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1978

Januar

1

Dänemark übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

Februar

2

Dschibuti hinterlegt die Urkunden über seinen Beitritt zum Lomé-Abkommen beim Generalsekretariat des Rates.

6

Das im Februar 1976 unterzeichnete Übereinkommen zum Schutz des Mittelmeers gegen Verschmutzung (Übereinkommen von Barcelona) tritt in Kraft. 

13

Die Gemeinschaft und Jugoslawien nehmen Verhandlungen zum Abschluss eines Kooperationsabkommens auf, das an die Stelle des am 30. August auslaufenden Handelsabkommens treten soll.

März

6-11

Die Gemeinschaft nimmt am Ministertreffen des Handels- und Entwicklungsrats der UNCTAD teil, auf dem die Frage der Verschuldung der Entwicklungsländer erörtert wird.

9

Im Simmenthal-Urteil bestätigt der Europäische Gerichtshof den Grundsatz des Vorrangs des Gemeinschaftsrechts.

22-24

Im Mittelpunkt der Konsultationen zwischen der EWG und Japan in Tokio stehen die Maßnahmen, die zur Bewältigung der Probleme infolge des japanischen Handelsbilanzüberschusses ergriffen werden sollen. Zum Abschluss dieser Konsultationen wird eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

28-19/5

Die Gemeinschaft nimmt als Beobachterin an der 7. Tagung der Dritten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen teil.

April

3

Die Gemeinschaft und die Volksrepublik China unterzeichnen ein Handelsabkommen, das am 1. Juni in Kraft tritt. 

7-8

Der Europäische Rat erzielt in Kopenhagen Einigung über den Termin für die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament; die Staats- bzw. Regierungschefs schließen sich der gemeinsamen Erklärung von Parlament, Rat und Kommission zur Achtung der Grundrechte an.

Mai

19

Die Kommission gibt eine positive Stellungnahme zum Beitrittsgesuch Portugals ab.

Juni

6

Der Rat befürwortet den Antrag Portugals auf Aufnahme in die Gemeinschaft und eröffnet die Beitrittsverhandlungen.

29-30

Die Gemeinschaft beginnt Verhandlungen mit den USA über die Probleme infolge der Anwendung des amerikanischen Gesetzes zur Kontrolle giftiger Stoffe (Toxic Substances Control Act) auf Erzeugnisse der Gemeinschaft.

Juli

1

Deutschland übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

6-7

Der Europäische Rat befasst sich auf seiner Tagung in Bremen mit Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit und erzielt Einvernehmen über ein gemeinsames Vorgehen zur Steigerung der Wachstumsrate. Ferner plant er die Schaffung eines Europäischen Währungssystems (EWS).

13

Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung über den Stand der „Tokio-Runde“. 

16-17

Die Gemeinschaft nimmt in Bonn zum zweiten Mal an einem Gipfeltreffen der führenden westlichen Industriestaaten teil. 

24

Im Rahmen eines Ministertreffens in Brüssel werden die Verhandlungen für ein neues Abkommen zwischen der EWG und den AKP-Staaten, das an die Stelle des am 1. März 1980 auslaufenden Lomé-Abkommens treten soll, offiziell eröffnet (AKP-Staaten – Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifiks).

25

Der Rat legt in einem Beschluss die Termine für die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament fest.

September

26

Der Rat verabschiedet Kooperationsabkommen mit Algerien, Marokko, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jordanien und dem Libanon sowie ergänzende Finanzprotokolle mit Israel, Portugal und Malta. 

27

Die Salomonen hinterlegen die Urkunden über ihren Beitritt zum Lomé-Abkommen.

Oktober

9

Die im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten unterzeichnen das Übereinkommen über den Beitritt Dänemarks, Irlands und des Vereinigten Königreichs zum Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen.

24

Das neue Übereinkommen über die multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordwestatlantik wird in Ottawa unterzeichnet.

November

1

Die Kooperationsabkommen mit drei Maghreb-Ländern (Algerien, Marokko und Tunesien) und vier Maschrik-Ländern (Ägypten, Syrien, Jordanien und Libanon) sowie die ergänzenden Finanzprotokolle mit Israel, Portugal und Malta treten in Kraft.

9

In Brüssel findet die vierte Dreierkonferenz der Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsminister sowie der Vertreter der Sozialpartner statt. Die Teilnehmer prüfen das Diskussionspapier der Kommission, in dem diese eine allgemeine Strategie zur Förderung des Wachstums, wirksamere Maßnahmen zur strukturellen Anpassung, Job-sharing-Systeme und Maßnahmen zur Stärkung der Rolle des Dienstleistungssektors vorschlägt.

29

Die Kommission gibt eine positive Stellungnahme zum Beitrittsgesuch Spaniens ab. Die Beitrittsverhandlungen werden am 5. Februar 1979 aufgenommen. 

Dezember

4-5

Der Europäische Rat errichtet auf seiner Tagung in Brüssel das Europäische Währungssystem auf der Grundlage einer europäischen Währungseinheit (ECU) und beschließt die Einsetzung eines Ausschusses führender Persönlichkeiten, der die erforderlichen Anpassungen der institutionellen Mechanismen und Verfahren vor dem Hintergrund der Erweiterung erörtern soll.

19

Die Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten verlängern die Amtszeit von Roy Jenkins als Präsident der Kommission um zwei Jahre (vom 6. Januar 1979 bis zum 5. Januar 1981).

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