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Für die EWG beginnt die dritte und letzte Stufe des Übergangs zum Gemeinsamen Markt. Für die meisten Beschlüsse des Rates, die ehemals Einstimmigkeit erforderten, gilt fortan das Mehrheitsprinzip.
Das jährliche Kolloquium der Organe der Gemeinschaften findet in Brüssel statt. Gegenstand der Aussprache sind vor allem zwei Probleme, die die Organe betreffen: die Zusammenarbeit zwischen der Kommission und dem Rat sowie die Mehrheitsentscheidungen im Rat.
Luxemburger Kompromiss. Nachdem Frankreich sieben Monate lang eine „Politik des leeren Stuhles“ betrieben hat, nimmt es seinen Platz im Rat wieder ein und erreicht im Gegenzug, dass Fragen, in denen wesentliche Interessen auf dem Spiel stehen, weiterhin einstimmig entschieden werden müssen.
Alain Poher wird zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.
Die Kommission unterbreitet dem Rat einen Vorschlag zur Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), zu eigenen Einnahmen der Gemeinschaft und zu weiterreichenden Befugnissen des Europäischen Parlaments.
Belgien ratifiziert den Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
Italien ratifiziert den Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
Der Rat verabschiedet Beschlüsse und Entschließungen über die Festlegung eines Zeitplans und die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Außerdem legt er seine Ziele in anderen Bereichen von gemeinsamem Interesse fest.
Das Großherzogtum Luxemburg ratifiziert den Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
Die Niederlande ratifizieren den Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
Kolloquium der Organe der Europäischen Gemeinschaften. Im Mittelpunkt stehen die Aussichten der Gemeinschaft und ihre Fortschritte auf dem Weg zu einer Wirtschaftsunion.