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1972

Januar

1

Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

22

Dänemark, Irland, Norwegen und das Vereinigte Königreich unterzeichnen die Verträge über den Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften.

März

14

Walter Behrendt wird erneut zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

21

Der Präsident der Kommission, Franco Maria Malfatti, tritt zurück; zu seinem Nachfolger wird Vizepräsident Sicco Mansholt ernannt. Der Rat verabschiedet eine Entschließung, bei deren Ausarbeitung er sich auf eine Übersicht der Kommission über die Bedingungen für die Verwirklichung der ersten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion gestützt hat. 

April

13-21/5

In Santiago de Chile findet die dritte Konferenz der Vereinten Nationen über Handel und Entwicklung (UNCTAD) statt.

24

Die „Währungsschlange“ wird eingeführt: Die sechs Mitgliedstaaten der Gemeinschaft vereinbaren, die Bandbreite der Wechselkursschwankungen ihrer Währungen auf 2,25 % zu begrenzen.

24-25

Der Rat billigt das Assoziationsabkommen, demzufolge die Insel Mauritius dem Abkommen zwischen der EG und den assoziierten afrikanischen Staaten und Madagaskar (AASM) beitritt.

Mai

1

Der durch den Ratsbeschluss vom Februar 1971 reformierte Europäische Sozialfonds (ESF) nimmt seine Tätigkeit auf..

10

In Irland findet eine Volksabstimmung über den Beitritt des Landes zu den Europäischen Gemeinschaften statt. Die überwiegende Mehrheit der irischen Bevölkerung spricht sich für den Beitritt aus.

Juni

5-6

Der Rat beschließt, ab 1. Januar 1973 die allgemeinen Zollpräferenzen auf diejenigen Entwicklungsländer, die Mitglieder der „Gruppe 77“ geworden sind, sowie einige andere Länder und Gebiete auszudehnen. Außerdem legt er die Leitlinien fest, die von der Gemeinschaft bei der Überprüfung des GATT-Erweiterungsvertrags heranzuziehen sind (GATT – Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen).

Juli

1

Die Niederlande übernehmen den Vorsitz im Rat der Europäischen Gemeinschaften.

September

12

Die Finanzminister der Sechsergemeinschaft und der vier beitrittswilligen Länder kommen in Rom zusammen und vereinbaren, im Rahmen der ersten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion einen Europäischen Fonds für währungspolitische Zusammenarbeit zu errichten. 

18

Unterzeichnung von Präferenzhandelsabkommen mit Ägypten und dem Libanon.

19

Unterzeichnung eines Präferenzhandelsabkommens mit Zypern.

25

In Norwegen findet eine Volksabstimmung über den Beitritt des Landes zu den Europäischen Gemeinschaften statt. Die Mehrheit der norwegischen Bevölkerung spricht sich gegen den Beitritt aus.

Oktober

2

In Dänemark findet eine Volksabstimmung über den Beitritt des Landes zu den Europäischen Gemeinschaften statt. Die Mehrheit der dänischen Bevölkerung spricht sich für den Beitritt aus. 

9

Nach dem negativen Ausgang der Volksabstimmung in Norwegen erklärt die Regierung dieses Landes, sie werde dem norwegischen Parlament das Beitrittsratifizierungsgesetz nicht vorlegen.  Das Europäische Parlament verabschiedet eine Entschließung mit konkreten Anregungen und Empfehlungen zur Abschaffung der Kontrollen an den innergemeinschaftlichen Grenzen. 

16

Das Vereinigte Königreich schließt das Ratifizierungsverfahren für den EG-Beitritt ab.

19-21

Gipfeltreffen in Paris. Die Staats- bzw. Regierungschefs legen neue Aufgabenfelder der Gemeinschaft in der Regional-, Umwelt-, Sozial-, Energie- und Industriepolitik fest und sprechen sich erneut für 1980 als Frist für die Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion aus.

November

1-14

GATT-Tagung in Genf.

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