sofern das betreffende Erzeugnis rechtmäßig hergestellt und vertrieben wird und eine Einfuhr unter gesundheitlichen und ökologischen Gesichtspunkten unbedenklich ist.

26

Dominica tritt als 56. AKP-Staat dem Lomé-Abkommen bei.

März

6-7

Die Kommission nimmt als Beobachterin an der ersten Konferenz der Sozialminister der Mitgliedstaaten des Europarats teil.

12-13

Der Europäische Rat legt auf seiner Tagung in Paris den 13. März für das Inkrafttreten des Europäischen Währungssystems (EWS) fest und erörtert die wirtschaftliche und soziale Lage sowie die Gemeinsame Agrar- und Energiepolitik.

13

Inkrafttreten des Europäischen Währungssystems. 

16

Tod von Jean Monnet.

19-27/4

Die Gemeinschaft nimmt als Beobachterin am ersten Teil der 8. Tagung der Dritten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen teil.

19-8/4

Eine Bevollmächtigtenkonferenz der Vereinten Nationen beschließt, der Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) den Status einer UN-Sonderorganisation zu verleihen.

April

4

Die Kommission verabschiedet ein Memorandum über den Beitritt der Europäischen Gemeinschaften zur Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten. 

12

Die Abschlussphase der multilateralen Handelsverhandlungen („Tokio-Runde“) im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) wird eingeleitet.

Mai

7-3/6

Die Gemeinschaft nimmt in Manila (Philippinen) als Beobachterin an der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) teil.

28

Unterzeichnung der Beitrittsakte Griechenlands in Athen.

Juni

7-10

Erste allgemeine Direktwahlen zum Europäischen Parlament.

15

Auf Abgeordnetenebene findet die erste Sitzung im Rahmen der Verhandlungen über den Beitritt Spaniens statt.

21-22

Der Europäische Rat vereinbart auf seiner Tagung in Straßburg die Ausarbeitung einer gemeinsamen Energiestrategie und prüft die Probleme im Zusammenhang mit der Konvergenz der Wirtschaftsleistung der Mitgliedstaaten.

28

Das griechische Parlament ratifiziert den Beitrittsvertrag. St. Lucia tritt als 57. AKP-Staat dem Lomé-Abkommen bei. 

28-29

Gipfeltreffen der führenden westlichen Industriestaaten in Tokio.

Juli

1

Irland übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. 

16-24/8

Die Gemeinschaft nimmt am zweiten Teil der 8. Tagung der Dritten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen teil.

17-20

Erste Sitzung des direkt gewählten Parlaments in Straßburg. Simone Veil wird im zweiten Wahlgang mit absoluter Mehrheit zur Präsidentin gewählt.

25

Treffen des GATT-Rates (GATT – Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen).

31

Die Kommission übermittelt dem Rat den Vorschlag für eine Richtlinie über das Recht der Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats, sich dauerhaft im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats aufzuhalten.

September

18

Eröffnung der 34. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Der Präsident des Rates erläutert den Standpunkt der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten. Er legt insbesondere die Haltung der Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten zur Fortsetzung des Dialogs zwischen Industrie- und Entwicklungsländern dar. Ferner unterstreicht er die Bedeutung der Direktwahl des Europäischen Parlaments und hebt die wichtige Rolle des Europäischen Währungssystems (EWS) hervor.

19

Die Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten unterzeichnen das Übereinkommen des Europarats zur Erhaltung der europäischen frei lebenden Tiere und wild wachsenden Pflanzen und ihrer natürlichen Lebensräume.

Oktober

4

Der Gerichtshof veröffentlicht eine Stellungnahme zu den Befugnissen der Gemeinschaft zum Abschluss Ergebnisse der „Tokio-Runde“ internationaler Abkommen unter besonderer Bezugnahme auf das Stabilisierungsabkommen für Naturkautschuk.

30

Kiribati tritt als 58. AKP-Staat dem Lomé-Abkommen bei.

31

Das zweite Abkommen zwischen der EWG und den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks wird in Lomé (Togo) unterzeichnet (Lomé II). 

November

20

Der Rat billigt die Ergebnisse der multilateralen Handelsverhandlungen im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT). 

26-30

Auf ihrer Jahresversammlung nehmen die GATT-Vertragsparteien die Ergebnisse der „Tokio-Runde“ einvernehmlich an.

29-30

Der Europäische Rat befasst sich auf seiner Tagung in Dublin unter anderem mit der Konvergenz der Wirtschaftsleistung der Mitgliedstaaten und Haushaltsfragen, den Modalitäten für die Prüfung des Berichts des Ausschusses der Weisen über die Anpassung der institutionellen Mechanismen und Verfahren sowie den Vorschlägen für eine Regulierung der Agrarmärkte.

Dezember

13

Das Parlament erörtert die Ergebnisse der „Tokio-Runde“ sowie mehrere Vorschläge der Kommission zur Handelspolitik.

17

Die Gemeinschaft unterzeichnet die Vereinbarungen der „Tokio-Runde“.

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