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1973

Januar

1

Belgien übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich treten den Europäischen Gemeinschaften bei. Die Freihandelsabkommen der Gemeinschaft mit Österreich, der Schweiz, Portugal und Schweden treten in Kraft. 

6

François Xavier Ortoli tritt sein Amt als Präsident der Europäischen Kommission an.

Februar

8

Gründung des Europäischen Gewerkschaftsbunds.

21

Im Continental-Can-Urteil räumt der Europäische Gerichtshof ein, dass ein missbräuchliches Verhalten im Sinne des EWG-Vertrags vorliegt, wenn Unternehmen durch Konzentration eine Machtposition erlangen können, die jede Wettbewerbschance weitgehend ausschaltet.

März

13

Cornelis Berkhouwer wird zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

April

1

Das von der Gemeinschaft und Island geschlossene Freihandelsabkommen für den gewerblichen Bereich tritt in Kraft.

6

Der Gemischte Ausschuss EWG-Spanien hält in Madrid seine dritte Sitzung ab. Die spanische Delegation berichtet über die Haltung ihrer Regierung in der Frage der künftigen Beziehungen zwischen Spanien und der Gemeinschaft, insbesondere im Hinblick auf die Aushandlung eines neuen Abkommens.

Juni

1

Das von der Gemeinschaft und Zypern geschlossene Assoziationsabkommen tritt mit dem dazugehörigen Protokoll in Kraft.

Juli

1

Dänemark übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften. Das von der Gemeinschaft und Norwegen geschlossene Freihandelsabkommen für den gewerblichen Bereich tritt in Kraft. 

3-7

In Helsinki wird die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) eröffnet.

September

12-14

In Tokio findet im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) eine Ministerkonferenz statt. Die beteiligten Parteien verständigen sich darauf, ein Währungssystem zu errichten, das die Weltwirtschaft vor Erschütterungen und Ungleichgewichten schützt. Wie sie weiter bekräftigen, soll die neue Stufe der Handelsliberalisierung zu einem reibungslosen Funktionieren des Währungssystems beitragen.

Oktober

5

Finnland unterzeichnet für den gewerblichen Bereich ein Freihandelsabkommen mit der Gemeinschaft.

6-27

Jom-Kippur-Krieg. Die erdölerzeugenden Länder treffen die Entscheidung, die Ausfuhren in einige westliche Länder zu verbieten bzw. zu reduzieren; die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) beschließt eine massive Anhebung der Erdölpreise. 

15

Der Rat verabschiedet verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung seiner Beziehungen zum Europäischen Parlament. Diese Maßnahmen sehen eine stärkere Beteiligung des Rates an den Arbeiten des Parlaments beim Abschluss von Handelsabkommen sowie ein effizienteres Verfahren für die Konsultation des Parlaments vor.

November

6

Die Neunergemeinschaft bekundet ihren Willen, sich für eine friedliche Lösung der Krise im Nahen Osten zu engagieren.

20

Der Rat erörtert ausführlich die von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die bis Ende 1977 durchgeführt werden soll. 

Dezember

14-15

Gipfelkonferenz in Kopenhagen. Die Energiekrise veranlasst die Mitgliedstaaten, sich auf die Einführung einer gemeinsamen Energiepolitik zu verständigen. Im Rahmen der politischen Zusammenarbeit wird eine Erklärung zur europäischen Identität ausgearbeitet, die von den Außenministern gebilligt wird.

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